Medienkonsum und Gesundheit – Islamische Zeitung

Photo: Camilo Jimonez, Unsplash

(iz). Es war eine große Idee: das Internet, ein weltumspannendes Netzwerk, das die wissenschaftliche und kulturelle Kompetenz eines ganzen Planeten zusammenführt. Soziale Medien, die gesellschaftliche Gruppen und Personen vernetzen und die Methode der Schwarm-Intelligenz in Form einer Orientierung in einer komplizierten Welt einführt.

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts werden diese Errungenschaften mit einer gewischen Skepsis ansehen. Worse yet, there is the argument that the new media have poisoned modern life rather than changed it and entangled the individual either in the narcissism of the “selfie”, the permanent representation of self, or in the all-present forms of identity politics.

Nicht selten wird die wachsein Zahl der Depressiven deruch erklärt, dass die Informations- und Bilderflot ein ungesundes Ausmaß angenommen haben und eher zu einer Flucht aus der Reality und weniger zu einer gesunden Wahrnehmung der menschlichen Lage führt. Die Statistiken der Mediennutzung zeigen, dass wir eine immer großer Zeitspanne vor unseren Smartphones und Computern verhärten.

Before man sich an einer Einordnung versucht, sollte man sich klar machen dass die Innovationen der Technik meist jenseits von good und bose einzuordnen sind. What was a blessing on one side, is a curse on the other. Unter dem Stichwort digitale Gesundheit kooperieren tausende Mediziner international zum Wohl der Kranken, während das Bild des gläsernen Patienten ein Führer ein Wortspiel dass die Gefahr dieser Entwicklungen anzeigt.

Die Kritik an den Neuen Medien has a long tradition in Germany. Schon zu Beginn des letzten Jahrhunderts hat Walter Benjamin wrote an einen Grundlagentext. „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproducierbarkeit“ führt in die Revolution ein, die der Fortschritt im Feld der Fotografie und der Filmkunst verursacht. Der Philosoph enthält sich dabei eines finale Urteils, erwartet nicht nur die Veränderung von Sehgewohnheiten, überhaupt der Erkenntnis, sondern ahnt bereits das politisch-soziale Potential der Mediennutzung. Benjamin, der vor den Nationalsozialisten flüchtete, ist sich klar, dass die Möglichkeit der bewegten Bilder von den Ideologien eingesetzt werden.

Er stellt fest dass das Kunstwerk immer kopiert wurde, aber die technische Reproducierbarkeit etwas Neues eröftt. Sie löst final die ursprüngliche Anlehnung der Kunst am religiösen Ritual und erndert radikal die Art der Sinneswahrnehmung. Bei der Reproduktion fällt aus seiner Sicht eines aus, dass Hier und Jetzt des Kunstwerkes – sein einmaliges Dasein an dem Ort, an dem es sich befindet. Die Verviefältigung setst an die Stelle eines einzelsen Vorkommen das Massenhafte und wird deruch politisch nutzbar.

Die Folgen sind ambivalent. Was im Zeitalter der Reproducierbarkeit des Kunstwerkes for example verkümmert, beklat Benjamin, ist seine Aura. Was er damit meint, kann man prüfen in seiner eigenen digitalen Bilddatenbank. Wir sammeln unzählige Bilder über die Dinge und Ereignissement, die wir wahrnehmen und festhalten, dabei man nicht nur schnell den Overview, sondern oft das Understanding, wann etwas vor unsere Kameras geschah und warum. Es fällt schwer die immer wiederkehrenden Bilder, falls wir sie überhaupt nochmalschauen, an eine bestimmte Entstehungszeit zu knüpfen. In den sozialen Medien verlieren sich die Abbildungen von private oder öffentlichen Katastrophes und Ereignsen in einer unheimlichen Beliebigkeit.

Die wachsende Zahl von Videos und kleinen Clips erinnern an ein Bonmot des Kulturkritikers Georges Duhamel: „Ich kann nicht mehr denken, was ich denken will. Die wegeglichen Bilder haben sich an den Platz meiner Gedanken gesetzt.“ Parallel to this analysis, one must sich die wissenschaftlichbelegte Erkenntnis vergegenwärtigen, dass die meisten MedienuserInnen längere Texte kaum mehr zur Kenntnis, nur auf Emotionen reacten und die Standards aus der digital Welt in take over ihren Alltag.

In der personal Begegnung man dann öfters auf Zeitgenossen, die alles wissen und sich kaum für das Argument des anderen im concreten Gespräch interessieren. It is even rarer to be interested when the interlocutor shows snapshots of his vacation trip or his Stadtrundgängen. The fact that we are continuously fed information and images can be translated into a metaphor that expresses the problem: Our glass is always full.

