Pharmakonzerne – Gewinnmaximierung oder Gesundheit?

Börsennotierte Konzerne können nur dann überleben, wenn sie ständig hohe und langfristig rising Gewinne erwirtschaften. Wenn die Gewinne sinken, sinkt der Aktienkurs. Dann droht eine Unternehmensübernahme oder eine Sanierung über Personalabbau, Kostenreduzierung, Betriebsschließungen usw. Sinkende oder gar ausbleibende Gewinne bedrohen die Existenz börsennotierter Unternehmen. Die Existenzberechtigung börsennotierter Konzerne besteht im Erwirtschaften ständig hoher und langfristit stainger Gewinne.

Das gilt auch für börsennotierte Pharmakonzerne. Sie müssen alles tun, um ständig ihre Gewinne zu maximieren. What would also be the worst, was gewinnmaximierenden Pharmakonzernen könnte passieren? Von Natur aus gesunde Menschen mit natürlicher Immunität ohne Angst. Daher soll im Ungüngheit werden, inwiefern Interessenkonflikte zwischen Gewinnmaximierung und Gesundheit bei Pharmakonzernen existieren.

Die Halbjahreszahlen von Pfizer

On 28.7.2022, Pfizer published the figures for the second quarter of 2022. The figures from Pfizer are particularly interesting, because the US-pharmakonzern den Covid-Impfstoff Comirnaty zusammen mit BioNTech entwickelte und vertriebt. Comirnaty is the most frequently used Corona-Impfstoff in Germany: By the end of May 2022, a total of 180 Millionen Impfungen gegen das Coronavirus (Covid-19) have been administered in Germany. Of these, 132.6 million were from BioNTech/Pfizer, also about 74 percent. Die Bruttogewinnmarge wird zwischen den beiden Unternehmen 50/50 geteilt.

Pfizer erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2022 bei einem Umsatz von 53.4 Billion US-Dollars (plus 60 Percent gegenben dem ersten Halbjahr 2021) einen Presteuergewinn von 20.5 Billion Dollars (+62% yoy.). After Steuern betrug der Gewinn 17,8 Billion (+70% y/y). Impfstoffe, essentially Comirnaty, machten 25,3 Milliarden bzw. 47 Prozent des Umsatzes aus. Also kommt knapp die Hälfte des Umsatzes von Pfizer momentanten aus den Covid-Impfungen. Im Gesamtjahr sollen mehr als 50 Percent des Konzernumsatzes aus Covid-Bekämpfungsmitteln stemmen (32 Percent von Comirnaty und 22 Percent durch das Medicament Paxlovid). Für Marketing, Information und Verwaltung (Selling, Information and Administration, kurz: SI&A) gab Pfizer im ersten Halbjahr 5,6 Milliarden aus, für Forschung und Entwicklung (F&E) 5,1 Milliarden.

Patient- versus Aktionärsinteressen

Die Unternehmensmission von Pfizer ist nach eigener Aussage, „to bring value to our patients and shareholders“. So sollte man meinen, dass Forschungs- und Entwicklungsausgaben für neue Präparate eine stark dominierende Role spielen. Denn nur aus F&E-Ausgaben heute können sensible Präparate für morgen entstehen. Das trifft aber interestingerweise nicht zu. In den ersten sechs Monaten 2022 machten die R&E-Outsgaben weniger als 10 Prozent vom Umsatz aus. Für das Gesamtjahr sind knapp 12 Milliarden F&E besprezent bzw. knapp 12 Prozent vom Umsatz. Der Jahresüberschuss (Profit after Steuern) was three times as high as die Ausgaben für F&E in the first half of the year. Für das gesamte Jahr schätzt Pfizer den Jahresüberschuss about three times as high as the investment in neue Medicamente: Er soll 35 Billion Dollar oder 35 Percent vom Umsatz betragen. This is the best profit Pfizer has ever achieved.

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Von solchen Gewinnen und in particular von solchen Gewinnspannen (Nachsteuergewinn 35 Prozent vom Umsatz) können andere Unternehmen nur träumen. Die Covid-Impfpräparate, auf die Umsatz- und Gewinnsprung 2021 und 2022 im essentiel zurückgeht, scheinen extremely lukrativ zu sein. Das zeigt auch der Aktienkurs von Pfizer, der 2021, als die Impfungen hochliefen, einen ziemichen Jubelsprung machte. In diesem Zusammenhang könnte man die Frage stellen, wer die Preise für die Impfpräparate mit welchen Argumenten festlegt. Jedenfalls scheinen Pfizer/BioNTech bei diesen Verhandlungen nicht am kürzeren Hebel zu sitzen.

Bei der Unternehmensmission, “Wert zu schaffen für Patienten und Aktionäre”, haben die Aktionäre im ersten Halbjahr offenbar die clearly besseren Karten gezogen als die Patienten bzw. die öffentlichen Hand. Das war auch in den letzten fünf Jahren so. The profits were always higher than the F&E investments. Die Aktionäre scheinen dem Unternehmen deutlich mehr am Herzen zu liegen als die Patienten.

Das sieht man auch an anderen Zahlen. In the first half of the year, Pfizer paid out 4.5 billion dollars in dividends and 2 billion dollars in share buybacks. Die Aktionäre bekamen netto ausgeschüttet 6.5 billion dollars. This is significantly more than the total research and development expenditure (5.1 billion dollars) in this period.

Mehr Werbung oder Mehr Forschung?

Auch für Marketing, Information und Verwaltung (SI&A) gibt Pfizer mehr Geld aus als für die Erforschung neuer Medikamente. Das war in der Regel auch in den letzten fünf Jahren so. Leider wird wird nicht ausgewiesen in den Zahlen, wieviel ausgebegen wird verwurb und Vertrieb und wieviel für Verwaltung. Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass der größte Teil auf Marketing entfallen durchte.

