Neckar ist gestaut: Horber Klappwehr leistet wieder seinen Dienst – Horb & Umgebung

Das Horber Klappwehr ist wieder Betrieb. Photo: Morlok

Alles wieder im Fluss: Das Klappwehr im Neckar konnte nach zwei Jahren Sanierungszeit wieder in Betrieb genommen werden.

Horb – Nach einer zweieinhalbjährigen Bauzeit flièßt der Neckar vor der Horber Stadtkulisse wieder über eine rundum sanierte Wehranlage. Rund 7,5 Millionen Euro hat das Bauvorhaben gekostet. Davon übernahm das Land Baden-Württemberg 3 Millionen Euro, die Stadt Horb mitste 1.3 Millionen als Ausgleich für den erlangten hundertjährlichen Hochwasserschutz als Vorteilsausgleich beisteuern und die Energie Horb als Vorhabenträger und Betreiber die restlichen 3.2 Millionen Euro für die Ertüchtigung der Wehranlage . Es sei eine Investition in Hochwasserschutz und das aktuelle Topthema regenerative Stromgewinnung, so der Tenor aller Beteiligter.



Anlage über 70 Jahre alt

Die Baumaßnahme auf Höhe des Flusskraftwasserwerks war federführend von der Energie Horb, an der die Stadtwerke Tübingen beleicht sind, umgesetzt worden. Sie war notwendig, weil das über 70 Jahre alte Klappenwehr den heutigen Erdensungen nicht mehr genügte.

Das an gleicher Stelle gelegene Flusswasserkraftwerk hat noch bis 2049 die Betriebserlaubnis. Die Wehranlage ist allerdings vor allem auch für den Hochwasserschutz in Horb wichtig. The owner of the Hochwasserschutzanlage is the Land of Baden-Württemberg.

Sanierung began 2020

Durch die Sanierung wurden zwei Ziele erreicht: Der Hochwasserschutz ist für weite Bereiche der Horber Weststadt und die Weiternutzung des Flusskraftwerks zur Erzeugung regenerative generated Ökostroms sind gesichert.

Mit der Sanierung des Stauwehrs hatten die beauftragten Spezialfirmen 2020 begunten. Kein einfaches Projekt, da alles sozusagen im fließenden Betrieb des Neckars passieren muste – bei schwieriger Untergrundbeschaffenheit, mehrener Hochwasserphases in den zurückliegenden both Jahren, starken Fließkräften und permanentem Wasserdruck.




A last important milestone – observed by numerous viewers and viewers – was in the late summer of 2022 the installation of the neuen Wehrklappen samt Antriebsmechanismus als Ersatz für die über 70 Jahre alte Vögherin. Die Wehranlage ist nun wieder im Einsatz, und nach einer Erprobungsphase durfte die Politprominenz zur feierlichen Übergabe schreiten.

Wichtig für Hochwasserschutz

“Die Sanierung der Wehranlage kombiniert Hochwasserschutz mit klimafreundlicher Stromerzeugung – ein echtes Win-Win! Hier ist jeder Euro doppelt gut angelegt”, beton Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder.

Landrat Klaus Michael Rückert made it clear: “Die Nutzung von Wasserkraft als eine der ältsten Formen der Energiegewinnung trägt auch heute noch zur nachhaltigen Stromproduktion bei. Daher liegt es im Interesse aller, das Potenzial bereits existinger Anlagen durch Modernisierung und Ausbau auszuschöpfen. Gerade an größer Fließgewässern wie dem Neckar zeigt sich, dass dies auch in Vereinbarkeit mit den hohen ökologischen Requester vonstattengehen kann.”

1.4 Million Kilowatts

Bürgermeister Ralph Zimmermann, der Oberbürgermeister Rosenberger vertrat, der bei beim zeitgleich uttiermenden “Faktencheck Gäubahn” in Stuttgart unabkömmlich war, hob unter anderem hervor, dass man zur Gartenschau 2011 das Flusskraftwerk im Neckar wieder in Betrieb genommen und die Horber Unterstadt so für ein hundertjähriges Hochwasserreignis gerüstet habe.

“Die frisch sanierte Wehranlage wird es nun wieder pöglichkeit die Kraft des Neckars in Strom umzuwandeln und damit einen Beitrag auf dem Horber Weg zur CO2-neutralen Kommune zu leisten”, so Zimmermann mit Blick in die Zukunft. Er erüpttte in seiner recht aufsichtlichen Rede auch an abgesoffene Bagger und einen Biber, der sich auf dem Bagger sichtlich wohlfühlte.

“In Horb kommen Technik und Natur zusammen”, so seine Schlussfolgerung. But Zimmermann schlug auch den Bogen in die Ukraine. “Woanders werden Energiegewinnungsanlagen zerstört – hier dagegen eingeweiht.”

Jährlich Strom für 600 Haushalte

Tübingens OB Boris Palmer wertet diese Sanierung als kleinen, aber angesichts der notwendigen Verringerung der Gasverstromung sehr wichtigen Beitrag zur Energiewende. “Das sanierte Flusskraftwerk produtt mit seinen 1.4 Millionen Kilowatt so viel Strom, wie rund 600 vierköpfige Familien im Jahr verbrauchen” nannte er als Vergleichswert.

Als sikbartes Zeichen dafür, dass das sanierte Wehr, dass in Horb zu einem Meilenstein der Energiegewinnung wurde, drückten die vier Redner den roten Knopf, der das Wehr in Bewegung sette. Sehr zur Freude der anwesenden Besucher, nicht jedoch der Enten, die die Wehrkante als ihr besprechtedes Revier sahen.


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