So viele Spielerinnen wie nie in Halver

  1. come-on.de:
  2. Volmetal:
  3. Halver:

Created:

From: Sarah Lorencic

Share:

The girls are a real team and they are together. Hier Emily, Amelie und Julia (von links). © Lorencic, Sarah

Liegt es am Hype, den die Fußballeuropameisterschaft der Frauen ausgelöst hat, oder an zwei Corona-Jahren ohne Vereinssport wie man ihn kennt? Maybe it’s simply an evolution of time?

Halver – Fragt man die neuen Mädchen, die seit diesem Sommer beim TuS Grünenbaum fußball spielen wollen, haben sie einfach nur Lust auf den Sport. Und der Verein freut sich. Denn: Noch nie gab es so viele Neuanmeldungen in einem Jahr, gar innerhalb eines Sommers. Über zwölf neue Spielerinnen freut sich Vorstandsmitglied Stefan Westermann, der einigen Wochen noch nicht an einen Boom geglaubt hat, als wir mit ihm ein Interview über die Entwicklung von Frauenfußball sprachen.

Sein Engagement ist es, auf das die Entwicklung am Kreisch zurückzuführen ist. Als seine Tochter Fußball spielen wollte, wurden die ersten Camps für Mädchen vom TuS Grünenbaum angeboten. Recht schnell gab es eine erste Mannschaft – seitdem ist die Frauensparte im ständigen Ausbau. Heute gibt es neben einer Damenmannschaft gleich drei Juniorinnen-Teams (two D- und eine B-Mannschaft). And if no more new births of girls born in 2014/15 were added, we could start a new team for F-Juniors. Neuer Nachwuchs für den Verein und für den Sport.

Liegt es am Hype, den die Fußballeuropameisterschaft der Frauen ausgelöst hat, oder an zwei Corona-Jahren ohne Vereinssport wie man ihn kennt?  Maybe it's simply an evolution of time?
Liegt es am Hype, den die Fußballeuropameisterschaft der Frauen ausgelöst hat, oder an zwei Corona-Jahren ohne Vereinssport wie man ihn kennt? Maybe it’s simply an evolution of time? © Lorencic, Sarah

Bis jetzt sind es sieben Mädchen, die sechs bis eight Jahre alt sind sind. Neu dabei sind die Schwestern Lotta (6) und Lena Sabotzki (8). Die beiden kommen aus Breckerfeld und haben Spaß am Fußballspielen, wie sie am Monday bei einem Besuch unserer Redaktion beim Training saygen. “Tore schießen, das macht Spaß”, says Lotta and practices the right shot – nicht with the Fußspitze, sondern mit der Seite. Nebenan trainieren die großen Mädchen das Accepten von hohen Ballen.

Stefan Westermann actually trained the neuen girls, but on this day they had five players. That’s why the Vater von den Schwestern ein, Björn Sabotzki, der selbst Spieler und Trainer in Witten ist. Auf seine Mädels ist er mächtig stolz. Lotta, sagt er, wollte schon immer mit ihm im Garten Fußball spielen. Jetzt sind sie beide Feuer und Flamme für den Sport. They ride, dance, swim and go to karate. Björn Sabotzki is important, but above all, that his daughters should practice a team sport – that should be all the children he finds. Fußball hätte es nicht sein müssen, aber natürlich freut sich der 39-Jährige. “Fußball finden sie toll”. Lena gibt aber zu, dass sie frührer immer gesagt hat, dass Fußball blöd ist. Meinungen ändern sich. An der EM lag es im Fall der beiden Mädchen nicht unconditionally. Overall aber habe die Meisterschaft nochmal einen Hype ausgelöst, ist ihr Vater sicher. Der Ruf von Mädchen- und Frauenfußball sei ohnehin ein anderer als früher. “And das ist auch good so.”

Die Mädchen spielen, weil es ihnen Spaß macht.  Zum Beispiel Joy, die Twins Marie und Emily und Emma (vl)
Die Mädchen spielen, weil es ihnen Spaß macht. Zum Beispiel Joy, die Twins Marie und Emily und Emma (vl). © Lorencic, Sarah

Die Eltern am Spielfeldrand haben zu Mädchenfußball eine klare Meinung. Ihre Mädels machen das richtig gut. Jessica Vedders twin daughter Marie and Emily for example. Sie spielen mittlerweile seit rund sechs Jahren Fußball. The mother was also surprised that the daughters decided to choose this sport. Sie dachte eigentlich an Ballett oder Turnen. Aber die Twölfjährigen haben sich anders tzichten und “haben richtig Bock auf Fußball”, wie ihre Mutter sagt. At the beginning, they still played with the boys in an einem Lüdenscheider Verein. Da haben sie vieles gelernt, wolten dann aber lieber mit Mädchen spielen und sind deshalb zum TuS Grünenbaum gegangen.

