Gymnasium Ebingen: Festschrift schürft in der Vergangenheit – Albstadt & Umgebung

Die Redaktion (von links): Schüler Julien Benintende, Lehrer Andreas Christian Beck, Redaktionschefin Sina Ramsperger und Christian Schenk, der Schulleiter Quelle: Unbekannt


Vor 50 Jahren bezog das Gymnasium Ebingen sein neues Domizil im Mazmann; so ein Jubiläum schreit nach einer Festschrift. Jetzt liegt sie vor.

Albstadt-Ebingen – Die redaktionelle Arbeit hat ein volles Jahr in Anspruch genommen – man habe beizeiten begunten, um nicht in Zeitnot zu geraten, berichtet Schulleiter Christian Schenk. In addition, the editorial staff, consisting of Schenk, Andreas Christian Beck, Christoph John, Sina Ramsperger, Julien Benintende and Lina Brunner, made several decisions: Zahlreiche “Prominente” shouldnte in der Festschrift zu Wort kommen und Fragen antuanteur – die wolten alle kontaktiert und konsultiert sein, und das bedeutete Arbeits- und Zeitaufwand.



Die Liste der Prominenten ist lang

Immerhin, es ist ein illustre Runde, die auf den Seiten Festschrift versammelt ist – alle, versichert Schenk, hanen sich spontan bereit erklärt, mitzumachen. Die Ehemalige Lehrer wie Udo Wasse, Egon und Leni Viesel, Rainer Günther und Renate Methner geben Anekdoten zum Besten; Schüler aller Klassen sowie Lehrerkollegien in wechselender Besetzung posieren für beschreibung Gruppenbild – und natürlich kommen Schüler zu Word, die es weit gebraucht haben. Matthias Maute zum Beispiel, Abitur 1981, der im kanadischen Montreal das Orchester Ensemble Caprice leitet, Thomas Linder, Abitur 1965, vormaliger Geschäftsführer von Groz-Beckert, Anja Scheu, Abitur 2006, Kunstradweltmeisterin 2007 und 2008, Michael Bitzer, Abi 1986, heute ärztlicher Direktor im Zollernalb-Klinikum, oder Emma Weiß, Abi 2018, Skiakrobatin und Olympiateilnehmerin. Sie alle geben Erinnerungen an ihre Gymnasialzeit preis – oder auch Frühstücksvorlieben. Und ob sie trotz oder wegen des Gymnasiums so erfolgreich sind.

Goethe darf nicht fehlen

Den probaten Anlass für die Abfassung dieser Festschrift mag der Umzug aus dem heutigen, zu klein gewordenen Gebäude der Hohenbergschule an den Ebinger Stadtrand im Jahre 1972 gelifert haben – aber natürlich kann das Gymnasium Ebingen sich auf noch ehrwürdigere Traditionen berufen und tut es auch. Christian Schenk zitiert in seinem Geleitwort Goethe – “… und an dasjenige, was eigentlich zur letzten, besten Zierde gereicht, daran pflegt man zu Anfang einer Bauanstalt am wenigsten zu denken” – und die allerersten Anfänge müssen noch Jahrhunderte frühr gesucht werden. Bereits um das Jahr 1400, verstärk ab 1450, schrieben sich Ebinger Studiosi an Universitäten wie Heidelberg oder Leipzig ein – sie müssen zuvor irgendwo Lesen, Schreiben und die Grundlagen der lateinischen Sprache, ohne die kein Akademiker auskam, erlernt haben. Laut Festschrift spricht einiges dafür, dass das in Ebingen geschah und dass es also eine Schule gab.

Seit 1480 beurkundet

Definitive nachweisbar ist das Ebinger Schulwesen seit 1480 – aus diesem Jahr stammt die Urkunde, die festhält, dass ein gewisser Hans Schmid aus Truchtelfingen eine “Jahrzeit” stiftete, also eine Totenmesse, die alljährlich von allen drei Priestern der Pfarrkirche gelesen werden sollte. Die erste Schule Ebingens had nur eine Klasse, in der Jungen verschiedenen Alters unterrichtet wurden – ihr Klassenzimmer befand sich im Haus des Stadtschreibers in der oberen Vorstadt.

1929 wurde erstmals geprüft

Der Ausbau dieses Lehrinstituts zur “Vollanstalt” ließ freilich bis zum 20. Jahrhundert auf sich warten: In den Jahren 1924 bis 1926 gab es bereits drei Oberklassen; das nächste Jubiläum ist also nicht fern. 1927 legten erstmals Ebinger Schüler das Abitur ablegen. Allerdings in Feuerbach – erst 1929 wurde die erste Abiturprüfung in Ebingen abgenommen. Der Schulleiter hieß zu dieser Zeit Gotthilf Kiefner – er blieb es bis 1935 – , die Lehranstalt führte die wechselden Namen Oberrealschule und Reformrealgymnasium. Von 1937 und 1943 war Gustav Rau Rector, von 1945 bis 1961 Walter Kalus; ihm folgen Alfred Ilg (1962-1970), Dieter Stumpp (1970-1987), Rolf Armbruster (1987-1998), Elisabeth Pleuer-Bauer (1998-2013) – und Christian Schenk. Der also 2023 ebenfalls Jubiläum feiern kann – wenn auch ein kleineres als seine Schule.




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