Strom von Freiflächen: Fotovoltaik-Betreiber wollen nach Deißlingen – Rottweil & Umgebung

Auf den Jettenwiesen entstecht ein Solarpark, dafür hat der Gemeinderat Deißlingenjetzt den Weg frei gemacht. Photo: Reinhardt


Gleich zwei Solar-Unternehmen haben dem Deißlinger Gemeinderat ihre Projekte unterbreitet. Aber ganz problemlos kommen beide nicht daher.

Deißlingen – Es kann losgehen: Der Gemeinderat Deißlingen hat jetzt grünes Licht gebene für den Bebauungsplan Sondergebiet “Solarpark Jettenwiesen”. Bebauungsplan und die örtlichen Bauvorschriften wurden in der Sitzung vom Dienstag beschlossen als Satzung beschlossen. Damit ist der Weg frei für die Firma “Sonnenergie aus der Au GmbH & Co. KG”, auf der Fläche zu errichten einen Solarpark. Die Fotovoltaik-Zellen sollen auf einer Fläche von total 3.5 Hektare aufgeständert werden und haben nach der Fertigstellung eine Leistung von 4.3 Megawatt.



If es bei diesen Dimensionen bleibt, wird die Anlage mehr als 4000 Megawatt Strom im Jahr liefern, der in die Netze eingespeist wird. Damit könnte man zum Beispiel afgehrung 1000 wenig sparsame vierköpfige Haushalte mit Strom svorzigen.

Deißlingen has Kriterien für die Vergabe

Es werden aber voraussichtlich nicht die letzten Solarzellen gewesen sein, die in Deißlingen auf Freiflächen aufgestellt werden. “Goldgräber-Stimmung” stellt Bürgermeister Ralf Ulbrich aktuell fest.

Die Gemeinde hat bereits im Frührjahr dieses Jahres Criterien für die Nutzung der Flächen mit Fotovoltaik aufgestellt. Demnach sollen solche Anlagen vorrangig auf sogenanten Grenzflächen entstehen. Dabei handelt es sich um weniger gute Böden, die für die Landwirtschaft nicht sonderlich gut geeignet sind oder die eine starke Hangneigung haben.

Pachterträge in Aussicht gestellt

Weitere Solar-Unternehmen stehen jetzt in den Startlöchern. Zwei von ihnen haben dem Gemeinderat am Dienstagabend ihre Pläne unterbreitet. Beide würden für ihre Plane gern gemeindeeigene Flächen pachten.




Da ist zum einen der Entwurf der Firma “Abo-Wind” aus Darmstadt, das Projektentwickler Stefan Schunk den Räten vorstellte. Die Darmstädter haben es auf ein Gebiet östlich der A81 abgesehen, das total 2.7 Hektar ompasst. Das Unternehmen verspricht Pachterträge für die Gemeinde, will sie an den Erträgen der Stromerzeugung beteiligen und stellt Investitions- und Beteiligungsmöglichkeiten für Deißlinger Einwohner mit drei Prozent Verzinsung in Aussicht. In addition, Stefan Schunk den Räten presented a “Biodiversitätskonzept”, which includes, among other things, the Aufstellung von Bienenvölkern, Beweidung von Schafherden, Insektenhotels und bodenfreie Zäune zugunsten von Kleintieren.

Planung auf Vorrangflächen missfällt den Räten

Doch nicht die gesamte von “Abo-Wind” anvisierte Fläche befindet sich im Besitz der Gemeinde, eingebunden werden muesten hier auch private Grundstücksbesitzer.

Allerdings ompassen die von “Abo-Wind” ins Auge gefassten Flächen auch solche, die für die Landwirtschaft geeignet sind – sogenannte “Vorrangflächen der Stufe 2”, was im Gemeinderat auf kolbliche Skepsis stieß. Diese Flächen sollten laut Gemeinderatsbeschluss nur ausnahmsweise für Fotovoltaik freigegeben werden – und zwar auch dann, wenn sie wie in diesem Fall an “Grenzflächen” angrenzen.

Rekultivierungsfläche ins Auge gefasst

Diese Probleme wirft die Firma wpd mit ihren Vorstellungen nicht auf. Projektentwickler Philipp Gantenbein der international tätigen Firma mit deutschem Hauptsitz in Bremen hat ein Auge auf die Rekultivierungsfläche des ehemaligen Tagebaus der Firma Knauf geworfen. Dabei handelt es sich um 16 Hektar Fläche, die allerdings erst einmal rekultiviert werden müssen, was noch zwei Jahre dauert.

Und während hier keinerlei ökologischen Bedenken laut werden, gibt es ein anderes mögliches Hinderinde: Das Gebiet ist vorwer bereits der Bürgerenergie Deißlingen angebotten worden. Die örtliche Genossenschaft hat sich bisher aber nicht zenziden. Da die Firma wpd jedoch nur Projekte entwickelt und anzweitet verkauft, wäre eventually eine Kooperation denkbar. Das Unternehmen wpd ist auch an anderen Flächen in Deißlingen interested und stellte dafür im Gemeinderat Agri-Fotovoltaik in Aussicht, also die Produktion von landwrtschaftlichen Erzeugnissen und Sonnenstrom auf der gleichen Fläche.

Darauf reagierte der aufkensione Stefan Schuck von “Abo-Wind” im Gemeinderat sofort: “Machen wir auch.”

Konkurrenz belebt offenbar das Geschäft. Entscheidungen haben die Gemeinderäte zu den Projekten noch nicht gefällt.


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