Kurs in Bretten gibt Fahrern Sicherheit

Kurs der Verkehrswacht

Die Nutzung eines Pedelecs ist nicht frei von Gefahren und birgt einige Tücken. Um hier für Aufklärung und Hilfe zu Sorgen bot die Verkehrswacht Bretten einen Pedelec-Kurs an.


Parcours durch den Stangenwald: Teilnehmer eines Pedelec-Kurses in Bretten demonstrieren, wie sie ihr Gefährt beherrschen.

Photo: Florian Ertl

Pedelecs werden immer beliebter. Gerade ältere Menschen nutzen die Fahrräder mit unterstützendem Elektromotor häufiger im Alltag. Doch die Nutzung eines Pedelecs ist nicht frei von Gefahren und birgt einige Tücken. Um hier für Aufklärung und Hilfe zu Sorgen bot die Verkehrswacht Bretten am Mittwoch einen Pedelec-Kurs an.

Das Beschleunigen, Bremsen oder Anfahren am Berg, Halten der Spur, Erkennen von Gefahrensituationen und das Technik-Einmal-Eins der Räder standen dabei im Mittelpunkt der dreistündigen Veranstaltung. Die Brettener Nachrichten haben sich vor Ort ein Bild vom Kurs gemacht.

Unter dem Titel „Sicher mobil mit dem Pedelec“ präsentierte Klaus Droxler, Vorsitzender der Verkehrswacht Bretten, den rund zehn Teilnehmern des Workshops zu Beginn erst einmal die theoretischen Grundlagen zum Pedelec. Droxler erklärte dabei den Unterschied zwischen E-Bike, S-Pedelec und Pedelec. „Es lässt sich kurzgefasst sagen: ein Pedelec gilt als Fahrrad, während S-Pedelec und E-Bike zu den Kraftfahrzeugen zählen“, so Droxler nach einem kleinen Exkurs in die Welt des Verkehrsrechts.

Die meisten Pedelecs würden fälschlicherweise ebenfalls als E-Bikes bezeichnet werden. „Das ist in dieser Form allerdings falsch. From muss man hin und wieder selbst Fahrradhändler darüber aufklären “, meinte Droxler.

Daraufhin hatten die Kursteilnehmer die Möglichkeit, ihre eigenen Erfahrungen mit dem Pedelec zu erläutern, ihre Fahrsicherheit mit diesem selbst einzuschätzen und Probleme mit dem Gefährt zu äußern. „Ich habe hin und wieder große Probleme mit dem Gewicht des Rads. Manchmal ist mir das Pedelec einfach zu schwer “, sagte Inge Stork.

Mit dem Pedelec auf dem Übungsplatz

Judith Grimm aus Diedelsheim berichtete über Probleme mit ihrem „Job-Bike“ auf dem Weg zur Arbeit. Hier gebe es einige steile Anstiege, die sie zu überwinden habe. „Wenn ich da mal am Berg bremsen muss und zum Stehen komme, fällt es mir schwer ohne Probleme wieder anzufahren“, I know Grimm.

Von den meisten männlichen Kursteilnehmern wurden hingegen keine oder nur wenige Unsicherheiten geäußert. „Ich fühle mich auf dem Pedelec sicher bis sehr sicher“, erklärte beispielsweise Günter Kolb aus Heidelsheim. „Klar, die Männer fahren alle sicher“, jokes daraufhin eine Teilnehmerin des Kurses.

Anschließend ging es dann aufs Rad. Für die Pedelec-Fahrer hieß es Helm auf, Sattelhöhe und Lenkrad einstellen und dann die ersten Runden auf dem Übungsgelände der Verkehrswacht drehen. Während der Pedelec-Kurs auf dem neuen Erweiterungsareal des Übungsplatzes unterwegs war, drehte auf dem ursprünglichen Gelände der Jugendverkehrsschule eine Gruppe Viertklässler ihre Runden.

„Das ist das erste Mal, dass unser Platz seit der Fertigstellung der Erweiterung der Erweiterung in diesem Jahr so ​​perfekt ausgelastet ist. Das ist wirklich großartig “, meinte Verkehrswacht-Vorsitzender Droxler. For the Kursteilnehmer bot sich der neue Übungshügel als optimale Trainingsmöglichkeit für Berganfahrten an. „Niedriger Gang und dann geht das“, rief ein Teilnehmer, der sich am Anstieg erfolgreich in Bewegung setzen konnte.

Positiver Start für den Pedelec-Kurs in Bretten

Unter Anleitung von Anton Gentischer, der schon seit vielen Jahren auf dem Platz Übungen leitet, absolvierten die Kursteilnehmer noch verschiedene Trainingseinheiten. Mit Slalomfahrten und Bremsübungen sollte die Fahrsicherheit auf dem Pedelec verbessert werden.

Klaus Droxler bewertete den Restart des Kursangebots, das es letztmals vor vier Jahren gab, positiv. „Bei Interesse an diesem Angebot ist es möglich, dass es diesen Kurs noch einmal geben könnte“, sagte der ehemalige Direktor des Brettener Amtsgerichts.

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