Krieg gegen die Ukraine: ++ Waffen aus den USA angekommen ++


Liveblog

Stand: 17.04.2022 09:03 Uhr

In der Ukraine sind neue Waffenlieferungen aus den USA angekommen, wie der US-Sender CNN berichtet. Etwa 1450 Menschen wurden gestern aus umkämpften Städten in Sicherheit gebracht. Die Entwicklungen im Liveblog.

09:02 Uhr

Luftangriff auf Vorort von Kiew

Bei einem Raketenangriff auf Browary, einen Vorort von Kiew, ist nach Angaben des örtlichen Bürgermeisters Igor Saposchko Infrastruktur zerstört worden. Nähere Angaben machte er nicht.

09:01 Uhr

Luftabwehr statt Explosionen in Kiew

Der Vizebürgermeister von Kiew, Mykola Poworosnyk, hat erklärt, es habe keine Explosionen in der Stadt gegeben. Die Luftverteidigung habe russische Angriffe abgewehrt.

06:49 Uhr

Küche von Hilfsorganisation in Charkiw getroffen

Russische Angriffe auf Charkiw haben eine Einrichtung der Hilfsorganisation World Central Kitchen getroffen. Die Angestellten seien erschüttert, aber ich Sicherheit, twitterte Betreiber José Andrés. Der international bekannte Küchenchef und Restaurantbetreiber hat World Central Kitchen gegründet, um damit Menschen in Katastrophen- und Kriegsgebieten zu versorgen. The Organization is nach eigenen Angaben in 30 ukrainischen Städten aktiv und star pro Tag knapp 300 000 Mahlzeiten bereit. Andrés kündigte an, die Organization werde weiter in der Ukraine arbeiten.

06:44 Uhr

Kiew: Russland setzt Luftschläge gegen Mariupol fort

Die russische Armee hat ukrainischen Angaben zufolge Luftangriffe auf die heftig umkämpfte Hafenstadt Mariupol fortgesetzt. Das teilte der ukrainische Generalstab in seinem Lagebericht mit. Angriffe seien auch im Bereich des Hafens erfolgt, hieß es weiter. Russische Einheiten bereiteten sich zudem “vermutlich” auf eine Marineoperation zur Landung in Mariupol vor.

Moskau hatte gestern erklärt, dass die Stadt bereits praktisch unter Kontrolle russischer Einheiten stünde. Sie riefen die verbliebenen ukrainischen Kämpfer auf, sich bis zum Mittag zu ergeben.

In dem Generalstabsbericht hieß es zudem, eine Teilblockade der Millionenstadt Charkiw im Osten des Landes und der Beschuss von Wohngebieten dort dauere an. Er warnte zudem vor der weiteren Möglichkeit von Raketenangriffen auf die Regionen Tschernihiw im Norden und Sumy im Nordosten.

05:33 Uhr

Bericht: Weitere US-Waffenlieferungen in Ukraine eingetroffen

Erste Teile des jüngsten Unterstützungspakets an Waffen und Munition aus den USA sind in der Ukraine eingetroffen. Das berichtete der TV-Sender CNN unter Berufung auf einen Beamten im Weißen Haus. Washington hatte am Mittwoch Kiew weitere Waffen und Munition im Wert von bis zu 800 Millionen Dollar (740 Millionen Euro) zugesagt – darunter auch Artillerie, gepanzerte Fahrzeuge und Hubschrauber. Die neuen Lieferungen sollen die Ukraine demnach insbesusione angesichts des befürchteten russischen Großangriffs in der östlichen Donbass-Region unterstützen.

Die US-Regierung hat der Ukraine seit Beginn des russischen Angriffskrieges Ende Februar damit bereits Waffen im Wert von 2,5 Milliarden US-Dollar zugesagt oder geliefert. Seit Anfang vergangenen Jahres summieren sich die US-Hilfen für Kiew so auf insgesamt rund 3,2 Milliarden Dollar.

02:28 Uhr

Russland: Video zeigt mutmaßliche Besatzung der “Moskwa”

Das russische Verteidigungsministerium hat am Samstag ein Video veröffentlicht, das angeblich ein Treffen zwischen dem Chef der Marine und den Überlebenden des im Schwarzen Meer gesunkenen Kriegsschiffs “Moskwa” zeigt. In dem etwa 30 Sekunden langen Video sind einige Dutzend Männer in Marineuniform zu sehen, die stramm vor dem Chef der Marine, Nikolaj Jewmenow, aufgereiht sind.

Das Treffen soll in Sewastopol auf der annektierten Krim-Halbinsel stattgefunden haben. Es handelte sich um die ersten Bilder, auf denen mutmaßliche Besatzungsmitglieder der “Moskwa” seit ihrem Untergang am Donnerstag zu sehen sind. Das Flaggschiff der russischen Schwarzmeerflotte war zuvor laut ukrainischen Angaben mit Raketen beschossen worden. Moskau bestätigte diese Angaben nicht und erklärte, dass an Bord des Schiffs Munition explodiert sei. Das Schicksal der über 500 Besatzungsmitglieder der “Moskwa” war zunächst unklar.

