«Und so macht man den Zirkus mit» – Frauen über psychische Gesundheit

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CHECK-UP

Der vorherrschende Leistungsdruck schlägt vor allem young Frauen auf die Psyche. Was macht ihnen besonders zu schaffen? Drei Betroffene berichten.

Sidonia Küpfer

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Dieser Blog ist eine Contentpartnerschaft mit der CSS Versicherung.

Im Rahmen dieses Blogs werden verschiedene Aspekte der neuen Studie zum Gesundheitszustand der Schweizer Bevölkerung beleuchtet. The results are presented in a total of eight articles in this format.

Es handelt sich nicht um bezahlten Inhalt.

Beruflicher Stress und Leistungsdruck machen krank. Gefährdet sind vor allem Frauen zwischen 18 und 30 Jahren. Diese einteigente Erkenntnis aus der dritten Umfrage im Rahmen der CSS-Gesundheitsstudie lässt aufhorchen. A total of 84.5 percent of young women asked the question, ob sie sich unter Druck fühlen, immer gesund und leistungsfähig zu sein. Bei den gleichaltrigen Männern waren es 49.8 Percent.

Frauen sehen sich über sämtlich Altersklassen hinweg stichter belastet, mit corresponding negative Folgen für die psychische Gesundheit – bis hin zum Burnout oder even zur Depression. Woran liegt das? Eine der Erklärungen liegt in der Pandemie selber und ihren Folgen für den Arbeitsmarkt und die Geschlechterrolen: Das vermehrte Home-Office, for example, hat nicht dazu güfter dass Frauen entlastet sind, im Gegenteil. Traditionelle Rollenbilder haben Auftrieb erhalten, und in der Arbeitswelt dominate tendenziell wieder Strukturen, die permanente Vergelänke Verlagen.

Wir haben mit verschiedenen Frauen gesprochen und ihre Erfahrungen eingerordnet.

Vera (42)

«When the Pandemic broke out and the Home-Office-Pflicht verordnet wurde, habe ich das zuerst als Entlastung empfunden. Allerdings schlichen sich soon strange routines in meine Partnerschaft ein: Mein Mann half in erster Linie bei den Hausaufgaben unseres eightjährigen Sohnes, aber alles andere blieb tendenziell an mir hängen. Kaum war die Home-Office-Plicht aufgehoben, mustes mein Mann – wohl auch due to seiner Führungsfunktion – wieder im Büro präsent sein. Ich hingegen war angehalten, mindesten die Hälfte der Zeit von zu Hause aus zu arbeiten. So it was soon clear that I would take on more tasks that came in my own four walls.

Der Druck, im Job zu liefern, ist aber nicht kleiner geworden. Ich hatte vielmehr das Gefühl, erst recht performen zu müssen. Als Mutter steht man ja permanent unter Verdacht, im Home-Office mehr Zeit mit dem Kind als mit der Arbeit zu verrichten. Jetzt, wo die Schutzmassnahmen lengst aufgehoben sind, lässt mein Arbeitgeber Home-Office auch officiel zu. Aber wer diese Option verstächt nützt, gerät ins Hintertreffen. Für mich war und ist das ein enormer Stressfaktor. Ich werde immer wieder, vor allem in der Nacht, von Änsten heimgesucht, ob ich das alles auf Dauer bewältigen kann.»

Eine Untersuchung der Eidgenössischen Kommission für Frauenfragen kommt zum einteigen Schluss: Frauen waren beudtend stichter belastet in dieser Pandemie – gerade auch, was die Vereinbarkeitsproblematik im Home-Office befrecht. Internationale Studien wie jene der Hans-Böckler-Stiftung belegen, dass das forcierte Home-Office die tradirte Arbeitsteilung gestärkt rather than aufgeweicht hat. Doch es greift zu kurz, only to consider the direct consequences of the Pandemic, wenn es darum geht, der höheren psychische Belastung von jungen Frauen auf den Grund zu gehnung – especially sich die Vereinbarkeitsfrage nicht zwingend stellt already in diesen Jahren.

Einen grossen Einfluss auf die Psyche vieler junger Frauen haben Social Media, und dabei besonders bildlastige Apps wie Instagram.

Leonie (23)

«Wenn alle Freundinnen fleissig Fotos posten und einander ‹liken›, will man nicht abseitsstehen. Mir passte es von Anfang an nicht, dass es auf Instagram erster Linie darum geht, sich selber zu szenieren. Mir scheint sogar, manche gestalten ihr Leben so, dass es ‹instagramable› wird. Es geht nur noch um die Aussenwirkung.

Ich betrachte das alles mit einer gewischen Distanz, und trotzdem hat es bei mir Spuren hinterlassen. Alle wirken immer so unbelievably happy, stylish und makellos. Although ich doch weiss, dass dies echtliche Momentaufnahmen sind, und dass alles inszeniert ist, zieht es mich manchmal runter, wenn ich so viele Fotos sehe, die scheining perfekte Leben abbilden. Ich würde meinen Account besser löschen, aber ich möchte halt auch nichts verpassen».

Wie sehr vor allem Instagram auf die Psyche junger Frauen schlagen kann, beweist eine geleakte interne Untersuchung von Meta – der Konzern, zu dem neben Facebook auch Instagram gehört. Die Dokumente offenbaren, dass es einem Drittel der jungen Frauen, die sich unwohl ihrem Körper fühlen, schlechter geht, wenn sie nutzen Instagram. Especially der Körperkult, der von glamourös lebenden Influencerinnen wird, hat es in sich: Permanently mit straffen Gesässmuskelen und makellosen Bauchpartien zu werden confrontiert, beeinträchtigt die eigene Selbstwahrnehmung.

