Ukraine-Krieg: Selenskyj fordert Treffen mit Putin

Die Schrecken des Ukraine-Krieges nehmen kein Ende. Auch in Deutschland sind erste Auswirkungen zu sehen. Die Spritpreise sind explodiert und bei manchen Produkten wird plötzlich wieder gehamstert, ähnlich wie bei Klopapier während der ersten Corona-Welle.

Alle neuen Entwicklungen aus der Ukraine, Russland, von Wladimir Putin, Wolodymyr Selenskyj, Gerhard Schröder und Olaf Scholz sowie der Nato liest du in diesem Artikel!

Newsblog zum Ukraine-Krieg

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14. März 2022

7.29 Uhr: Selenskyj fordert vor neuen Gesprächen mit Russland Treffen mit Putin

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat vor den neuen Gesprächen mit Russland ein Treffen mit Präsident Wladimir Putin gefordert. Das Ziel sei es, „alles zu tun, um ein Treffen der Präsidenten zu ermöglichen. Ein Treffen, auf das die Menschen sicher warten “, sagte Selenskyj am Montagmorgen in einer Videobotschaft. Die Ukraine und Russland werden ihre Gespräche nach Angaben des ukrainischen Unterhändlers David Arachamia um 9.20 Uhr MEZ for Videoschalte fortsetzen.

„Unser Ziel ist es, dass die Ukraine in diesem Kampf, in dieser schwierigen Verhandlungsarbeit, das notwendige Ergebnis erhält … für den Frieden und für die Sicherheit“, sagte Selenskyj.

Vor der neuen Gesprächsrunde hatten sich Vertreter beider Seiten vorsichtig optimistisch geäußert. Selenskyjs Berater Mychailo Podoliak erklärte am Sonntag auf Twitter, Moskau habe aufgehört, Kiew „Ultimaten“ zu stellen, und damit begonnen, „sich unsere Positionen aufmerksam anzuhören“. Am Samstag hatte Selenskyj selbst erklärt, Moskau habe eine „grundlegend andere“ Haltung in den Verhandlungen eingenommen.

Auch der russische Unterhändler Leonid Slutski erklärte, die Gespräche kämen voran. „Meine persönliche Erwartung ist, dass die Fortschritte sehr bald zu einer gemeinsamen Position zwischen den beiden Delegationen und zu Dokumenten zum Unterzeichnen führen“, fügte er laut russischen Nachrichtenagenturen hinzu. Putin hatte bereits am Freitag von „positiven Fortschritten“ bei den laufenden Verhandlungen gesprochen.



7.27 Uhr: Russische Truppen bereiten mehrere Offensiven vor

Nach Angaben des ukrainischen Generalstabs bereiten russische Truppen im Land mehrere Offensiven vor. Dafür versuchten die Einheiten, sich an bisher von ihnen eingenommenen Punkten festzusetzen, Nachschub zu sichern und sich neu zu gruppieren, hieß es in einem in der Nacht zu Montag auf Facebook veröffentlichten Bericht. Sobald dies geschehen sei, erwarte man neue Angriffe etwa auf die Städte Charkiw im Osten, Sumy im Nordosten oder auch den Kiewer Vorort Browari.

Im Gebiet Luhansk im Osten des Landes konzentriere sich Russland vor allem auf den Vormarsch in Richtung Sjewjerodonetsk. Moskau hatte am Sonntag mitgeteilt, dass Kämpfer der prorussischen Separatisten den östlichen und südlichen Teil der Stadt mit 100 000 Einwohnern blockiert hätten. Die Angaben waren nicht unabhängig zu überprüfen.

13. Marz 2022

18.49 Uhr: Tschernobyl wieder am Strom angeschlossen

Das ehemalige Atomkraftwerk Tschernobyl ist ukrainischen Angaben zufolge wieder vollständig an die Stromversorgung angeschlossen. „Heute ist es unseren Atomwissenschaftlern und Elektrikern (…) gelungen, die Stromversorgung des von den russischen Besatzern beschlagnahmten Kernkraftwerks Tschernobyl wiederherzustellen“, teilte der ukrainische Betreiber Enerhoatom am Sonntagabend auf Telegram mit Telegram. Damit liefen die Kühlsysteme des Lagers für abgebrannten Kernbrennstoff nun wieder normal und nicht länger nur über eine Notstromversorgung.

