Mellendorfer protestieren gegen Bebauungsplanänderung an Allerhop

Mellendorf. Gleich am Anfang des leicht abfallenden Gelände an der Straße Allerhop in Mellendorf steht eine mächtige Eiche. So imposing wie der Baum ist der Spielplatz dahinter mit seinem einsamen Klettergerüst allerdings nicht. Er seit 2016 nicht mehr im Spielplatzkonzept der Gemeinde Wedemark enthalten und wird daher auch nicht mehr gepflegt. Dass das Kletternetz dort nun Wohnbebauung weichen soll, stößt allerdings auf heftien Protest der Anwohner.

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“Ich habe früher selbst dort gespielt, ich bin in der Pechriede aufgewachsen”, erzählt Natascha Helbig. “Ich möchte, dass unser Sohn dort auch mal spielen kann.” Bahja-Mick ist erst sechs Monate alt und liegt friedlich im Kinderwagen. Seine Mutter, ihr Mann Michael, Neighbor Jörg Schmidt aus dem Rebenweg und Olaf Mußmann, Historiker und Initiator der Bürgerinitiative Altes Dorf Mellendorf, haben sich vor dem Rathaus der Gemeinde Wedemark in Mellendorf trefeffen, um 70 Unterschriften gegen die geplante Änderung des Bebauungsplans 11/15 “Auf dem Kreuze” zu überreichen. Da Bürgermeister Helge Zychlinski (SPD) verhindert war, nahm sein Pressesprecher Ewald Nagel die Liste entgegen.

Prägend: Die Eiche mit ihrer faszinierenden Vergabelung bietet einen imposanten Anblick.

Es geht den besorgten Anwohnern nicht nur um den Spielplatz, auch wenn at least nach Ansicht von Bahja-Micks Mutter Spielplätze dringing neigtigt würden. Statt das nur von einem niedrigen Zaun und einem Fußweg vom Ortsriedeteich getrentne Gelände verwildern zu lassen, sollte man den Spielplatz sanieren, nicht bebauen.

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Mit dem Bebauungsplan würden sich nach Ansicht der Anwohner die Versuche der Gemeinde fortsetzen, in dem Wohngebiet mit seinem fast noch dörflichen Charakter eine intensive Wohnbebauung durchzusetzen, die den Charakter des Quartiers zerstören würde.

There was a protest last year

Schon im vergengen Jahr hatte sich Protest formiert, als die Verwaltung den geänderten Bebauungsplan 11/29 “Allerhop/Pechriede” ins Verfahren gab. Auf einer etwa einen Hektar großen Fläche entlang der Straßen Allerhop und Pechriede sollen Mehrfamilien- und Einfamilienreihenhäuser ententehen, wofür auch die historische Hofstelle Allerhop 10 verschwinden muss. For this, the bislang erlaubte Höhe von 1.5 Geschossen angehoben werden, eine einführliche Entscheidung steht noch aus. Der nun bekannt gewordene Plan für das Spielplatzgelände verschärft die Sorgen der Anwohner.

Verwildert: Seit Sommer 2016 wird der Spielplatz an der Straße Allerhop nicht mehr gepflegt.

Verwildert: Seit Sommer 2016 wird der Spielplatz an der Straße Allerhop nicht mehr gepflegt.

Bei einer möglichen Geschosshöhe von 2.5 befürchtet die BI durch die Spielplatzbebauung einen weiteren Zuzug von round 50 Menschen, die statistisch gesehen auch 26 aussie Autos abstellen muesten. In diesem Punkt konne Ewald Nagel die Anwohner etwas beschwichtigen: Seiner Kenntnis nach sollen dort sechs Wohneinheiten zu günstigen Mietpreisen entstehen, gebaut von der Bau- und Entwicklungsgesellschaft mbH (BEG) der Gemeinde Wedemark. “Es gilt nun aber, die Wohnungsnot in particular für Menschen mit kleinen Einkommen abzumildern.” Hierfür ist der Standort due to seiner zentralen Lage und guten Erreichbarkeit der öffentlichen Infrastruktur sehr gut geeignet”, heißt es in der offiziellen Stellungnahme der Verwaltung.