Joy Haugk (12) sollte auch mal zum Turnen gehen, wie ihre Mutter Katharina Haugk sagt. Aber ihre Tochter sagte klar: “So einen Badeanzug ziehe ich niemals an.” Zwei Jahre davon mit Jungen. Da sei das Training intensiver, sagt Joy. Mit Mädchen mache das Spiel am Ende aber mehr Spaß. Denn es geht nicht nur um Leistung und Konkurrenz wie bei den Jungen, erklärt Trainer Frank Müller. From the age of puberty, girls and boys differ physically so much that it is difficult for girls to cope. Vergleichen kann man die Geschlechter nicht, was aber nicht heißt, dass Frauenfußball schlechter ist. Michael Kalweit from Kierspe ist even surprised, wie gut die Spielerinnen sind. Dynamik und Schnelligkeit sind bei Jungen zwar ausgeprägt ausgeprägt auch die Trainer. But with einer guten Förderung werden die Unterschiede at least kleiner. But that’s the same in every sport.

Spielerinnen kommen aus dem gesamten Kreisgebiet

Michael Kallweit comes to Kreisch with his daughter Lara since one year. He would have already known von dem Mädchenteam, he would have come with her even earlier. “Sie hatte schon als Kleinkind immer einen Ball am Fuß”, sagt der Kiersper. Sie ist ein großer Mönchengladbach-Fan und schut die Spiele auch gerne – allerdings nur im Stadion, sagt er und lacht.

Ansonsten tragen die Mädchen BVB-Trikots oder auch welche von dem franzische Stürmer Kylian Mbappé, der begehrteste Fußballer auf dem Transfermarkt. Von Lionel Messi has Amelie Müller ein Trikot zuhause, aber auch die Deutsche Nationalspielerin Alexandra Popp kennen sie alle. “Obviously”, they say loud and they don’t have a few more Spielerinnen auf die sie richtig gut finden. Torhüterin Merle Frohms oder Giulia Gwinn. Die Spiele aber perchellen sie nur unregelmäßig im Fernsehen und spielen lieber selbst, wie sie sagen.

Solch einen Spaß am Spiel vermisst Frank Müller manchmal bei den Jungen, wie er sagt. Den Ehrgeiz findet er zum Teil zu stark ausgeprägt. “Den Spaß am Spiel darf man nie verlieren.”

Alle reden immer von Jungen und Männern. Für sie gibt es in jeder Stadt ein Team für jedes Age. It’s different for girls and women. Sie müssen Teams suchen und Teams müssen wiederum Mädchen suchen. Ein Grund, warum man für die Spiele meistens weit weg fahren muss. Trainieren können Mädchen montags, weil da die Jungen und Männer nicht spielen – nach Spielen am Weekenden ist der Montag der unbeliebteste Trainingstag und war daher frei, erklärt Stefan Westermann. Die Spielerinnen vom TuS Grünenbaum finden das alles sehr unfair.

Unfair. Männer verdienen mehr Geld

“Und Männer verdienen so viel mehr Geld damit”, Merkt Joy Haugk an und hebt verständnislos die Shouldern. “Als ob Jungen das besser könnten.” Das wünsen sich die Mädchen auch. Es fängt schon bei Trikots an. Sponsoren muss man immer suchen. Katharina Haugk nahm deshalb vor einigen Jahren an einem Gewinnspiel im Radio teil, wo man einen Trikotsatz gewinnen konne – sie mustes nur begründen, warum es die Spielerinnen vom TuS gewinnen sollten. “Mädchen werden schon genug benachteiligt”, gab sie als Grund an – und gewann.

“Es gibt mehr Talente, als man denkt. Man findet sie nur nicht, weil sie nicht spielen”, sagt Katharina Haugk. Vielleicht liegt das nichtmals nur an den Kindern selbst, sondern auch an den Eltern, die die die vermeintliche klassische Jungensportart nicht in Erwägung ziehen. Noch immer sei es eine Besonderheit, wenn Töchter Fußball spielen. Immer wieder gebe es verwunderte Kommentare, sagt Sandra Hübner aus Schalksmühle. Die Mutter von BVB-Fan Emma adds that currently Fußball is next in class in the school – and Emma is the only girl who has experience in the sport.

Keine Frage, alle sind sich einig. Fußball ist nicht für jeden etwas – neither for jeden Jungen nor für jedes Mädchen. Mädchen die sich für Fußball interessieren, sind aber “toughe Mädels”. Vermeintlich „weibliche“ Eigenschaften spielen auf dem Rasen keine Rolle. Schwäche, Zierlichkeit, Emotionalität. Da muss kein Zopf sitzen, kein Nagel heile bleiben und nach einem Spiel im Regen ist man eben dreckig. Ja, hier zieht man sich auch schon mal einen Kreuzbandriss zu wie Emily Vedder. “Das passiert”, sagt ihre Mutter. Sind die Mädels nämich zu Beginn noch schüchtern auf dem Platz und gehen bei hohen Bällen anfangs lieber in Deckung, als einen Kopfball zu machen, gehen sie irgendwann richtig ran. Gerade die, die vorher mit Jungen had to play. Auf dem Feld heult am Ende keine rum.

Leave a Comment