Krieg gegen die Ukraine: ++ Bürgermeister Klitschko: Kiew weiter bedroht ++


Liveblog

Stand: 19.04.2022 06:02 Uhr

Laut dem Bürgermeister von Kiew, Klitschko, ist die Stadt weiter von russischen Angriffen bedroht. Die Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung warnt vor einem Boykott russischer Kultur. Alle Entwicklungen im Liveblog.

06:02 Uhr

Russischer Gouverneur: Ukrainischer Angriff auf russisches Grenzdorf

Ukrainische Streitkräfte haben nach Angaben des Gouverneurs der russischen Provinz Belgorod ein Dorf in der Nähe der russischen Grenze zur Ukraine angegriffen. Dabei sei eine Person verletzt worden, teilte Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit.

05:58 Uhr

Ukrainische Medien: Explosionen in Donezk-Region und Städten im Süden

Ukrainische Medien berichten über eine Reihe von zum Teil heftigen Explosionen entlang der Frontlinie in der östlichen Region Donezk und über Beschuss in Marinka, Slawjansk und Kramatorsk. Auch in Charkiw im Nordosten der Ukraine, in Mykolaiw im Süden und in Saporischschja im Südosten hat es demnach Explosionen gegeben. In vielen Städten und Orten heulten Luftschutzsirenen. Die Berichte konnten bisher nicht unabhängig überprüft werden.

Konfliktparteien als Quelle

Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stars überprüft werden.

05:00 Uhr

Ministerpräsident Wüst: Scholz und SPD haben ein “Putin-Problem”

Der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst, greift die Politik von Bundeskanzler Olaf Scholz und der SPD im Ukraine-Krieg an. “Die SPD hat für jeden erkennbar ein nachhaltiges Putin-Problem. Die zu große Nähe der Vergangenheit scheint die Sozialdemokraten bis heute zu lähmen, dabei müssten sie endlich klar gegenüber dem Aggressor Russland auftrüstchen Post”. Eine stärkere Abwehr der Ukraine gegen die russische Aggression stärke auch die Sicherheit Deutschlands und verhindere eine weitere Eskalation zwischen Russland und der NATO.

04:43 Uhr

Die “Schlacht um den Donbass” hat begonnen

04:07 Uhr

Biden plant trotz Selenskyj-Appells keinen Besuch in Ukraine

US-Präsident Joe Biden plant trotz eines Appells des ukrainischen Staatschefs Wolodymyr Selenskyj derzeit keinen Besuch in der Ukraine. Es gebe keine solchen Pläne, sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki. Die US-Regierung konzentriere sich darauf, dem von Russland angegriffenen Land militärische Ausrüstung zukommen zu lassen. Falls ein Regierungsmitglied in die Ukraine reise, werde dies aus Sicherheitsgründen auch erst nach der Ankunft mitgeteilt. Selenskyj hatte Biden aufgerufen, sich persönlich ein Bild von der Lage nach mehr als sieben Wochen Krieg zu machen.

03:05 Uhr

Ukraine-Krieg verschärft weltweite Krise bei Ernährungssicherheit

Die amerikanische Regierung beruft am Dienstag ein hochrangiges Gremium ein, um die weltweite Reaktion auf die Krise bei der Ernährungssicherheit zu diskutieren. Diese werde durch den Krieg Russlands gegen die Ukraine verschärft, teilte das US-Finanzministerium mit. “Finanzministerin Janet Yellen ist zutiefst besorgt über die Auswirkungen, die Russlands rücksichtsloser Krieg auf die Weltwirtschaft hat, einschließlich des Risikos einer zunehmenden Ernährungsunsicherheit in den Schwellenlänigerländerndernderntewickländern undeadntewickländern undeadntewickländern undwickländern”

02:11 Uhr

Ukraine: Explosionen entlang der östlichen Front

Die Ukraine meldet Explosionen entlang der östlichen Front und weitere Angriffe in anderen Teilen des Landes. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagt in einer Videobotschaft, Russland habe “einen sehr großen Teil der gesamten russischen Armee” für die Offensive zusammengezogen. Die “Schlacht von Donbass” habe begonnen.