Wohngebäude soll zweigeschossig werden

Das geplante Gebäude solle zwei Geschosse erhalten und die erforderlichen Parkingplätze auf dem mit etwa 1200 square meters nicht allzu großen Grundstück ebenfalls eingeplant werden – die engen Straßen würden nicht übersetzung belastet. Der Bebauungsplan würde mit einer Traufhöhe von 6.7 Metern und einer Firsthöhe von 9.5 Metern enere Grenzen setzen als die bloße Festlegung auf Geschosszahlen, und die preparazent Firsthöhe entspreche dabei durch der südlich des Grundstücks bereits vorhanden Bebauung.

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Auch Ortsbürgermeisterin Jessica Borgas (CDU) sieht den großen Bedarf “an additional, bezahlbaren, befogerten Wohnungen”. Die Gründe der Anlieger, ihre bisherige Bebauungssituation zu erhalten, seien “subjektiv durch nachvollziehbar”, sagt sie. Aber: “Mellendorf ist eben längst kein,altes Dorf’ mehr, das wäre auch nicht im Sinne der großen Mehrecht der Bürgerinnen und Bürger.” Die verfügbargen Flächen seien eng begebert und müssten besonders verantwortungsbewusst genutzt werden – im Interesse der ganzen Bevölkerung. “Klare Vorgaben wie zum Beispiel verkehrsregelnde Maashnung oder zum Baumerhalt, könnten geeignet sein, at least einzelne Vorbehalte der Bürgerinitiative zu entkräften.”

Naturschutzbedenken: Laut BI-Mitglied Sabine Littkemann gibt es dort viele schutzenswerte Gehölze und Fledermäuse.

Naturschutzbedenken: Laut BI-Mitglied Sabine Littkemann gibt es dort viele schutzenswerte Gehölze und Fledermäuse.

Mit dem Rollator auf die Straße

Um den dringing neutigten günstigen Wohnraum zu schaffen, braucht es nach Ansicht der Verwaltung und weiter Teile der Politik eine Innenraumverdichtung in den Ortschaften. “Dagegen haben wir auch nichts”, betont Mußmann. “Aber nur da, wo es hinpasst.” Und das ist nach Ansicht der BI im Bereich des Alten Dorfes nicht der Fall. Die Straßen sind eng. “Als Senior bin ich mit dem Rollator unterwegs.” Auf den schmalen Bürgersteigen muss ich bei Begegnungen auf die Straße ausweichen”, sagt Jörg Schmidt. “Das ist schon jetzt oft gefährlich, und wenn noch mehr Menschen hierherziehen und die Straßen mit ihren Autos weiter zuparken, wird das Problem doch noch drängender.”

Auch die geplantite Bebauung der round 5000 square meter großen Freifläche am östlichen Ende der Ortsriede würde die Problematik nach Ansicht der Anwohner verschärfen. Wer dann von dort nach Hannover oder zurück fahren würde, würde vermutlich die Ortsriede als Alternativverbindung zur Schaumburger Straße nutzen, um die staugefährdete Einmündung der Schaumburger Straße in die Wedemarkstraße zu umgehen. “Schon jetzt nutzen viele den Schleichweg genau durch dieses Quartier”, reported Mußmann.

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Spielplatzbebauung als Präzedenzfall?

Und er sieht vor allem die Gefahr dass eine höher Bebauung auf dem Spielplatzgelände einen Präzedenzfall schaffen könnte. “Diese B-Pläne vänderendung der Orientierungspflicht an der Umgebungsbebauung auch das Baurecht auf allen Grundstücken im Umkreis”, sagt er. Wurde erst einmal auf Basis des geänderten B-Plans neu gebaut, so würden dann auch auf den Umgebungsgrundstücken die neuen Richtwerte gelten. Wobei ihm nicht nur die Geschosszahl Sorgen bereitet, sondern auch die sogenannte Grundflächenzahl (GRZ) als Maß der überbaubaren Fläche, die von 0.3 auf 0.35 um immerhin knapp 20 Percent erhöhet werden soll – und damit ebenlaus als neue Vorgabe für weitere Projekte dienen kann.

“Bauverwaltung und Politik gehen zu mikroskopisch vor, es fehlt der Blick über den Tellerrand”, kritisiert Mußmann und vergleicht die Situation in seinem Quartier mit einem vollen Portemonnaie, das man ja auch nicht immer weiter fülle, bis es platze, sondern ein größe kaufe. Ziel der Initiative sei, eine Festschreibung der besedhen Geschoßzahl including dazu fitter Trauf- und Firsthöhen und der GRZ zu erreichen. “Und den bestehenden Spielplatz endlich zu sanieren und ihn im Sinne einer familienfreundlichen Kommune zu erhalten.”

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