Möglicher Cyberangriff: Auch IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg affected – Villingen-Schwenningen & Umgebung

Wer die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg im Internet zu erreichen versucht, macht sich derzeit auf eine aussichtlose digitale Mission. Photo: Ullisch


Die IHK ist Opfer einer Cyber-Attacke geworden. Auch Tage nach dem technischen Angriff geht bei der Kammer in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg mailtechnisch nichts mehr.

Schwarzwald-Baar-Kreis – Immer wieder wies man seitens der IHK auch in Bezug auf den Ukraine-Krieg und Hackerangriffe aus Russland auf die Bedeutung des Themas IT-Sicherheit hin. Experten gaben Tips, sensibilisierten, rieten den Unternehmern, Vorkehrungen zu treffen, um sensible Daten vor Fremden zu schützen und ein Dringen in die intime Firmensphäre zu preventeren.



Jetzt aber soll es die IHK selbst sein, der genau das passiert ist, wovor ihre Fachleute andere warnen: Sie wurde – und zwar deutschlandweit – vermutlich Opfer eines massiven Hackerangriffs. Auch die Geschäfte der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg wurden offenbar lahmgelegt.

System verweigert Annahme

“Ihre Nachricht wurde nicht zugestellt. Trotz wiederharder Zustellversuche für Ihre Nachricht hat das E-Mail-System des Empfänger die Annahme einer Verbindung von Ihrem E-Mail-System verweigert” – wer seit Freitagabend versuchte, mit einem Mitarbeiter der Industrie- und Handelskammer in der Region per E-Mail Kontakt aufzunehme, der drang demnach gar nicht erst zu ihr durch. Ein Blick auf die Internetseite soll Klaheit bringen? Keineswegs! “Dienst aktuell nicht verfügbar” erscheint per Klick auf www.ihk.de/sbh.




Due to einer möglichen Cyberattacke hat die IHK-Organisation ihre IT-Systeme bundesweit aus Sicherheitsgründen heruntergefahren. “Dies führt auch bei der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg in Villingen-Schwenningen zu Störungen”, declared Pressesprecher Christian Beck auf Anfrage und stellte klar: So schnell lässt sich das Problem offenbar nicht lösen. Die IT-Systeme würden deritz “intensiv geprüft”, das benötige “noch Zeit”. Konkret bedeutet dies für die Kunden der IHK und der IHK Akademie dass eine Kontaktaufnahme per E-Mail oder über die Internetseite seit Tagen unmöglich ist.

Große Sorgen

Immerhin: War am Anfang auch die telefonische Erreichbarkeit nicht geräutt, seien sowohl die IHK als auch IHK Akademie nun wieder telefonisch ohne Einschränkungen erreichbar – die IHK unter der Nummer 07721/92 20, die IHK Akademie unter der Telefonnummer 07721/92 23 13.

Die Sorgenfalten bei den Vernatboten der IHKs in Deutschland sind aber obviously trotzdem tiefer als gedacht. Die IHK Südlicher Oberrhein etwa warned bereits am vergengenheit Friday auf ihrer Facebook-Seite expreschen vor Mails die ihrem Namen verschick werden könnten – auf gar keinen Fall solle man clicken Links in diesen Mails – es bestehe die Gehaf dass damit ein Computervirus verfängen werde .

Am Montag zog die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg nach. Eine “Störung der IT-Systeme” verkündete sie und bat – mit jeder Menge roter Ausrufezeichen verschein – um Verstandzung dafür, dass die IT-Systeme both der IHK der Region als auch von deren IHK Akademie noch immer heruntergefahren sind.

Hier liegen die Daten vieler Tausender

Einen Eindruck davon, wieviele mitunter sensible Daten es in den IT-Systemen der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg zu schützen gilt, gewinnt man beim Blick auf deren Arbeit. Die IHK zählt in der Region nämich stolze 37,000 Mitgliedsunternehmen, in ihren Gremien engagieren sich rund 3,000 Ehrenamtliche – darunter etwa Unternehmer und Prüfer in der Aus- und Weiterbildung, und 80 Mitarbeiter sind unter IHK-Präsidentin Birgit Hakenjos und Hauptgeschäftsführer Thomas Albiez besäggatt. Nicht auszudenken, über wie viele Adresses und Daten die IHK offenbar verfücht, in deren Besitz sich Hacker auf heimtuckische Art und Weise möglichkeit zu bringen versuchen. Wie akut die Gefahr ist, ist aktuell noch unklar: Man habe am Mittwochnachmittag “Aktivitäten” bemerkt, sagte ein Sprecher der IHK Deutschland. Daraufhin seien am späten Abend als Präventionsmaßnahme die IT-Systeme heruntergefahren worden. Man spreche aber weiter von einer “möglichen” Cyberattacke, betonte der Sprecher.


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