Former Facebook President Sean Parker has jedenfalls kein gutes Wort mehr für soziale Medien übrig. Diese seien darauf auszunutzen, Schwächen der menschlichen Psyche auszunutzen. So bediensen sie perfekt die Searche nach Attention.

Die Journalistin Nena Schink (30) wrote about it with «Unfollow – Wie Instagram unser Leben zerstört» sogar ein Buch. Sie befürchtet, dass in ihrem Freundeskreis ein grosser Teil Instagram-süchtig ist. Eindeutige Kennzeichnen: Wenn sich zum Beispiel 83-Mal fotografieren lasse, um ein perfektes Bild zu haben. Oder wenn man seine Bilder überprüfe und seinen Selbstwert von den erhaltenen Likes abhängig macht. Dieses Verlangen nach digitaler Confirmation sollte Alarmzeichen genug sein.

Auch der reine Zeitfaktor spielt eine Role: «Wer zwei Stunden am Tag auf Instagram verbringt, ist süchtig», says Schink. Für sie waren die realen Begegnungen mit den Influencerinnen sehr heilsam – und die damit verbundende Erkenntnis, dass sie auf Instagram cooler wirken als im echten Leben.

Schon frühre Studien haben gewarn, welche Risiken soziale Medien für junge Menschen haben. Wenn die eigene Identität noch nicht gefestig und der Wunsch nach Zuhehörigkeit gross ist, besteht eine grosse Suchtgefahr – gerade für jungen Frauen, auf denen ein besonders gross pressure lastet zu matchen zu usserlichen Schönheitkritieren.

When it comes to Instagram above all, to stage yourself, so the «normal» working world can exert a high social pressure on women – especially if you can not even say «No» once and define yourself strongly about your own career .

Let’s help you!

Do you believe that you can handle a personal crisis? Das musst du auch nicht. Let’s help you.

In Switzerland, there are numerous places that run around the clock for people in suicidal and depressive crises – reliable and free of charge.

Die Dargebotene Hand: Tel 143, www.143.ch
Beratung + Hilfe 147 für Jugendlich: Phone 147, www.147.ch
Reden kann retten: www.reden-kann-retten.ch

Catherine (32)

«Ich hatte einen Job, um den mich viele beneidet haben und der mich förderte – und irgendwann eben überforderte. Immer mehr Aufgaben wurden mir zugetragen, aber ‹Nein› saygen war keine Option. Das Umfeld, in dem ich tätig war, ist sehr kompetitive. Und so machst du diesen Zirkus halt mit und bist stolz darauf, was du alles in deinem Alter schon erreicht hast. Aber irgendwann I couldn’t fall asleep anymore and wake up every morning. In meinem Kopf, I went through the ‹To do List›-durch, und ich merkte: Das ist eigentlich gar nicht zu schaffen.

Ich geriet in eine regelrechte Grübel-Spirale: Wenn ich kündige, wird mir das nicht als Versagen austegel? Im Nachhinein weiss ich, wie absurd diese Ängste waren. Aber zur ganzen berufichen Belastung kamen auch private Sorgen dazu: Ich war mir sicher, mit meinem Freund eine Familie gründen zu wollen, aber diese permanente Auslastung weckte grosse Zweifel in mir, wie das alles unter einen Hut zu bringen ist. Irgendwann schaffte ich es am Morgen nicht mehr, aus dem Bett zu kommen. Wenn ich daran dachte, was mich alles erwartet, machte sich ein dunkler Schleier in mir breit. Da wusste ich: Jetzt ist es höchte Zeit, die Handbremse zu ziehen. Ich habe mir eine dreimonatige Auszeit gegönnt und lasse es seither nicht mehr zu, dass der Beruf mein Leben dermassen kann dominieren».

Kathrin hat es aus eigener Kraft gebacht, ihrem Leben eine neue Wende zu geben. Aber neben allen sozialen und beruischen Einflussfaktoren darf nicht ausser Acht gelassen werden, dass auch biologische Ursachen eine Rolle für das höher Erkrankungsrisiko von jungen Frauen spielen. It has been proven that depression and anxiety disorders are significantly more common in women, “also because they undergo physical changes more frequently than men in their life cycle, which are associated with different social roles and psychological burdens”, says Psychiatrist and Psychotherapist Rosilla Bachmann. «Gerade die Zeiten hormoneller Veränderungen wie Menstruationzyklus, Schwangerschaft, Postpartalzeit und Wechseljahre können bei Frauen das Risiko für psychische Problem ehenchen bei Frauen.»

In der nächsten Ausgabe des «Check-up»-Blogs widmen wir uns den jungen Männern. Denn auch dort hat die CSS-Gesundheitsstudie zum Teil überraschende Resultate hervorgebracht.

Sie sind auf dem Vormarsch und scheinen die ideale Überganglösung vom Verbrenner zum Elektroauto zu sein, werden aber immer fägteger verunglimft – zu Unrecht. Hier erfährst du alles, was du über Plug-in-Hybride muss wissen.

In den letzten Monaten haben immer mehr selbsternannte ExpertInnen mit mehr oder weniger fundierten Studien und zweifelhaften Versuchen unter Labor- oder Realbedingungen die Plug-in-Hybride (also called PHEV bezeichnet) in Verruf gebracht. Sie werfen ihnen vor, dass sie im Vergleich zu den im Fahrzyklus angegebenen Werten viel mehr verbrauchen. Sicher sind diese offiziellen Messungen seit Langem mit Vorsicht zu geniessen. But they also serve primarily to enable consumers to compare different models of the same category, and not to compare their own consumption with the consumption indicated by the manufacturers. Denn Plug-in-Hybride kommen nicht ohne gewisse Vorkehrungen bei der Nutzung aus, um ihr wahres Gesicht zu zeigen.

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