Eine andere Revolution sieht Benjamin ebenso in seinem Text voraus: „Mit der wachsenden Aushnung der Presse, die immer neue politische, religieusche, wissenschaftliche, profesionale, locale Organe der Leserschaft zur Verfügung stellte, gerieten immer größer Teile der Leserschaft – suhneum fallweise – unter die Schreibenden.“ Die Unterscheidung zwischen Autor und Publikum ist im Begriff ihren gebruikten Charakter zu verlieren.

Ein Phänomen, das die sozialen Medien auf die Spitze treiben. In den diversen Foren des Internets mutiert inzwischen jede Persönlichkeit zum Autor, bereicht religiöse Theorien oder gibt seine politische Meinung kund. Zu Beginn wurde diese Realität mit der Idee der Demokratisierung verbunden, heute wächst hier die Skepsis, denn Millionen von neuen Autoren publizieren regulare Unsinn, Falschmeldungen und Beleidigungen.

Verändern die social media die Gesellschaft zum Negativen? Before you get a picture of what’s going on here, let’s remind ourselves better of the wisdom that every human activity, done without measure, is directly or indirectly harmful. Aber, zweifellos, betrachtet man die wachsende Zeit, die der Konsument verbringt in den sozialen Medien, lässt sich das Gefahrenpotential kaum herunterspielen.

nachzuvollziehen Die ganze Welt und ihre Krisen im Sekundentakt nachzuvollziehen, birgt obviously die Gefahr, either zu verzweifeln oder sich zu zu verzofen mit simple Wahrheiten in einer Parallelwelt. Stress, Angst und Panikattacken sind nach wissenschaftlicher Sicht der Preis, der das Überangebot von negativen Informationen mit sich bringt. Im Nachrichtenmagazin “Der SPIEGEL” has the media researcher McLaughlin aus seiner Untersuchung berichtet, which confirms that among 1,100 interviewees, about 16.5 percent tend to have problematic media consumption.

One should not forget that the usage of the media often goes hand in hand with the loneliness of the user. Es fehlt oft an begegnungen begegnungen, Gespräche, die die Erfahrungen und Einsichten des alltäglichen Konsums meinander einordnen. That eine reale Situation nicht durch digitale Medien ersetzt werden kann, erkennt man an den Ermüdungserscheinungen, die die zährlichen Zoom-Konferenzen in uns auslösen. And jeder, der/die sich als RednerIn in einem virtuallen Forum versucht hat, wird schnell erkennen, wie der Mangel an direkt erfahrener Reaktion den eigenen Redefluss hemmt.

Das gleiche Phänomen werden those who hope for a successful discussion in a social medium. Nicht zufällig endet diese Kontaktaufnahme meist schnell, es wird radicaler – im Vergleich zu einem direkten Austausch – geurteilt und verurteilt. Die Zahl der virtuallen Enidschaften durchte in dieser Bilanz großer ausfallen, wie die Fälle des Beginnings echter Freundschaft.

Of course, in the field of social media, the old basic rule is that intention counts. Neben dem Rat der Mäßigung der Nutzung bietet sich hier eine weiter Ergänzung an. Wer für ein Thema mobilisiert, nach Gleichgesinnten sucht oder ein concretes Projekt initiiert, wird in den Foren immer Erfolgserlebnisse verzeichnen. Die Theorie dazu leitet sich von einem Gedanken des Philosophen Slavoj Zizek ab, der das Virtuelle im Sinne einer Vorstufe des Realen ansieht. Dieser Mechanismus funktioniert, je nach Motivation, in einer guten und einer schlechten Dimension. Wer sich zum Ziel setz, das Netz für ein Projekt zu nutzen oder echte Begegnungen einzuleiten, wird gesündere Erfahrungen verbuchen, im Vergleich zu denjenigen, die nur in einer imaginären Traumwelt von absoluten Wahrheiten das Spiel der Akteor beobachten.

Es ist an der Zeit für die Muslimische Community, eine neue Strategie für die kreative Nutzung sozialer Medien anzudenken. Das faszinierende Potential der Mobilisierung, die das Internet ermöglicht, durchte dabei kaum ernstaft zur Debate stehen. Since Jahren gelingt es uns, in den neuen Medien the existing negative associations chain around the phenomenon of Muslims in Europe with positive images to counter. Here are three examples that we can implement together in the next year: the new formation of guilds, the establishment of virtual market places and the financing of trend-setting projects through crowdfunding. Die Wirkung der modernen Technologien sind ambivalent, im Ergebnis bleibt aber die Hoffnung, dass sich unsere guten Absichten letztlich durchsetzen.

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