Das von russischen Einheiten besetzte Atomkraftwerk Tschernobyl war am vergangenen Mittwoch von der Stromversorgung abgeschnitten worden. Stromleitungen seien durch Beschuss beschädigt worden, teilte die ukrainische Seite damals mit. Russland gab seinerseits ukrainischen „Nationalisten“ die Schuld.

Am Freitagabend hatte die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien dann mitgeteilt, dass es Technikern gelungen sei, einen Teil der Stromleitungen zu reparieren. In Tschernobyl kam es 1986 zu einem verheerenden Atomunfall. Noch heute werden dort radioaktive Abfälle gelagert.

18.34 Uhr: Tausende protestieren in besetzter Stadt gegen Truppen

In der eroberten südukrainischen Großstadt Cherson haben örtlichen Medien zufolge Tausende Einwohner gegen die russische Besatzung demonstriert. Die Zeitung „Ukrajinska Prwada“ veröffentlichte am Sonntag Photos and Videos, die zahlreiche Menschen mit ukrainischen Fahnen im Zentrum der Stadt mit round 300 000 Einwohnern zeigten. In Sprechchören forderten sie den Abzug der russischen Truppen. Die Menge rief „Nach Hause!“ Und „Cherson ist ukrainisch“.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte zuvor gewarnt, Russland bereite ein Pseudo-Referendum über die Errichtung einer moskaufreundlichen „Volksrepublik Cherson“ vor. Das Muster würde den mittlerweile von Russland als unabhängig anerkannten Separatistengebieten in der Ostukraine ähneln.

In der südukrainischen Stadt Melitopol, wo es wiederholt zu Protesten von Einwohnern gekommen war, haben die russischen Besatzungstruppen mittlerweile Demonstrationen verboten. Dort gilt zudem eine Sperrstunde von 18.00 bis 6.00 Uhr (Ortszeit).

15.40 Uhr: Donald Trump zündelt weiter – jetzt sogar mit Atombomben-Drohung

Ex-Präsident Donald Trump zündelt weiter. Nachdem er kürzlich einen Angriff unter falscher Flagge auf Russland ins Spiel brachte – amerikanische Flugzeuge sollten getarnt als chinesische Flieger Russland attackieren, um einen Krieg beider Länder zu provozieren – eskaliert er nun weiter!


Nun schlägt Trump seinem Nachfolger Joe Biden vor, Putin mit Atomwaffen zu drohen. In einem Interview mit dem Sender “Fox News” sagte Trump: “Biden sagt immer: ‘Russland ist eine Atommacht’. Aber er sollte sagen: ‘Wir sind eine Atommacht, wir wollen Russland nicht auslöschen.’ Aber wir haben mehr Nuklearwaffen, als Russland, wir haben bessere Waffen. “

Auch in einer Rede vor Anhängern der Republikanischen Partei wiederholte er diese Forderung. Die USA sollten mit eigenen Drohungen auf Drohungen Moskaus reagieren. Dass sich daraus schnell eine gefährliche Spirale der Eskalation entwickeln könnte, scheint Trump nicht im Blick zu haben.

14.15 Uhr: US-Journalist in der Nähe von Kiew erschossen

Kriegsberichterstatter werden für ihren Mut bewundert. Sie liefern die Informationen und Bilder, die uns erst begreifen lassen, was der Krieg wirklich bedeutet und bringen etwas Licht in den Nebel der Propagandameldungen. Nun bezahlte einer von ihnen seinen Einsatz of him mit dem Leben.

