Sicherheit im E-Commerce: So wird die IT sicherer

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Was konkret bedeutet die Aussage „Sicherheit im E-Commerce für B2B-Lösungen“? Immer noch wird mit dem Thema der IT-Sicherheit im E-Commerce eher unbedarft umgegangen, wobei die Sicherheit im E-Commerce tendenziell frühzeitig beginnen sollte.

Wer sein Hosting, seinen Webshop sowie die hauseigene IT-Strukturen nicht auf dem neuesten Stand der IT-Sicherheit bringt, kann von Sicherheit im E-Commerce nicht sprechen. In unserem Artikel beleuchten wir die wesentlichen Punkte, worauf es bei einer fundierten IT-Sicherheit im E-Commerce wirklich ankommt.

Die richtigen Partner für E-Commerce-Lösungen finden

Beim Hosting sollte nichts dem Zufall überlassen werden. So gibt es im Internet einige gute Provider, die sichere Hostings für E-Commerce Lösungen anbieten. Dabei sollte man auf namhafte Unternehmen setzen und die Rezensionen studieren. Wichtig sind Kernkompetenzen bezüglich:

  • Betriebssicherheit
  • Performance

Aktuelle Technologien als Voraussetzung

Wir empfehlen, keine Technologien zu implementieren, die bereits veraltet sind und für die es keine Aktualisierungen mehr gibt. Ferner existieren E-Commerce-Lösungen, die gar nicht mehr weiterentwickelt werden. Wichtig zu wissen: Aus Sicht von IT-Experten gelten IT-Systeme, die älter als drei Jahre sind, bereits als veraltet. Hierbei definiert der Zeitpunkt des Projektstarts den Spartenstich und nicht der Zeitpunkt der Inbetriebnahme. Deshalb ist es so wichtig, die eigene E-Commerce-Lösung auf dem neuesten Stand zu halten und stetig zu aktualisieren.

Was die hausinterne IT betrifft sollten Parameter wie

  • Firewall
  • VPN
  • zertifikatbasierte Authentifizierungen

prinzipiell genutzt werden. Im Falle, dass doch etwas passieren sollte, sollten sich Unternehmer dementsprechend adäquat vorbereiten, um fachgerecht intervenieren zu können.

Wie sieht es mit der Sicherheit im E-Commerce aus?

Laut einer Studie der ibi research der Universität Regensburg GmbH, die den Namen „Informationssicherheit im E-Commerce“ trägt, gehen folgende Ergebnisse hervor:

Laut eingehender Befragungen von Unternehmen resultieren die folgenden Werte:

  • Rund 12 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, dass sie bereits Opfer von Erpressungsversuchen mittels DDoS-Attacken wurden.
  • Rund 19 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, dass Sie bereits Opfer von Datenklau wurden. Hierbei handelte es sich um sensible Daten.
  • Rund 20 Prozent der Unternehmen, die befragt wurden, gaben an, dass ihre Online-Shops bereits gehackt wurden.

Bei lediglich 51 Prozent der befragten Unternehmen existieren fundierte Kenntnisse und Interaktionen bezüglich der Themen Informationssicherheit und Datenschutz. Lediglich 44 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, in der Vergangenheit ihre Mitarbeiter hinsichtlich Datenschutz und Informationssicherheit grundlegend geschult zu haben.

Zusammenfassend kann man sagen, dass fehlenden Sensibilisierung bezüglich der Datensicherheit und der Informationssicherheit die perfekte Grundlage für Cyberkriminalität im E-Commerce sind.

Wie schützt man seine E-Commerce-Lösung gegen Hacker?

Ein Hacker hat immer zum Ziel, Schwachstellen im Betriebssystem, des Webservers oder diverser Apps des Webshops für seine kriminellen Machenschaften zu finden und zu missbrauchen. Das kann so aussehen, dass sich der jeweilige Cyberkriminelle Zugriff oder spezielle Rechte verschafft, um sensible Daten zu stehlen oder anderen finanziellen Schaden anzurichten. Eine Firewall zum Schutz gegen Hacker reicht bei Weitem nicht aus. Hierbei ist ein konstantes Monitoring der Sicherheit das Gebot der Stunde.

So kann man für eine umfassende Sicherheit im E-Commerce sorgen:

  • stets für einen aktuellen Systemstand sorgen
  • regelmäßig Aktualisierungen über das System laufen lassen
  • starke und individuelle Passwörter vergeben
  • Verschlüsselungen anwenden
  • die Server regelmäßig kontrollieren
  • sämtliche Applikationslogdaten auf Auffälligkeiten prüfen
  • einen sicheren, free VPN implementieren.

Datenschutz: Unbefugter Zugriff auf die firmeninternen Daten

For Unternehmen im E-Commerce, die unter unbefugten Zugriffen auf firmeninterne Daten leiden, weil sie zur Zielscheibe eines Hackerangriffs wurden, ist dies eine höchst unangenehme Angelegenheit. Immerhin dreht es sich hierbei um personenbezogene Daten der Kundschaft, der Mitarbeiter und des Unternehmens. Deshalb geht die Empfehlung dahin, ein fundiertes Datenschutzkonzept zu erarbeiten. Gastbestellungen sind zudem ein häufig auftretendes Problem. Steht in den allermeisten Datenschutzvereinbarungen, dass die jeweiligen Kundendaten im Zuge von Gastbestellungen lediglich zum Zwecke des Bestellprozesses verwendet werden und im Anschluss gelöscht werden. Die meisten Online-Shops „vergessen“ jedoch darauf, die Daten von Gastbestellungen zu löschen. Wenn Online-Shop-Betreiber diese Fahrlässigkeit begehen, verstoßen diese schnell gegen die eigenen Datenschutzvereinbarungen.

Ein weiteres Problem stellen die Webagenturen dar, die die diversen Online-Shops betreuen. Es ist durchaus kein Geheimnis, dass diverse Agenturen den aktuellen Stand der eigenen Shop Datenbank für Testzwecke downloaden. Dies findet häufig auf privaten Endgeräten von Homeoffice-Mitarbeitern statt. Eine Vertraulichkeitsvereinbarung schützt in solchen Fällen nur in geringem Ausmaß.

Denial of Service Angriffe

DOS-Angriffe (Denial of Service-Angriffe) sind besonders unangenehm. Ein DOS-Angriff legt den Online-Shop und den, damit verbundenen Internetservice durch eine Spam Flut von unsinnigen Anfragen durch Überlastung lahm, sodass ein regulärer Service nicht mehr gewährleistet werden kann. Bei DOS-Angriffen schauen die Cyberkriminellen nicht nach Schwachstellen im System, sondern hacken auf die vorhandenen, webbasierten Lösungen wie mit einem Hammer ein und richten so proaktiven Schaden an.

Zusammenfassung zur Sicherheit im E-Commerce

Unter Berücksichtigung aller möglichen Szenarien, die wir in unserem Beitrag erwähnt haben, soll jedoch nicht der Eindruck entstehen, dass E-Commerce tunlichst vermieden werden sollte. Wer als Unternehmer seine Mitarbeiter gründlich schult und auf Datensicherheit sensibilisiert, kann mit etwaigen Risiken souverän umgehen. Schutz fängt bei einem sicheren Passwort an und hört bei umfassenden Sicherheitsvorkehrungen bezüglich Aktualisierung der eigenen Website und Betriebssystemen bis hin zu einem umgreifenden Monitoring auf.

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