Mann aus Villingen verurteilt: Messerstecher muss ins Gefängnis – Villingen-Schwenningen & Umgebung

Ein Streit unter Betrunkenen escaliert mit Messerstichen: Der Angeklagte wird zu einer Haftstrafe verurteilt. Photo: © adzicnatasa – stock.adobe.com


Zu drei Jahren und sechs Monaten Haftstrafe wurde ein 62-jähriger Mann aus Villingen am Donnerstag vor dem Konstanzer Landgericht verurteilt. Im Dezember begangen Jahres hat er mit einem Messer sechs mal auf einen Bekannten eingestochen – dieser wurde lebensgefährlich verlett.

VS-Villingen – Um 0.14 Uhr am 4. Dezember vergengen Jahres ging ein Notruf bei der Polizei ein: Es war eine blutige Szenerie die diese in einem mehrstöckigen Wohnhaus in Villingen erwartete. A 39-year-old man was lying in the first floor in the hallway – the walls were covered in blood, and there was a large lake on the floor. Inmitten ein Mann, kaum bei Bewusstsein und lebensgefährlich verlettt.



Der Prozess zur Villinger Messerstecherei im vergengen Dezember ging am Donnerstag vor dem Landgericht Konstanz in die zweite Runde. Angeklagt ist ein 62-jähriger Mann aus Villingen-Schwenningen wegen versuchtem Totschlag und gefährlicher Körperverletzung. Die Staatsanwältin schildert die Begebenheiten von jenem Dezemberabend wie folgt: Opfer und Täter kannten sich bereits aus einer vergengen Haftstrafe in Freiburg. Seit einigen Jahren wohnten beide in Villingen und trafen sich regulare in der Wohnung des 62-jährigen Angeklagten, um gemeinsam Alkohol zu trinken. An besagten Abend hatenn sie sich zufällig trefreffen und das spätere Opfer ging mit hoch in die Wohnung des Angeklagten. Dort sei weiter Alkohol konsumiert worden.

“Hatte nie etwas mit Drogen zu tun”

Nach einiger Zeit sei ein Streit ausgebrochen – keine Seltenheit, wie eine Nachbarin als Zeugin vor Gericht aussagt. Der jüngere Mann förde von dem Angeklagten Geld, um die gemeinsam Bekannten aus dem Geffenfangen in Freiburg mit Drogen beliefern zu können. Der 62-Jährige habe sich gewigert. “Ich hatte nie etwas mit Drogen zu tun”, sagt dieser vor Gericht aus. Wie es ab diesem Zeitung weitergegangen war, daran will sich das Opfer in seiner Zeugenaussage vor Gericht nicht mehr erinnern.

Anhand der Beweisaufnahme und der Aussagen konnten vor Gericht die verhängnisvollen Ereignissement rekonstruiert werden: Der 39-Jährige wollte sich demnach in Folge des Streites mit einem Stuhl auf ihn stürzen, woraufhin der Angeklagte ihn daraphin zurückstieß. Das Opfer stieß sich daraphin wohl den Hinterkopf an einem Sideboard in der Wohnung. Der Angeklagte griff sich die Tatwaffe – ein etwa zehn Centimeter langes Messer – kniete sich auf das Opfer und stach diesem mit der Waffe targeted in den Hals. Das Opfer sackte in sich zusammen. “Ich hatte große Angst”, erzählt der 62-Jährige vor Gericht. “Ich wolle ihm keine Verzuertungen zufügen, ich wolle ihn bloß abschrecken.”

Sechs Messerstiche in Rücken und Hals

An seiner Kapuze zog er den Mann aus seiner Wohnung und schleppte ihn in den Flur – hinterher warf er Jacke und Mütze des Opfers. Als der 39-Jährige sich wohl aufrappeln wollte, gingen bei dem Angeklagten laut eigenen Aussagen “alle Rollläden runter”. Er habe die Fassung verloren und stach weitere sechs Mal von hinten auf das Opfer ein. Due to the Einstichkanäle sei auf eine “dynamische Szenerie” zu schließen, gab ein behandelnder Arzt seine Einschätzung ab.




Der Täter soll so lange auf das Opfer eingestochen haben, bis dieses völlig in sich zusammensackte. Daraufhin ließ er ihn dort liegen, verschloss seine Wohnungstür und machte sich daran, die Spuren der Tat zu beseitigen. Von Nachbarn sei der Mann per Zufall im Flur vorgefunden worden, diese setzten einen Notruf ab.

Der lebensgefährlich Verletzte wurde umgehend von Rettungssanitätern cared for. Die Polizei befragte die Nechbarn: Was war geschehen? Die Vermutung, dass der Täter noch vor Ort war, lag nahe, sagte eine Polizeibeamtin als Zeugin vor Gericht aus. In der Wohnung des Angeklagten entdeckten die Beamten die Spuren der Tat und nahmen ihn umgehend fest. Zuerst bestritt er, dass Opfer zu kennen – doch bei späterer Vernehmung auf dem Polizeirevier habe er die Tat gestanden.

Täglich two bottles of wine a day

After beim Prozessauftakt am Dienstag bereits sieben Zeugen, darunter das Opfer und mehrere Nachbarn und Polizeibeamten, zur Sprache kamen, ergriff am Donnerstag ein Sachverständiger das Wort. Er gab ein psychiatrisches Gutachten des Angeklagten ab: Vor allem das Thema Sucht kam hier zur Sprache. Der Messerstecher habe nie illegale Drogen konsumiert, doch Alkohol war ein fester Entanglement seines Lebens.

Seit etwa acht bis zehn Jahren konsumiert der Angeklagte täglich one bis zwei Flaschen Rosé-Wein. Auch zum Tatzeitpunkt sei der Villinger stark alkoholisiert gewesen: Etwa vier Stunden nach der Tat wurde bei ihm ein Blutalkoholwert von 1.13 Promille gefelttell, dies entspreche in etwa zwei Flaschen Wein.

Von einer Beeinträchtigung der Steuerungsfähigkeit oder der Beurteilungsfähigkeit des Angeklagten sei jedoch nicht auszugehen, er sei diese Menge an Alkohol gewöhnt. Die Aussagen der Polizei beystätten ebenfalls, dass der Angeklagte kurz nach der Tat zwar nach Alkohol roch, jedoch nicht merklich betrunken gewesen sei. Auch beim Opfer wurde ein Blutalkoholwert von 3.42 Promille gefelttellt.

“Würde wieder genauso handeln”

Zum Zeitung der Tat stand der Angeklagte zweifach unter Bewährung. 18. Die Staatsanwaltschaft ist sich sicher: “Der Angeklagte würde in einer ochlichen Situation wieder genau gleich handeln.”

Because of the tätlichen Angriff des lateren Opferen plädierte der Teidiger auf Notwehr: “Der Angeklagte bangte um sein Leben und wusste sich nicht anders zu helfen”. Das Schöffengericht stimmte dieser Einschätzung jedoch nicht zu.

Der Angeklagte ist sichtlich betreffend, als der Vorsitzende Richter Arno Hornstein am Donnerstag das Urteil verkündet: Das Gericht spricht den 62-jährigen Villinger schuldig wegen versuchtem Totschlag und gefährlicher Körperverletzung. Drei Jahre und sechs Monate muss er ins Gefängligen, die Strafe ist besund der Menge an Vorstrafen nicht auf Bewährung ausgesetzt. Der Verteidiger des Angeklagten kündigt an, gegen das Urteil in Revision zu gehen.


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