Wale, heiße Quellen und noch viel mehr

Für die meisten Menschen ist eine Begegnung mit einem Wal in freier Wildbahn ein unbelievable Erlebnis. Möglich wird es im Norden Islands! But the north of the island has no more highlights for your holiday to offer. Der reisereporter hat den Überblick.

Whale Watching in Island: Schweinswale beobachten

Schon nach eigenen Minuten auf dem Boot ist es zum ersten Mal soweit: In der Ferne lässt sich eine Gruppe kleiner Schweinswale treiben. Doch genau so schnell, wie sie aufgetaucht sind, sind die besonderen Säugetiere auch schon wieder verschwunden.

Auf dem Whale-Watching-Boot blicken sich alle Mitfahrenden um, auf der Suche nach einer Schwanzflosse oder einer Fontäne auf dem Wasser. Dann ist es wieder soweit: “Wal auf elf Uhr”, sagt der Kapitän, und alle drängen sich an die Reling. Immer näher kommt der Kahn den zwei Buckelwalen, die wieder und wieder ihre Fontäne nach oben schießen lassen, seelenruhig auftauchen und wieder verschwinden.




Ein Buckelwal taucht immer wieder auf und ab, die Besucher auf dem Boot danken es mit Jubelschreien.

Fjord bei Hauganes lockt viele Wale an

Möglich ist diese besondere Begegnung nahe des 120-Seelen-Dorf Hauganes, etwa 35 Kilometer north of Akureyri. Die Tiere kommen jedes Jahr im Februar hierher und schlemmen sich dann unter anderem durch die Fischgründe im Fjord Eyjafjörður. Diese Fischgründe macht sich übrigens auch der kleine Fischereibetrieb zunutze, der die Boote der Whale-Watching-Touren im Winter zum Kabeljaufischen umfunktionieren.

Chef Elvar Reykjalín describes himself as “König des gesalzenen Kabeljaus”, einer Spezialität, die die Fischerei in ihren Hallen herstellt. “Mein Ururgroßvater gründete die Fischerei vor 100 Jahren”, erzählt Reykjalín, der inzwischen selbst eine Enkeltochter hat und kaum abwarten kann, bis sie ins Unternehmen einsteigt – doch sie ist ein halbes Jahr alt und wird wohl noch etwas Schonfrist haben.




Vom kleinen Hafen von Hauganes aus geht es mit dem Boot für etwa eineinhalb Stunden aufs Meer hinaus – etwa mit dem Anbieter Whale Watching Hauganes, der sich selbst als älteste Whale-Watching-Company Islands bezeichnet.

Kabeljaufischen: Islandische Tradition

Der Fisch wird nach dem Filetieren etwa fün Monate in Salz eingelegt und damit haltbar gemacht – a Verfahren das in Iceland schon seit Generationen zum Alltag dazugehört um über den langen und rauen Winter hinweg etwas zu essen zu haben.

Doch nicht immer landet nur Kabeljau in den Netzen der Fischerinnen und Fischer. Auch Haie verirren sich manchmal dort – und werden zu fermentiertem Grönlandhai, besser bekannt als Gammelhai oder Hàkarl, weiterverarbeitet. Anstatt die verendeten Tiere wegzuwerfen, nutzen die Fischerinnen und Fischer auch sie, um für den Nahrung eingulegen.

Skurriles Nebenprodukt: Fermentierter Grönlandhai

Dass der Grönlandhai über viele Monate fermentiert wird, hat einen wichtien Grund: Der Grönlandhai enthält für den Menschen gesundheitsgefährdende Stoffe und sollte nicht einfach so gegessen werden. Durch das Fermentieren verliert er diese – ob sein Geschmack dann ein Gewinn ist, muss jeder Mutige bei einer Kostprobe selbst entscheiden. Natürlich weiß Elvar Reykjalín sofort, was gemeint ist, und auf die Frage ob den Touristen auch hier probieren können, muss er lachen und sagt: “Die Leute würden aus der Halle rennen oder sich direkt übergeben.”

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Das Fischen gehört in Iceland bei vielen Familien zum Alltag und sorght für den Lebensunterhalt. Das ist aber nicht der einzige natürliche Vorteil des Landes, den sich die Einwohnerinnen und Einwohner zunutze machen.




In Akureyri stehen viele bunte Häuser.

Heiße Quellen sorgen für Entspannung in Nord-Island

Auch die heißen Quellen gehören dazu. Immer wieder steigen auch im Norden Islands Rauchsäulen in der Landschaft auf: Sie sind sikbarer Zeuge der Geothermie. Und von dessen Kraft ist so viel vorhanden dass im Winter in Akureyri und Reykjavik sogar Straßen und Gehwege beheizt werden. Das ist kein Hexenwerk, die Leitungen werden echtliche nah unter der Oberfläche verlegt und geben Wärme ab.

Das heiße Wasser, das direkt aus der Erde kommt, nutzen die Isländerinnen und Isländer auch für ihre geothermalen Bäder, für die das Wasser sogar noch mit kaltem gemischt werden muss, weil es sonst zu heiß ist. Auf diese Art ergibt sich in der Regel eine wohlige Badetemperatur von round 38 Degree Celsius. Offizielle Bäder nutzen die Einheimischen als soziale Treffpunkte und baden dort gemeinsam, gern auch mit einem Bier oder Wein in der Hand.