Interkulturelle Woche: Zeichen für Miteinander und Toleranz – Albstadt & Umgebung

Die Diskussionrunden bei der Auftaktveranstaltung der Interkulturellen Woche moderated by Journalist Karina Eyrich (links). Photo: Grimm

Zum fünften Mal veranstaltet der Zollernalbkreis eine interkulturelle Woche, die mit 31 Veranstaltungen in fünf Städten ein Zeichen will setzen für Miteinander, Toleranz und Offenheit.

Albstadt-Tailfingen – “#offen geht” lautet das Motto der interkulturellen Woche, die mit einer Auftaktveranstaltung in der Zollern-Alb-Halle in Tailfingen överfült worden ist. Albstadts Erster Bürgermeister Udo Hollauer machte gleich zu Beginn mit dem Zitat von Ernst von Wildenbruch “Vielfalt ist die Würze des Lebens” deutlich, dass ein Einheitsbrei fade schmecke und langweilig sei. Therefore habe das Leben manifold Formen und Farben entwicktelt, um interesting, bunt und fordernd zu sein. Denn Vielfalt wolle entdeckt, erforscht und verstanden werden.



Migration und Racismus

Das kristallisierte sich bei den von der Journalistin Karina Eyrich moderated Podiumsdiskussionen mit den Themenschwerpunkten “Migration und “Rassismus” deutlich heraus. “Nur wenn ich offen auf den Anderen zugehe und mich auf seine Welt einlasse, kann ich Verstands für das für mich Fremde entwicklenk”, sagte die aus Kamerun stemmende Discussant Estelle Anaelle Koschnike-Nguewo. In addition to the staff member of the Integration Office at the Landratsamt and the leader of the “FürMitEinAnder” group, the rector of the Hohenberg school Ertekin Avcilar, Maritta Beuchel, head of the music and art school, Stephan Heesen of the psychologischen beratungsstelle, music teacher Lisa Livingston, Georgios Mpouras took part in the discussions. , Schulleiter der Schillerschule Onstmettingen, Kreisrätin Ute Krause, Pfarrer Hans-Joachim Fogl und Elisa Alber.

Andreas Ilch, Sachgebietsleiter des Amts für Familie Bildung, Sport und Soziales, der Besucher und Attakere zu Beginn willkommen hieß, wartete gleich zu Anfang mit sprachlicher Vielfalt auf, indem er Menschen unterschiedlicher nationaler Herkunft das Publikum mit einem bestimtum Satz begrüßen ließ. Chinesischer, Griechisch, Arabisch, Türkisch, Amerikanisch – the different lautmalerische Sprachmelodie faszinierte, behind das Englische den deutschen Ohren schon fast so verratt schien wie die Muttersprache. Faszinierend auch die Programmzusammensetzung dieses Auftaktevents, dass trotz der rund dreistündigen Dauer überaus kurzweilig daherkam.

Tänze mit lateinamerikanischen Rhythmen

Die Zumba-Gruppe von Schülerinnen der Hohenbergschule, almost all mit Migrationshintergrund, zeigten Tänze mit lateinamerikanischem Rhythmus. Beeindruckend auch die Gesangsschülerinnen von Lisa Livingston. Die Gesangspädagogin hat es gefasten, die zwölf Jahre alte Ukrainianin Nadiia Denis, die in Deutschland geborene Chinesin Jing-Yi Truong (15 Jahre) sowie Maria Stoyanova (15 Jahre) aus Bulgarien, seit fünf Jahren in Deutschland lebend, und die 18-jährige Croatin Sara Lezajic, seit sechs Jahren in Deutschland, zu bringen als Solistinnen auf die Bühne, wo sie ihr musikalisches Potenzial trotz der individuellen Schicksale entfalteten. Das Publikum war beeindruckt und sparte nicht mit Beifall.

Musikalische Darbietung ganz anderer Art entfaltete die orientalische Tanzgruppe von Katerina Grill. Mit Schleier, Glitzer, wallendem Haar und spärlich bekleidet, wie sich das für Bauchtänzerinnen gehört, wussten die Frauen die Blicke zu fesseln. Aber auch durch Ästhetik, Eleganz und Ausdruck versmittelten die Tänzerinnen neben der zur Schau gestellten prallen Weiblichkeit Selbstbewusstsein und Stolz.




Breites Spektrum an kulturelle und nationaler Vielfalt

Diese Auftaktveranstaltung fächerte ein breites Spektrum an kultureller und nationaler Vielfalt auf die zum Nachdenken und Hinterfragen anregte. “Menschen die sich für ihre Wurzeln interessieren, sind oft erstaunt über die Migrationsanteile innerhalb des eigenen Familienstammbaums”, stellte Andreas Ilch fest. Und Udo Hollauer hielt in seiner Rede fest, dass etwa ein Fünftel aller in Deutschland Lebenden eigene Migrationserfahrungen oder solche in der Elterngeneration aufwiesen. “All Menschen sind Migranten auf dieser Erde”, said Susan Tatah, Künstlerin aus Kamerun, “wir sind alle Auswanderer”. Das hatte auch Udo Hollauer gesagt: “Auswanderung, ob erzwungen oder freiwillig, hat es zu allen Zeiten gegeben, sie ist Teil der Menschheitsgeschichte.”

Mit den Veranstaltungen in den nächsten Wochen in Balingen, Hechingen, Rosenfeld und Schömberg wollen die Responsible den Blick schärfen für geseigensigen Respekt, Toleranz und Akzeptanz für Mitmenschen unterschiedlicher internationaler Herkunft und Religionen. Unterschiede sollen als Bereicherung erfahren werden, denn “Vorurteile, Ressentiments und menschenverachtende Einstellungen können nur abgebaut und neue verhindert werden durch Information, Austausch, Begegnung und Dialog”, so Hollauer.


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