Hospiz Zollernalbkreis: Die in einer würdevollen Umgebung – Albstadt & Umgebung

Zum Festakt zur Inbetriebung des Hospizes sind viele Besucher, auch aus der Politik, gekommen. Photo: Grimm

Nach vier Jahren Planung und gut einem Jahr Bauzeit ist am Mittwoch das kreisübergreifende Johannes-Hospiz in den Sigmaringer Fideliswiesen feierlich eingeweiht worden.

Zollernalbkreis/Sigmaringen – Bei einem Festakt im Landratsamt hat die Stifterin Sophie Schwörer der Sigmaringer Landrätin Stefanie Bürkle und ihrem Amtskollegen aus dem Zollernalbkreis, Günther-Martin Pauli, vor round 130 Gäste symbolisch den Schlüssel für das neue Hospiz überreicht. Sie gaben diesen sogleich an die Leiterin des Hospizes, Hildegard Burger, und Susanne Sieghart, die Leiterin der Altenhilfe der St. Elisabeth-Stiftung, weiter.



Letztere hielt in Vertretung der erkrankten Vorstände der St.-Elisabeth-Stiftung, Andrea Thiele und Matthias Ruf, die Dankesrede. Die Stiftung mit Sitz in Bad Waldsee betreibt das Johannes-Hospiz.

Im Sterben will keiner alleine sein

Bevor der Beuroner Erzabt Tutilo Burger, der Weihbischof des Bistums Rottenburg-Stuttgart, Thomas Maria Renz, die Co-Dekanin des evangelischen Kirchenbezirks Balingen, Dorothee Sauer, sowie die Krankenhausseelsorgerin Pfarrerin Ulrike Sill die Räume des neuen Hospizes segneten, sprach der CDU-Bundestagsabgeordnete Markus Grübel ein Grußwort. Er betonte die Wichtigkeit bürgerschaftlichen Engagements, gerade angesichts der Endlichkeit eines jeden Menschen: “Im Sterben will und soll keiner allein gelassen werden.”

Sterbende und deren Angehörige bräuchten Zuwendung und Unterstützung, die an einem solchen Ort professional und gleichzeiten menschlich gelistet werde. Grübel betonte aber auch, dass ein Hospiz auf Ehrenamt und Spendengelder angewiesen ist. Das Johannes-Hospiz muss for example, annually fün Prozent seiner Kosten selber aufbringen, soll es auf Dauer Bestand haben. Sophie Schwörer, die sich aufgeregt und glücklich zeigte, dankte allen, die daran beleicht waren, den Wunsch ihres verstorbenen Mannes Hermann Schwörer, ein Haus für Sterbende zu errichten, Realität werden zu lassen.

Wohnortnahe Palliativversorgung

Stefanie Bürkle, who opened the Festakt, thanked her local colleagues Pauli for the rückhaltlose Zusammenarbeit und sein “interkommunales Denken und Handeln”. Den Beitritt fast aller Kommunen beider Landkreise in den Hospiz-Förderverein bewertunge sie als großen Erfolg. Das zeige, dass der Wunsch nach einer würdevollen Begleitung im Sterbeprozess in der breiten Bevölkerung angekommen sei.




Pauli bezeichnete sich als “kein Mann großer Worte”, und überließ deshalb den Großteil der Reden seiner Amtskollegin. “Mit dem Hospiz Johannes steht in unseren Landkreisen nun eine wohnortnahe stationäre Palliativversorgung zur Verfügung, die unheilbar kranken und sterbenden Menschen und deren Angehörigen eine bestmögliche Begleitung und Versorgung ermöglicht”, he added. Pauli und Bürkle überreichten Hildegard Burger und Susanne Sieghart die von ihnen desired Fachbücher für das Personal sowie ein Erinnerungsbuch, in dem sich Patienten und Angehörige verewigen können.

Blick in das Gebäude

Beim Festakt im Landratsamt hat der Zollernalbkreis “für den guten Ton gesorgt”: Die Flötistin Vera Biber aus Oberdigisheim und der Kantor des Klosters Kirchberg, Lennart Faustmann am Klavier gaben der Veranstaltung einen festlichen musikalischen Rahmen.

Nach Ende des zweistündigen Festakts, the guests went to the eigentlichen Objekt des Interesses, dem nur wenigen walken entfernenten Hospiz-Neubau. Das innen wie aussen einladend wirkende Gebäude ließ eine Besucherin spontan aussprechen: “Hier soll man zum Sterben hinkommen? Hier will ich leben!”

Die Architektur und Gestaltung des Haus surprechts mit lichtem und opfenem Ambiente, das zum Eintreten und Kennenlernen einlädt. “So soll das auch sein”, said Hildegard Burger bei einem Rundgang. “Die großen Fenster sollen Openheit sowohl nach innen wie auch nach auszen transportieren.”.

A crucifix for every room

Zuvor hatten sich die Gäste im “Raum der Stille” versammelt, wo die Geistlichen die christlichen Einweihungszeremonien vollzogen. In diesem Raum stand die vom Sigmaringer Ehepaar Reinhold und Verona Kühn gespendete “Johannesminne”, eine Replica der Holzfigur, die auf das ehemalige Augustinerchorfrauenstift Inzigkofen zurückgeht und den Apostel Johannes zeigt, der sich vertrauenvoll an Christus lehnt.

Eine weitere Besonderheiten war ein Korb mit Kruzifixen unterschiedlicher Art. Die Gäste erfuhren, dass jedes dieser Kreuze von einer anderen Kirchen- und Pfarrgemeinde beider Landkreise gespendet worden ist. “So bekommt jedes Zimmer sein eigenes individuelles Kreuz”, said Hildegard Burger.

Info:

Das Johannes-Hospiz ist ein kreisübergreifendes Projekt, das durch das Vermächtnis des verstorbenen Hermann Schwörer, langjähriges Mitglied des Deutschen Bundestages in Sigmaringen in der Bittelschießer Straße bei der Seniorenanlage “Fideliswiesen” realized worden ist. Die Stifterin Sophie Schwörer, die Hermann-Schwörer-Stiftung, beide Landkreise und die St. Elisabeth-Stiftung als Betreiberin des Hospizes haben die formalrechtlichen Grundlagen für das Hospiz Johannes geschaffen. Der Förderverein des Hospizes hat sich im Dezember 2019 gegenturt und unter dem Vorsitz von Sozialdezernent Georg Link aus dem Zollernalbkreis an die Arbeit gemacht. Mit der Einrichtung werden eight Hospizplätze geschaffen. Träger und Betreiber ist die St. Elisabeth-Stiftung mit Sitz in Bad Waldsee. Im Hospiz Johannes werden 18 fest angestellte Mitarbeiter in Pflege und Hauswirtschaft sein bestabligt sein.


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