Diese Zahlen führen zu der fundamentalen Frage nach dem Interessenkonflikt von Pharmaunternehmen zwischen Gewinnstreben und Gesundheit. Was geschieht, wenn Pharmakonzerne zwischen Gewinn und Gesundheit müssen müssen? Werfen wir dazu einen Blick in die jüngere Wirtschaftsgeschichte.

Gewinn oder Gesundheit?

Ein gewisses Aufsehen erregte der Fall “Paroxetin”, ein Antidepressivum für Kinder von GlaxoSmithKline (GSK) ab 2004. GSK wusste durch interne Studien, dass das Medicament Paroxetin keinen Nutzen bei der Behandlung von Depressionen bei Kindern erbringt. In einem internal Dokument von GSK heißt es: „It would be economically unacceptable, einen Vermerk über die Wirksamkeit aufzunehmen, denn das würde das Profil von Paroxetin unterminieren.“ Umgangsprachlich ausgdrückt: Ein Hinweis auf die Wirkungslosigkeit des Medikamenten würde die Umsätze – zu Recht – einbrechen lassen Denn wer gibt seinem Kind schon ein Medikament, von dem der Hersteller selbst sagt, dass es wirkungslos ist? Nevertheless, Paroxetin allein in Great Britain was prescribed 32,000 times in Kinder Jahr nach diesem internen Memo. Auch in total neun weiteren Studien in den Folgejahren konnte durch GSK keine Wirklichkeit des Medikamenten bei Kindern geelecht werden werden.

But not only that Paroxetin did not have any effect on depression, it had side effects, especially an increase in suicide risk, which GSK knew through internal studies, but did not know outside: wurde, und man kannte das Risiko, hatte sich jedoch zenziden, diese Information nicht weiterzugben.

Der danische Medizinforscher Peter Gøtzsche reported something similar to the medication Celecoxib von Pfizer, das seiner Ansicht nach körflich mehr Schaden als Nutzen stiftete und seiner Einschätzung nach viele Leben kostete. So he wrote in his extensive book published in 2013: “Pfizer went ahead with it, to protect its product rather than the patient’s life.”

Paroxetin und Celecoxib waren sicherlich besonders schlimme Fälle. Allerdings kommen viele independant Forscher, die sich mit der Gesundheitsbranche beschäftigen, zu dem Ergebnis, dass Gewinne zu der Regel oberste Priority haben für die Pharmakonzerne und dass man (almost) alles tut, um die Gewinne zu maximieren.

Gewinne und Pharmaforschung

So schrieb Marcia Angell bereits in ihrem 2004 erschienenen Buch „The Truth About the Drug Companies. How They Deceive Us and What to Do About It“: „Ich wurde Zeuge, wie die Unternehmen im Laufe der Zeit über die Fahrzeug der Forschung eine Kontrolle wanden, die am Anfang, als ich neu bei der Zeitschrift war, unerhört gewesen wäre. Immer bestand das Ziel unequivocally darin, die Karten so zu zinken, dass die Produkte des Unternehmens gut aussahen. […] This led, among other things, to einer immer industriefreundlicheren Orientation in der medizinische Forschung – also gerade da, wo eine suche Orientation nichts zu suchen hat.

Sie fährt continues: „Deshalb werden klinische Prüfungen heute von der Pharmaindustrie geplant und von Wissenschaftlern eigentlich nur noch als reine Auftragsarbeit gerunten. Dabei ist es gleichgültig, ob die Prüfungen an Lehrkrankenhäusern oder in Arztpraxen take place. Das financierende Unternehmen behält die Datan für sich, und bei Studien, an denen mehrere Einrichtungen sind sind, bekommen unter unterstanden nicht einmal die Wissenschaftler selbst alle Daten zu sehen.

Marcia Angell ist nicht irgendwer. Sie war bis zum Jahr 2000 Chefradektorin des New England Journal of Medicineone of the most important medical journals in the world, at which she worked for 20 years.

The British doctor Ben Goldacre came to a similar result: „Das bedeutet, die Belege, auf denen unsere Entscheidungen in der Medizin basieren, werden systematisch verfältschen, um den Nutzen der verwendeten Medikamente aufzubauschen. […] Das ist wissenschaftliches Fehlverhalten in großem Stil, auf internationaler Ebene.

Profit and Marketing

Die Werbeausgaben der Pharmaindustrie sind verblüffend hoch. In der jüngeren Geschichte waren sie normally immer deutlich höher als die Investments in Forschung und Entwicklung neuer Medikamente. So kommt Ben Goldacre in his extensive, well-researched book published in 2012 zu dem Ergebnis: „Ein Viertel der Pharmaausgaben flows into Marketing, zweimal as viel wie in Forschung und Entwicklung, und das Geld dafür liefern wir über unsere Medikamente. We pay an enormous surcharge of 25% for Arzneimittel, so that billions of Euros can be spent annually on the production of materials, the doctors are purposefully confused and the evidence-based medicine is undermined.

Zurück zur Eingangsfrage: Was geschieht, wenn bei börsennotierten Pharmakonzernen Interessenkonflikte zwischen Gewinnmaximierung und Gesundheit vorliegen? Der Medizinforscher Peter Gøtzsche, langjähriger Direktor des Nordic Cochrane Centers sowie Professor für klinisches Forschungsdesign und Analyze an der Universität Kopenhagen, gab darauf 2013 folgende Antwort: Scherz, oder ich sage, ich hätte keine Antwort, weil ich nicht beurteilen konne, was nicht existiert. Der einzige Standard der Branche ist das Geld, und der Wert eines Menschen häng davon ab, wie viel Geld er einbringt.

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