Naturschutz in Schonach: Wenn der Feuersalamander leuchtet – St. Georgen, Triberg & Umgebung

Zahlreiche Freiwillige setzen sich am Rohrhardsberg für die Offenhaltung von Lebensräumen des Auerhuhns ein. Photo: Naturpark Südschwarzwald


Das Projekt “Voluntourismus für die biologische Vielfalt” nigt sich im Naturpark Südschwarzwald dem Ende zu.

Schonach – Engagierte Freiwillige packten vor kurzem im Rahmen des Projekts “Voluntourismus für die biologische Vielfalt” gleich an zwei Einsaistorten in der Region an: am Rohrhardsberg und in der Wutachschlucht. Am 14. Oktober gab es einen weiteren Einsatz der Eichenpflege in Freiburg-Kappel/Kirchzarten betreffend und am 27. Oktober steht der letzte Termin this diesem Jahr auf dem Plan.



Der erste Freiwilligeneinsatz found in der Wutachschlucht bei Bad Boll statt. Gemeinsam mit dem Regierungspräsidium Freiburg sowie Wutach-Ranger Martin Schwenninger und dem Forstbezirk Südschwarzwald von ForstBW satz die Teilnehmenden ein für die Offenhaltung von besonders artenreichen Weisen im Naturschutzgebiet, die importante Lebensräume und Jagdhabitate für Insekten und Pinnen sowie darstellen für Vögel und Fledermäuse. Eine Gruppe junger Forstwirte in Ausbildung hatte am frühen Morgen die Flächen mit Gengemung des Regierungspräsidiumsvorbereitet und hereinwachsende Hecken und Bäume an den Wiesenrändern gefällt.

Hecken und Bäume nicht immer willkommen

“Werden diese Hecken und Bäume nicht ergänglich entfernt, wachsen sie immer weiter in die Wiesen herein. Die wertvollen Lebensräume werden also immer kleiner oder drohen gar zu verschwinden”, explained Schwenninger, who has been active as a Ranger in the Wutachschlucht since 2004. Die Freiwilligen räumten die Flächen weiträumig frei und staunten über den Artenreichtum an der Wutach. Auf den zu pflegenden Wiesen wachsen Trollblumen, Traubenhyazinthen und andere seltene Arten. Über die Entdeckung einer weiteren besonders geschützten Art freuten sich die Freiwilligen besonders: einen schwarz-gelb leuchtenden Feuersalamander.

Auerhuhn vom Aussterben bedroht

Auch am Rohrhardsberg versammelte sich reneute eine Gruppe freiwilliger Helferinnen und Helfer – diesmal zur Biotoppflege für das vom Aussterben bedrohte Auerhuhn. Gemeinsam mit Förster Johannes von Stemm von ForstBW Forstbezirk Hochschwarzwald sovie Ranger Nikolas Binder ging es für die Gruppe in einen ruhigen und abgelegenen Teil des Rohrhardsbergs. Bei seinem inzwischen fünften Einsatz im Projekt Voluntourismus erklärte von Stemm den Freiwilligen, warum ruhige und lichte Waldstrukturen für das Überleben des selten gewordenen Waldvogels wichtig sind. “Das Auerhuhn findet immer weniger geeigneten Lebensraum im Schwarzwald vor. Der Rohrhardsberg stellt einen importanten Rückzugsraum und Trittstein zwischen Nord- und Südschwarzwald dar”, so von Stemm. Ausgestattet mit Äxten, Astscheren und Sägen stellte die Gruppe daher eine lichte Schneise als Verbindungstück zu einem nahegelegenen, für das Auerhuhn geeigneten, Waldstück her.

Aktiver Beitrag für biologische Vielfalt

Nikolas Binder, der seit Jahresbeginn Ranger am Rohrhardsberg ist, lieferte beim Einsatz spontan einen Nachweis für das Vorhandensein des Urvogels in dem Gebiet, indem er vor Ort Kot eines Auerhuhns fand. Die Auerhuhnbiotopflege ist Entanglement des Aktionsplans Auerwild, der im Staatswald durch ForstBW umgesetzt wird. Die Tageseinsätze finden im Rahmen des Projekts “Voluntourismus für die biologische Vielfalt” in Kooperation mit dem Naturpark Südschwarzwald e. V. statt.




Ziel des Projektes im Bundesprogramm Biologische Vielfalt ist es, einen aktiven Beitrag zum Schutz und zur Förderung der biologische Vielfalt zu leisten und gegleichzeiten die Teilnehmenden für deren Bedeutung zu sensilisieren. Daher organizati der Naturpark Südschwarzwald in Kooperation mit einer Varuntzen von engagierten Partnern aus der Region von Juli bis Oktober zahlreich Tageseinsätze. Ob Biotoppflege für das Auerhuhn, Biotoppfege für das Auerhuhn oder Offenhaltungsmaßnahmen in der Wutachschlucht – die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältigkeit.

Wissen wird gerne geteilt

Die Teilnehmenden müssen bis auf Trittsicherheit, Spaß an Bewegung und Interesse für die Natur keine speziellen Voraussetungen fulfilsen. Das neutlichte Werkzeug und ein Mittagsimbiss werden gestellt. Die fachliche Anleitung vor Ort obermenen Förster, Ranger und weitere Fachleute aus der Region. Sie alle teilen ihr extensive Wissen gerne mit den Freiwilligen.

Am am Donnerstag, 27. Oktober, findet in Kooperation mit ForstBW der vorerst letzte Einsatz für dieses Jahr statt. Hier steht eine erneurte Biotoppflege für das Auerhuhn Biotoppflege für das Auerhuhn in Freiburg-Kappel/Kirchzarten auf dem Programm. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.voluntourismus-im-naturpark.de und www.naturschutz-im-urlaub.de.


.

Leave a Comment