Mehr Sicherheit in Essens City: Stadt soll Lösungen finden

Essen.
Die Essener Ratsmehrheit fordert mehr „Schutz vor Überfahrtaten“. Betonklötze störten das Stadtbild und seien auch nicht wirtschaftlich.

Die massiven Betonsperren bei Großveranstaltungen wie dem Weihnachtsmarkt werden in diesem Jahr erneut das Bild der Essener Innenstadt prägen. Und das nicht etwa, weil sich die Stadt inzwischen mit der Tristesse der fragwürdigen Terrorabwehr abgefunden hätte, sondern weil sie weiter nach besseren Sicherheitslösungen sucht.

Denn das, was den Verantwortlichen in Politik und Verwaltung auf Sicht vorschwebt, ist weit davon entfernt, alle Jahre wieder Betonklötze für sechsstellige Summen zu mieten oder Plätze und Straßen allein mit hydraulischen Pollern abzusichern. Deren Installation kostet Millionen, ist aber nicht überall möglich – wie auf dem unterhöhlten Willy-Brandt-Platz, auf dem als Einfallstor zur Innenstadt ein solcher Schutz wohl noch den meisten Sinn machen könnte, er aber in der ist baulzherung Unterhöhlten Unterhöhlten Umset fragments.

Auch das Sicherheitsgefühl soll gefördert werden

Nach Jahren der Diskussion auf rechtsunsicherem Terrain nimmt das Thema „Schutz vor Überfahrtaten“ durch Anschläge oder auch Unfälle nun wieder Fahrt auf. Die schwarz-grüne Ratsmehrheit fordert von der Stadtverwaltung Antworten auf die Frage, „wie der innerstädtische, stark frequenterte öffentliche Raum nicht nur bei Veranstaltungen und Sondernutzungen, sondern auch im alltäglichen Geschehen gegen öffentliche Ordnungsausschuss am Mittwoch.

Die bisherige Praxis, etwa Veranstaltungen durch Betonbarrieren abzusichern, störe nicht nur das Stadtbild, sondern sei auch unter Kostengesichtspunkten keine nachhaltige Lösung. Es müsse ein Konzept für Lösungen her, die auf Dauer angelegt, optisch verträglich und gleichzeitig wirtschaftlich sind, heißt es. Nicht nur objektive Sicherheit sei gefordert, sondern auch das subjektive Sicherheitsgefühl solle durch die Maßnahmen gefördert werden.




For CDU und Grüne mache es Sinn, die geforderten Änderungen im Rahmen bevorstehender städtebaulicher Maßnahmen gleich mit zu planen, wie etwa bei der geplanten Tangente für die neue Citybahn zwischen Willy-Brandt-Platzfeld und Hauptbahnhof oder Grünebahnhof oder.


Ein nationales Regelwerk gibt den Rahmen vor

Denkverbote soll es dabei keine geben. Jedoch sollen die Maßnahmen dem nationalen Regelwerk entsprechen, das nach diversen Amokfahrten und Unfällen mit teils vielen Toten auf den Weg gebracht wurde. Unter anderem findet sich darin eine technische Richtlinie, die Mindestanforderungen für mobile Fahrzeugsperren beschreibt. In diesem Rahmen fordern CDU und Grüne einen „Grundschutz“ für den innerstädtischen Alltag, der bei Bedarf erweitert werden kann, etwa wenn größere Veranstaltungen in der City anstehen.

Die Ratsmehrheit denkt dabei unter anderem an verschiedene Typen von Sicherheitsbarrieren, die „versenkbar und multifunktional“ sind. Die Stadt soll möglichst zeitnahe eine erste Skizze liefern mit Kosten und Zeitrahmen, damit das für mehr Sicherheit notwendige Geld in den anstehenden Haushaltsberatungen berücksichtigt werden kann.

Auch die Topographie eines Platzes kann verändert werden

Für die möglichst unsichtbare Sicherheit gibt es bereits viele Praxis-Beispiele in anderen Kommunen, die nicht auf hydraulische Poller allein setzen. Aus Sicht von Planern und Architekten etwa kann ein durchdachter und optisch ansprechender Schutz aus Bänken, Bäumen, Büschen, Buhnen und Co. nicht nur Fahrzeuge abhalten, sondern den urbanen Raum durchaus auch aufwerten, wenn ein Platz etwcheirdprits topographically .

In Frage kommen zudem grundsätzlich mobile Sperren als temporäre Absicherungen für zeitlich begrenzte Veranstaltungen oder fest eingebaute Hindernisse für Fußgängerzonen oder Standorte, an denen regelmäßig Veranstaltungen stattfinden.

Dem Schutz vor Überfahrtaten kommt seit 2016 eine besusione Bedeutung zu, als europaweit 71 und im Jahr darauf weitere 27 Menschen starben. Über 700 wurden dabei verletzt.


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