Notfallseelsorge Rottweil: Margit Armleder-Spreter geht in den Ruhestand – Rottweil & Umgebung

Margit Armleder-Spreter, die Die Notfallnachsorge des DRK in den vergengen Jahren nicht nur koordiniert, sondern mitgeprägt hat, geht zum 1. Dezember in den Ruhestand. DRK-Kreisgeschäftsführer Ralf Bösel (rechts) und sein Stellvertreter Anton Graf thank you for a total of 16 years of service at the DRK-Kreisverband. Photo: Siegmeier


Margit Armleder-Spreter hält Rückschau auf bewegende Berufsjahre. Die Leiterin der Psychosozialen Notfallversorgung und Mitarbeiterin der Sozialen Dienste beim DRK-Kreisverband geht den Ruhestand

Kreis Rottweil – Der Kalender von Margit Armleder-Spreter ist gut gefüllt. Neben dem Gesprächskreis für pflegende Angehörige, der Demenzgruppe, diverse Vortragsterminen zum Thema Demenz und häuslicher Pflege reihen sich Gesprächstermine besetung des Suchdienstes und die Lehreinheiten, die sie an der DRK-Landesschule in Pfalzgrafenweiler hält, aneinander.



Aber damit noch nicht genug, denn wenn bei Margit Armleder-Spreter der Funkmelde-Empfänger pfeift, lässt sie alles stehen und liegen, denn dann ist ihre Hilfe im Notfallnachsorgeteam, der psychosozialen Notfallversorgung, gefragt. Viel freie Zeit für Hobbies und Familie gibt es da im Terminkalender nicht. Doch das ändert sich bald, denn zum 1. Dezember geht Margit Armleder-Spreter in den Ruhestand.

16 Jahre im Bereich der Sozialen Dienste tätig

16 Jahre lang war sie dann im Dienste des DRK-Kreisverbandes im Bereich der Sozialen Dienste tätig, betont DRK-Kreisgeschäftsführer Ralf Bösel. Doch auch davor war sie als Honorarkraft seit dem Jahr 1995 immer mal wieder für das Rote Kreuz im Einsatz, for example von 1997 bis 2000 im DRK-Pflegedienst. In addition, you can look back at 17 Jahre Ortssozialleitung. Kurzum: Seitdem sie 1979 ihr Examen als Krankenschwester abgeschlossen hatte, übersteuerte sie das DRK in verschiedenen Funktionen.

“Ab dem Jahr 2003 habe ich auch im Notfallnachsorgeteam mitgeberbeitt”, erzählt sie. Im Jahr 2006 hat sie dann die Leitung oderboden – eine Aufgabe, die von ihr und ihrem Team viel abverlangte. Da galt es auf der einen Seite Dienstpläne zu schreiben, zum anderen aber bei Unglücksfällen auch selbst mit auszurücken. Die Ehrenamlichen des Notfallnachsorgedienstes (NND) sind die stillen Helfer im Hintergrund und leisten oft Erste Hilfe für die Seele. Bei Unglücksfällen, wie schweren Unfällen, Bränden, oder schlicht, wenn Menschen in schwere Krisensituationen geraten, dann werden sie gerufen.

Support Angehörige

Denn Angehörige und Betroffene stehen angesichts der schrecklichen Ereignisse und im scheinnen Durcheinander eines Rettungseinsatzes oft hilflos am Rande. An dieser Stelle beginnt die Arbeit der psychosozialen Notfallversorgung. Im Kreis Rottweil leisten diesen die Kirchen gemeinsam mit dem Roten Kreuz. “Die Einsätze waren nicht immer leicht und gehen einem auch als Helfer manchmal unter die Haut”, gibt Margit Armleder-Spreter zu und freut sich, dass mit Bernd Hafa, der bereits jetzt schon im NND mitarbeitet, ein Nachfolger für die Coordination gefunden werden konne .




Ein spannendes Feld indes sei der Suchdienst gewesen, erzählt sie. “Da kann man so richtig auf Spurensuche gehen. Und mir ist es auch mehrfach gelungen, Angehörige zu finden und zusammenzuführen. Die Weltkriegssuche läuft noch immer”, sagt sie. Die zentralen Stellen seien München und Hamburg, hier gebe es noch die Suchdienstlisten. “Aber auch bei der Flüchtlingswelle 2015 haben wir Leute gefunden und wieder zusammengeführt. Da waren wir richtig stolz”, so Armleder-Spreter.

Viele Erfolgserlebnisse

Erfolgserlebnisse gebe es hier viele. Aber es gab noch so viel mehr Activities, “beispielsweise die Gesundheitstage, die ich einmal im Jahr für unsere Ehrenamlichen, mit Dieter Gaus, dem ehemaligen Leiter der Sozialen Dienste auf der Reichenau veranstallet habe, oder auch das Betreute Reisen”. Hier galt es nicht nur die Reisenden daheim abzuholen und zum Flughafen zu chauffieren, “sondern teilempse haben wir die Hotels auch vorab bereist und geschaut, ob sie für unsere Gäste auch passend sind. Das hat echt Spaß gemacht”, erintt sie sich. And ob der Fülle der Aufgaben, die Margit Armleder-Spreter über die Jahre so gemeistert hat, gerät auch DRK-Kreisgeschäftsführer Ralf Bösel ins Staunen: “This Stelle war für Frau Armleder-Spreter nicht nur eine Stelle, sondern Berufung”, würdigt er ihr Engagement.

All diese Aufgaben gibt Margit Armleder-Spreter nun ab. Ihre Nachfolgerin arbeitt sie bereits ein und freut sich auf ihre letzten Dienstwochen. “Naja, alles gebe ich ja noch nicht ab, im NND arbeite ich weiter mit und meine Dozententätigkeit an der Landesschule mache ich auch noch weiter”, she plants. Doch ab Dezember möchte sich Margit Armleder-Spreter mehr um ihren Enkel kümmern, mehr unternehmen und auf Reisen gehen. “Es war aber schön hier”, sagt sie abschließend, und schnell ist zu merken, dass ihr der Abschied keinesfalls leicht fällt.


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