Wie unter anderem die „Bild“ meldet, verstarb ein 51-jähriger US-Journalist in der Nähe von Kiew. Es handelt sich offenbar um den Fotografen und Kameramann Brent Renaud von der „New York Times“. You are in Irpin, einem Vorort der ukrainischen Hauptstadt, bei einem Flüchtlingskorridor unter russischen Beschuss geraten. Nach bislang unbestätigten Informationen hätten die Russen das Feuer auf einen Transporter eröffnet, in dem sich ausländische Pressevertreter befanden.


Offenbar war auch „Bild“ -Journalist Paul Ronzheimer in der Nähe des Unglücks. Er postete einen Videoclip, in dem zu sehen ist, wie ein weiterer verletzter Kollege des getöteten US-Reporters abtransportiert wurde. Dieser überlebte den Angriff verletzt.


11.20 Uhr: Royal Leere – Deutsche hamstern wegen Ukraine-Krieg wieder!

Das Hamstern geht schon wieder los! In vielen Supermärkten in Deutschland steht kaum noch Speise-Öl in den Regalen. Die Kunden scheinen Raps- und Sonnenblumen-Öl zu horten. Auch Mehl are vielerorts ausverkauft, berichtet die „Bild“. Erste Filialen reagieren und verkaufen nur noch maximal zwei Flaschen Öl pro Kunde.

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Offenbar treibt vielen Kunden die Sorge um, dass pflanzliches Öl bald ausgehen könnte, weil die Ukraine als Kornkammer Europas gilt. Deutschland ist besonders beim Sonnenblumen-Öl auf Exporte aus dem Ausland angewiesen, bis zu 30.000 Tonnen jährlich werden aus der Ukraine amountsert, berichtet die „Stuttgarter Zeitung“. Daher scheinbar die Hamsterkäufe.

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10.55 Uhr: Hündin kann auf Flucht nicht mehr weiter – dann wird es herzzerreißend

Hunderttausende Frauen, Kinder, Jugendliche und Senioren flüchten aus der Ukraine in den Westen. Sie können oft nur jeweils eine Tasche oder einen Rucksack mit den allerwichtigsten Dingen mitnehmen. Ihr geliebtes Haustier wollen aber die meisten nicht im Krieg zurücklassen.

Die britische Tageszeitung „The Guardian“ schrieb nun über einen herzzerreißenden Vorfall. Die Zeitung berichtet, dass sich eine Ukrainerin namens Alisa (35) mit ihrer Schwester di lei, den beiden Ehemännern, ihrer Mutter und vier Kindern sowie ihren beiden Hunden auf den Weg zur polnischen Grenze gemacht habe.

Zu Fuß mussten sie die letzten 17 Kilometer bis zur Grenze in eisiger Kälte zurücklegen. Auf dem Weg aber verlor eine Schäferhündin Pulya die Kraft: “Meine Hündin ist 12,5 Jahre alt und sie hatte Mühe zu laufen und lei fiel etwa alle Kilometer hin und konnte nicht wieder aufstehen.”

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Alisa habe daraufhin Autofahrer um Hilfe gebeten, doch niemand habe die Familie mit den Hunden mitgenommen. Das Tier zurückzulassen, wie es ihr einige Vorbeifahrende rieten, kam für sie aber nicht in Frage: „Unsere Hunde sind Teil unserer Familie. Mein Hündin hat all die glücklichen und traurigen Momente mit uns erlebt. Und Mamas Hund ist alles, was ihr von ihrem früheren Leben geblieben ist. “


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Deshalb haben ihr Mann die restlichen Kilometer die große Hündin immer wieder auf den Schultern getragen.Ein Photo dieser Tierliebe geht um die Welt! Doch an der Grenze musste sich die Familie trennen: Alisas Mann durfte die Ukraine nicht verlassen, weil er als Mann unter 60 sein Land verteidigen muss. Er ist zurück in ihr Dorf gegangen, um sich um seine Mutter und Großmutter zu kümmern. Besonders tragisch für die Ukrainerin Alisa: Einen Tag vor Kriegsausbruch verstarb ihr Vater di lei im Alter von 59 Jahren. Ein weiterer Schicksalsschlag für sie.


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