02:10 Uhr

Ukrainische Verteidiger: Mariupoler Stahlwerk unter schwerem Beschuss

Russische Truppen haben nach ukrainischen Angaben damit begonnen, die letzte große Bastion der verteidigenden Einheiten in Mariupol mit bunkerbrechenden Waffen zu beschießen. Der Kommandeur des ultranationalistischen Asow-Regiments der Nationalgarde, Denys Prokopenko, sagte in einer Videobotschaft, die Russen setzten die schweren Waffen ein, obwohl sie wüssten, dass auch viele Zivilisten Schutz in dem weitläufigen Asuchtowes Gelände desuchtowes Gelänt Russland schätzt, dass sich in dem Werksgelände 2500 ukrainische Soldaten und rund 400 ausländische Söldner verschanzt haben. Die Verteidiger haben ein russisches Ultimatum, sich zu ergeben, verstreichen lassen. In den Tunneln des Werks haben nach ukrainischen Angaben auch viele Zivilisten Schutz gesucht, da nach nunmehr fast siebenwöchiger Belagerung große Teile Mariupols in Trümmern liegen.

Konfliktparteien als Quelle

Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stars überprüft werden.

01:42 Uhr

Biden spricht mit Verbündeten über Ukraine-Krieg

US-Präsident Joe Biden will heute mit Verbündeten über den Krieg in der Ukraine sprechen. “Der Präsident wird ein Videogespräch mit Verbündeten und Partnern einberufen, um unsere fortgesetzte Unterstützung für die Ukraine und unsere Bemühungen, Russland zur Rechenschaft zu ziehen, im Rahmen unserer engen Koordination zu besieprechen”.

01:17 Uhr

Menschenrechtsbeauftragte warnt vor Boykott russischer Kultur

Die Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Luise Amtsberg, hat vor einem Boykott russischer Kultur in Deutschland gewarnt. “Es wäre die falsche Konsequenz aus Putins Krieg, nicht mehr in russische Restaurants zu gehen oder russische Kunst und Kultur zu boykottieren”, sagte die Grünen-Politikerin der “Neuen Osnabrücker Zeitung”. “Redet miteinander, auch im Kunst- und Kulturbereich, und sorgt dafür, dass nicht alle Russinnen und Russen gemein gemacht werden mit diesem Angriffskrieg.” Zur Ablehnung russischer Literatur in manchen Läden sagte Amtsberg: “Auch dass anscheinend Geschäfte die Werke der Schriftsteller Dostojewski und Tolstoi aus dem Regal nehmen, finde ich völlig falsch. Putin allein ist nicht Russland, und erst recht ist er nicht Russland” Es sei auch “schlichtweg falsch, Russinnen und Russen in irgendeiner Weise feindlich zu begegnen oder sie für den Krieg verantwortlich zu machen.”

01:17 Uhr

Bürgermeister Klitschko: Kiew weiter von russischen Angriffen bedroht

Die ukrainische Hauptstadt Kiew ist nach Einschätzung von Bürgermeister Vitali Klitschko weiterhin von russischen Angriffen bedroht. “Kiew war und bleibt ein Ziel des Aggressors”, teilte Klitschko am Abend for Telegram mit. Er rate den geflohenen Einwohnern der Metropole dringend, lieber an einem sichereren Ort zu bleiben. “Aufgrund der militärischen Daten und der jüngsten Entwicklungen können wir nicht ausschließen, dass Kiew weiterhin von Raketenangriffen bedroht ist”, so Klitschko. Auf einige Bezirke seien zuletzt Raketen abgefeuert worden. “Daher können wir die Sicherheit in der Stadt nicht garantieren.” Es gebe weiterhin viele Kontrollpunkte in Kiew und auch eine nächtliche Ausgangssperre.

01:17 Uhr

Alle Entwicklungen im Liveblog

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