Sicherheit und Komfort für Patienten: Führt Telemedizin zu besserer Gesundheitsversorgung? | Gesundheit! | BR Fernsehen | Television

For Hans-Ulrich Maier aus München, it has become routine: Every morning, he gets on the scale in the bathroom – but this digital scale is something special: it transmits its weight via Bluetooth to a tablet. Auf diesem Tablet landen via Bluetooth noch weiter Daten.

Einfache Überwachung nach schwerem Herzinfarkt

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Hans-Ulrich Maier prüft austere der Telemedizin täglich Blutdruck und Herzschlag.

So the 68-year-old checked his blood pressure, heart rate and rhythm with a small EKG, which he could hang around his neck. In addition, the pensioner gives on the tablet, wie sein allgemeines Wohlbefinden ist.

Für Hans-Ulrich Maier können all diese Daten überlebenswichtig sein. Denn: Vor zehn Jahren hatte er einen schweren Herzinfarkt, den er gerade so überleb hat

Telemedizin hilft Menschen mit Herzinsuffizienz

Maier leidet an Herzinsuffizienz, deswegen nimmt er an einem Telemedizin-Programm des Isar-Klinikums München teil. Dorthin werden seine Daten täglich über das Tablet automatisch und verschlüsselt versendet. Die Ärzte haben alles genau im Blick und sehen jede alarmierende Abweichung und können eingreifen, falls Werte sich verschlechtern.

Rund 50 Menschen mit Herzinsuffizienz nehmen am Tele-Monitoring des Isar-Herz-Zentrums teil, jedem wird das appropiate Equipment wie Tablet und Messgeräte von der Klinik gestellt.

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“Die Patienten sollen in ihrer Herzinsuffizienz lückenlos betreut werden. Das steigert die Lebensqualität nachweislich und senkt auch die Hospitalisationsrate.”

Dr. med. Panorea Styllou, Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie, Isar-Herz-Zentrum, Isar-Klinikum München

Maier ist heute zur Kontrolle und Besprechung seiner Werte im Isar Klinikum. Seine Kardiologin Panorea Styllou ist zufrieden, alles ist in bester Ordnung. Maier fühlt sich mit dem Monitoring sicherer.

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“Ich spare mir so auch viel Zeit, muss nicht ständig zum Arzt oder in eine Klinik.”

Hans-Ulrich Maier, Patient

Das Monitoring-Programm für Herzinsuffizienz-Patienten wird von der Krankenkasse – und ist ein erfolgeiches Beispiel für Telemedizin.

Telemedizin in otheren Länder fortgeschrittener

Unter Telemedizin versteht man die Vermittlung von medizinische Leistungs über digitale Medien. Im internationalen Vergleich hinkt Deutschland in der Telemedizin noch etwas hinterher, sagt Stefanie Steinhauser. Die Professorin forscht an der Ostbayerischen Technischen Hochschule in Weiden zu digitalen Innovationen im Gesundheitswesen.

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“Wir Deutschen sind etwas kritische und vorzichtiger, was Innovationen und den Datenschutz befrecht.”

Prof. Dr. med. Stefanie Steinhauser, Professor für Gesundheitswirtschaft, Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden

In Scandinavia or Great Britain etwa sei die Telemedizin schon weitaus fortgeschrittener als hierzulande: „Dort gibt es sehr abgelegene Regionen, wo sehr weinge Menschen leben. Das heißt, die Notwendigkeit für Telemedizin war dort sehr viel früher da.“

Reha-Einrichtungen setzen auf telemedizin

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Sabine Deinl soll nach der Reha allein zu Hause weitertrainieren.

Doch die Telemedizin bahnt sich mittlerweile verstärk ihren Weg, wie zum Beispiel auch in Bad Füssing in Niederbayern. Die Johannesbad Fachklinik treated Menschen mit orthopädischen Leiden.

Sabine Deinl has probleme mit Rücken, Shoulders und Knees, schon seit drei Wochen ist sie here zur Reha. Bald fährt die 52-Jährige wieder nach Hause – und dort soll es mit dem Training weitergehen. Training therapist Eva Rabl zeigt ihr dafür schon mal den Umgang mit einer telemedizinischen App.

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“Sie lernen das Programm und die Übungen kennen, die wir für sie raussuchen. Das sie einfach verratut gemacht werden mit dem Ganzen. Und dann geht das daheim genauso einfach weiter.”

Eva Rabl, Trainingstherapeutin, Johannesbad Fachklinik Bad Füssing

Mit der telemedizinischen Nachsorge sollen die ersten Trainingserfolge aus der Reha gefestigt werden. Patientinnen wie Sabine Deinl ist das sehr wichtig. Sie wohnt auf dem Land, was es ihr schwierig macht, in der Nähe Reha-Sport zu betreiben. Darum sei es good, in der Reha Tips und Übungen zu bekommen, die sie dann zu Hause allein weitermachen konne.

