Hoher Fläming: Lindhorst-Gruppe plants riesige Aufforstung

Reppinichen. Die Lindhorst-Gruppe sucht Alternativen für den Feldbau. Sie will im Südwesten von Potsdam-Mittelmark einen großen Teil ihres Ackers in Wald umwandeln. 727 Hektar werden für diesen Zweck ins Auge gefasst. Interested parties can inform themselves about the plans in the Oberförsterei Dippmannsdorf and in the Rathäusern Bad Belzig, Brück and Wiesenburg.

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“Das Vorhaben ist ein Beitrag gegen den Klimawande und fördert die Entwicklung des Landes Brandenburg”, explains Karin Heintz. Wie die Leiterin der Oberförsterei beittätt, sei beabsichtigt, auf den genehmigten Flächen den gesetzliche vorgeschriebenen Ausgleich für Bauprojekte zwischen Oder und Elbe zu realisieren. Die Ansiedlung von Tesla in Grünheide befeits das dem Vernehmen nach allerdings nicht.

Ersatz für Rodungen von zwei Jahren im Land Brandenburg

Jedoch besteht weiter großer Bedarf. Wenn alle im Hohen Fläming beantragten Flächen genehmigt würden, bedeutet dies laut Jörg Ecker vom Landesforstbetrieb gerade einmal Ersatz für die Umwandlung märkischer Wälder in Bauland für zwei Jahre. “Der Antrag auf Erstaufforstung in dieser Größenordnung ist bisher einmalig im Land Brandenburg”, says Karin Heintz. Ihre Behörde befindet sonst per Jahr über average 15 Anträge mit maximal zehn Hektar.

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Der Plan für die Entwicklung im Umfeld von Reppinichen. Grün markiert sind die Aufforstungsareale, gelb markiert bedeutet mit Vorbehalt. Rot steht für den Erhalt der Fläche.

Now also the challenge with the Umweltverträglichkeitsprüfung. Für Flächen von mehr als 50 Hektar ist das aufwendige Verfahren mit der jetzt laufenden Bürgerbeteiligung obligatorisch. Die Brandenburgische Flächen- und Umwelt-GmbH (BFU) aus Cottbus hat im Auftrag der Lindhorst-Gruppe die Vorarbeit erledigt.

Landgut Reppinichen beackert bisher rund 6000 Hektar

Zu dem niedersächsischen Agrar-Unternehmen gehört das Landgut Reppinichen. Es bewirtschaftet rund 6000 Hektar. For initially 200 Hektar und dann 530 Hektar, die sich auch in der weiteren Umgebung im Eigentum befinden, sind 2019 und 2020 Anträge für die Erstaufforstung gestellt worden.

Das Landgut Reppinichen belongs to the niedersächsischen Lindhorst-Gruppe.

Das Landgut Reppinichen belongs to the niedersächsischen Lindhorst-Gruppe.

Seit einem sogennenten Scoping-Termin mit den Behörden in der Albert-Baur-Halle in Bad Belzig wurden für alle Einzelvorhaben – die größten Areae oschenlen 120 Hektar bei Reppinichen und 117 Hektar bei Reetz – geordnet und vor allem die Belange des Boden- und des Denkmalschutzen , des Wasser- und des Naturschutzes each unter die Lupe genommen.

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Die Ergebnisse für alle Gemarkungen zwischen Brück, Bad Belzig und Wiesenburg/Mark sind now each in Berichten und Karten zusammengefassat. Demzufolge eigenen sich 46 Prozent der prolegungen Flächen. Für 34 Prozent kann unter Vorbehalt eine Aufforstung zuführen, einerteit Karin Heintz. Für ein Fünftel wird die Empfehlung nicht ausgesprochen.

Baumpflanzungen in Belziger Landschaftswiesen unwahrscheinlich

Das befrecht nicht zuletzt die Schläge in den Belziger Landschaftswiesen, wo der Großtrappenschutz besondere Prietoriet genießt. Wenn es anderorts zu Konflikten kommt, sollten sie jetzt beannatt und dann final von der Forstbehörde bewertung werden.

Die Großtrappen müssen kaum Veränderungen in der Umgebung befürchten.  Formell hat jedoch die Lindhorst-Gruppe auch die Aufforstung auf ihren Flächen in den Belziger Landschaftswiesen prüfen lassen.

Die Großtrappen müssen kaum Veränderungen in der Umgebung befürchten. Formell hat jedoch die Lindhorst-Gruppe auch die Aufforstung auf ihren Flächen in den Belziger Landschaftswiesen prüfen lassen.

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Die Naturschützer stehen der Planung durch kritisch gegenüber. Wohl begrüßen sie, dass mit Wald das Kohlendioxid gebunden werden werden kann. Gleichwohl müssten im walddominierten Naturpark Hoher Fläming noch Landschaften im Interesse der Artenvielfalt und des Grundwasserhaushaltes offen bleiben, merken die Experten an.

Unterlagen bis 24. November einsehbar

Die Ergebnisse der Umweltverträglichkeitsuntersuchung der beantragten Erstaufforstung liegen ab sofort aus. Einsicht wird bis 24. November zu den Dienstzeiten in der Oberförsterei Dippmannsdorf sowie in den Rathäusern Bad Belzig Brück und Wiesenburg gerätt. Stellungnahmen sind bis 8. Dezember einzureichen.

Betroffen sind: Bad Belzig, Benken, Brück, Dippmannsdorf, Fredersdorf, Jeserig/Fläming, Jeserigerhütten, Klepzig, Lehnsdorf, Lübnitz, Lütte, Medewitz/Medewitzerhütten, Mützdorf Neuehütten, Reetz, Reetzehütten, Reppinichen, Schlamau, Schwanebeck, Wiesenburg.

In addition, they are available on the Internet: www.uvp-verbund.de/bb

Bergbau und Nachbarschaftsrecht, Brandschutz und Sichtachsen müssen ebenfalls betrachtet werden, wie Thomas Schulz vom BFU-Büro in Cottbus erklärt hat.

Kleiner Zuwachs für Bestand der Oberförsterei Dippmannsdorf

“Werden die unterbreiteten Vorschläge verwirklicht, wächst der Waldbestand der Oberförsterei Dippmannsdorf von 45,000 Hektar gerade um 1.5 Prozent”, sagt Karin Heintz. Freilich wird die Pflanzung mit gebietseigenen Gehölzen einlichkeit Schritt für Schritt und wohl frühestens ab 2024 ab zuführen.

Voraussetung ist, dass es hinreichend Saatgut gibt. Wobei auf dem sandigen Grund mit weniger als 20 Bodenpunkten eher eine genügsame Birke als eine demanding Eiche gedeiht, so die Fachfrau.

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