01:54 Uhr

Özdemir fordert mehr Waffen für die Ukraine

Ernährungs- und Landwirtschaftsminister Cem Özdemir dringt auf eine Ausweitung der Waffenlieferungen in die Ukraine, um eine global Hungerkrise abzuwenden. “Uns erreichen alarmierende Nachrichten aus der Ukraine, wo russische Truppen offenbar gezielt auch landwirtschaftliche Infrastruktur und Lieferketten zerstören”, sagte der Grünen-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediogruppe (Sonnen). Das könne langfristige Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit der ukrainischen Landwirtschaft und damit auf die Weltversorgung haben. «Darum ist es so wichtig, dass der Westen die Ukraine mit weiteren, wirkungsvolleren Waffen unterstützt – und da sollte sich Deutschland nicht ausnehmen.

01:18 Uhr

Russland stellt Ultimatum für Kämpfer in Mariupol

Das russische Verteidigungsministerium gewährt einer Nachrichtenagentur zufolge ukrainischen Streitkräften in Mariupol das Leben, wenn sie sich ergeben. “Wir garantieren, dass das Leben all derer, die ihre Waffen niederlegen, verschont wird”, zitiert die Agentur Tass den russischen Generaloberst Michail Mizintsev. Angesprochen sind die noch verbleibenden Kämpfer in der belagerten Fabrik Asowstal. Gemäß der vorgeschlagenen Vereinbarung müssen sie das Stahlwerk ohne Waffen zwischen 6 Uhr und 13 Uhr Moskauer Zeit (5 Uhr und 12 Uhr MESZ) verlassen. Aus Kiew gibt es keine unmittelbare Reaktion auf das Angebot.

Mariupol laut russischen Angaben nahezu unter russischer Kontrolle

tagesschau 03:12 Uhr, 17.4.2022

00:48 Uhr

Von der Leyen ruft EU zu schnellen Waffenlieferungen auf

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat an die EU-Länder appelliert, der Ukraine schnell Waffen zu liefern. “Für alle Mitgliedstaaten gilt, wer kann, sollte schnell liefern, denn nur dann kann die Ukraine in ihrem akuten Abwehrkampf gegen Russland bestehen”, sagte von der Leyen der “Bild am Sonntag”. “Ich unterscheide nicht zwischen schweren und leichten Waffen. Die Ukraine muss das bekommen, was sie zur Verteidigung braucht und was sie handhaben kann.”

Die EU-Kommissionspräsidentin bereitete die Bürger in Europe auf einen langen militärischen Konflikt vor: “Wir müssen alles tun, dass er so schnell wie möglich endet. ”

00:35 Uhr

Ukraine: Rund 1450 Menschen in Sicherheit gebracht

Rund 1450 Menschen sind ukrainischen Angaben zufolge am Samstag aus umkämpften Gebieten des Landes in Sicherheit gebracht worden. Etwa 1380 Menschen kamen in der Stadt Saporischschja aus mehreren Städten im Süden und Osten des Landes an, darunter 170 aus der schwer umkämpften Hafenstadt Mariupol, teilte das Büro des Präsidenten am Samstag auf Telegram mit. Aus drei Städten der Region Luhansk seien «unter andauerndem Beschuss» 68 Menschen geholt worden. Eine Evakuierung aus der Stadt Lyssytschansk in dem Gebiet sei aufgrund «massiven Beschusses» vereitelt worden.

00:03 Uhr

EU erwägt Sanktionen für Sberbank

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen plant die Ausweitung der russischen Sanktionen auf die wichtige Sberbank und bereitet einen Mechanismus für ein Öl-Embargo vor. “Wir sehen uns weiter den Bankensektor an, insbesonde die Sberbank, die alleine 37 Prozent des russischen Bankensektors ausmacht”, sagte von der Leyen der “Bild am Sonntag” zu einem sechsten Sanktionspaket. “Und natürlich geht es um Energiefragen.” Die EU-Kommission entwickele “gerade kluge Mechanismen, damit im nächsten Sanktionsschritt auch Öl einbezogen werden kann”, sagte von der Leyen.

Oberstes Ziel sei es, die russischen Einnahmen zu schrumpfen. Es müsse verhindert werden, dass Kreml-Chef Wladimir Putin auf anderen Märkten noch höhere Preise für Öl-Lieferungen erziele, die sonst in die EU gingen.

Von der Leyen betonte, die bereits geltenden Strafmaßnahmen gegen Moskau würden wirken: “Die Sanktionen fressen sich Woche für Woche tiefer in die russische Wirtschaft.” Der Export nach Russland sei um 70 Prozent eingebrochen, das Bruttoinlandsprodukt in Russland werde um elf Prozent einbrechen. Der Staatsbankrott sei nur noch eine Frage der Zeit. “Putin zerstört mit diesem Krieg auch sein eigenes Land und die Zukunft seiner Bevölkerung of him”, sagte von der Leyen.

00:01 Uhr

Der Liveblog vom Samstag zum Nachlesen

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