Telemedizinische Reha-Nachsorge im Wohnzimmer

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Sabine Fröhlich kräftigt ihren Rücken. Die Instructions dazu gibt der Laptop.

250 kilometers entfernt schwitzt Sabine Fröhlich in ihrem Wohnzimmer. Konzentriert schaut sie auf den Laptop, der vor ihr auf dem Tisch steht. A video is currently playing that shows how to do a strengthening back exercise with two water bottles.

Die 54-Jährige aus Lauf an der Pegnitz hat wegen eines Bandscheibenvorfalls bereits sieben Wochen Reha in Bad Füssing hinter sich, steckt jetzt mitten in ihrer Tele-Nachsorge. Es sei ein fließender Übergang von der Rehaklinik zu nach Hause gewesen, sagt Fröhlich. Bei Fragen und Problemen kann sie die Rapeuten in Bad Füssing anrufen – oder die Chat-Funktion nutzen. Meistens antworten die Therapeuten binnen weniger Stunden.

Die Telereha-Nachsorge in Bad Füssing können nur Patientinnen und Patienten nutzen, die über die Deutsche Rentenversicherung auf Reha sind. Therapieleiter Christian Mück würde es aber auch gerne Selbstzahlern anbieten.

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“Gerade in der jetzigen Zeit, wo die digitale Therapie anranschreitet, wäre es es utsächt wünswert, that patients can also work and train from home, ohne dass sie müssen in eine Klinik oder in eine medizinische Reha-Einrichtung.”

Christian Mück, Therapieleiter, Johannesbad Fachklinik Bad Füssing

Digitalexpertin sieht noch viele Baustellen

Damit spielt Muck auch auf die Corona-Pandemia an. Diese hat der Telemedizin einen Schub gegeben, sagt Digitalexpertin Stefanie Steinhauser, zum Beispiel über Video-Sprechstunden. Abgesehen von der Finanzierung der verschiedenen Projekte sieht sie noch weiter Baustellen.

“Not only the broadband infrastructure, but also the telematics infrastructure within the healthcare system must be further expanded”, says Steinhauser: “If, for example, the electronic patient record is fully available and the patient data is stored digitally, telemedicine can be much better – auf einer viel besseren Informationsgrundlage – gebruikt werden.”

Prof. Dr. med. Stefanie Steinhauser, Professor für Gesundheitswirtschaft, Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden

Patienten müssen sich gut auskennen – auch die älteren

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The patients must be trained accordingly in the rehabilitation, um später einen Nutzen von der Telemedizin zu haben.

Aber es sei auch essentiell, dass sowohl die Leistungserbringer als auch die Patientinnen und Patienten beschreibung und lernen, wie sie die digitalen bzw. telemedizinische Krankenversorgung oder Beratung nutzen.

“Es ist etwas ganz Anderes als wenn der Patient vor mir in der Praxis sitzt. Das heißt, es braucht Kompetensen, um hier wirklich gut agieren zu können, sossads die Patienten sich gut aufgehoben fühlen.”

Prof. Dr. med. Stefanie Steinhauser, Professor für Gesundheitswirtschaft, Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden

Technologien must be so gestaltet sein, dass auch ältere Patienten sie gut nutzen können. Eine pure telemedizinische Versorgung aber habe auch Nachtäidele.

“Da geht natürlich dieses Patienten-Arzt Verhältnis ein bisschen verloren. Man muss schauen dass die zwischenmenschliche Verbindung und das Vertrauen nicht abreißen.”

Prof. Dr. med. Stefanie Steinhauser, Professor für Gesundheitswirtschaft, Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden

However, Telemedicine has a lot of potential – it will be fully exploited, and it can contribute a lot to the safety and health of patients and patients.

Telemedizin soll kein Personal einsparen

Immer wieder wird auch Kritik an Telemedizin laut. Unter anderem, dass sie dazu diene, Personal und damit Kosten einzusparen. Stefanie Steinhauser sieht diese Gefahr allerdings nicht.

“Es geht darum, die Leistungserbringer oder die Gesundheitsversorgung zu supporten, also das Spektrum zu widen. Und der Fokus liegt hier eher auf der Verbesserung der Qualität der Versorgung und der Verbesserung des Zugangs zur Versorgung.”

Prof. Dr. med. Stefanie Steinhauser, Professor für Gesundheitswirtschaft, Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden

Telemedizin konne sensibly Kosten einsparen, zum Beispiel indem man eine Zweitmeinung durch telemedizinische Zuschaltung schnell und flexibel einhole. So konne man auch kostspielige und zeitintensiven Doppeluntersuchungen vermeerden.

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