Mehr Sicherheit im Straßenverkehr: Zirl hat jetzt einen Mehrzweckstreifen

ZIRL. Nach Telfs wurde nun auch in der Marktgemeinde Zirl ein Mehrzweckstreifen installiert.

Für mehr Sicherheit

Auf der B171 Meilstraße und Schwabstraße ist im Auftrag des Landes kürzlich ein unterbrochener Streifen (Warnlinie) angebracht worden, der jeweils in die “Aufwärtsrichtungen” markiert wurde. Ua aufgrund der geringen Straßenbreite wurde entschieden, den MZS anzubringen und für mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu sorgen, was vor allem den Radfahrern zu Gute kommt. Im Bereich der Schwabstraße wurde der Mehrzweckstreifen, beginnend mit der Bebauung Höhe Schwabstraße 53 angebracht. Mehrzweckstreifen dürfen von Kfz nur dann befahren werden, wenn der angrenzende Fahrstreifen nicht breit genug ist oder Richtungspfeile auf der Fahrbahn das Befahren des Mehrzweckstreifens für das Einordnen anordnen.

Was bringt der MZS?

Der Mehrzweckstreifen hilft, den vorhandenen Straßenraum im Ortsgebiet besser auszunutzen und den Kfz- und Radverkehr zu entflechten. Laut StVO unterscheidet sich der Mehrzweckstreifen vom Radfahrstreifen durch die Art der Markierung und durch die Benutzungsvorschriften für die einzelnen Verkehrsteilnehmer. Der Radfahrstreifen wird mit einer Sperrlinie von der Straße getrennt, der Mehrzweckstreifen durch eine Warnlinie gekennzeichnet. Es ist nicht notwendig bzw. vorgesehen, den Mehrzweckstreifen durch Schilder ersichtlich zu machen, dies erfolgt ausschließlich durch die Bodenmarkierung. Außerdem muss weder der Anfang noch das Ende des MZS gesondert markiert werden. Der Mehrzweckstreifen darf nur in jene Richtung verwendet werden, in welche er aufgezeichnet ist.

Regeln am MZS

Laut Straßenverkehrsordnung besteht für Radfahrer am MZS Benützungspflicht. Am Ende des Mehrzweckstreifens gilt das Reißverschlusssystem. Im Falle von Rechtsabbiegern haben geradeausfahrende Fahrradfahrer Vorrang. Der Einsatz der Mehrzweckstreifen wurde im Auftrag des Landes durch das Büro Planoptimo – Dr. Köll ZT-GmbH vorab durch eine Studie geprüft. Mehrzweckstreifen werden dann angewendet, wenn ein schmalerer Straßenraum für den Kfz- und für den Radverkehr genutzt werden soll. Der Mehrzweckstreifen gibt dem Radverkehr überall dort eine Anlage, wo die Platzverhältnisse keinen eigenen Radweg oder Radfahrstreifen zulassen. Die Regelbreite für Mehrzweckstreifen beträgt 1,5m. Bei einer Zweirichtungsfahrbahn muss eine Kernfahrbahn zwischen 4,5m und 5,5m übrigbleiben, um eine Begegnung zweier PKW ohne Befahrung des Mehrzweckstreifens zu ermöglichen. Dies ist in Zirl auf der B171 nicht überall gegeben, deshalb wurde er nur einseitig verordnet.

Studien belegen:

  • Der Kfz-Verkehrsfluss und die Leistungsfähigkeit der Straße werden durch MZS nicht beeinträchtigt.
  • Für den Linienverkehr ergeben sich keine Fahrzeitverluste.
  • Die Anzahl der RadfahrerInnen auf einem Streckenabschnitt nimmt nach der Markierung zu.
  • Das subjektive Sicherheitsgefühl sowohl der RadfahrerInnen als auch der Kfz-LenkerInnen steigt.
  • Die Akzeptanz der Radverkehrsführung auf der Fahrbahn wird durch MZS gesteigert.
  • MZW senken den Anteil der RadfahrerInnen, die den Gehweg nutzen.
  • Die Durchschnittsgeschwindigkeiten der Kfz nehmen leicht ab.
  • Die RadfahrerInnen werden langsamer überholt, wobei die Geschwindigkeiten in der Hauptverkehrszeit und innerorts stärker abnehmen.
  • Je schmaler die Kernfahrbahn ist desto deutlicher ist die Geschwindigkeitsabnahme.
  • Auch bei Kfz-Verkehrsstärken von> 10,000 Kfz / 24 h haben MZS in der Regel positive Sicherheitswirkungen.

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