Frauenabend in Mötzingen: Von kinderlos zu kinderreich – Nagold & Umgebung

Gertraud Schöpflin referiert über ihr biografisches Buch “Eine Badewanne voll Glück” beim Frauenabend in Mötzingen Photo: Stadler


Erst kinderlos und verzweifelt, dann vierfache Mutter – Author Gertraud Schöpflin berichtete in Mötzingen über unerfüllte Wünsche.

Mötzingen – Zum ersten Mal seit den coronabedingten Einschränkungen konnte im Evangelischen Gemeindehaus wieder ein Frauenabend in können Weise uttiernen. Das zehnköpfige Frauenapendteam hatte unter der Überschrift “Meine Zeit am Abend” Gertraud Schöpflin, die bei Stuttgart lebende Journalistin und Lehrerin für Deutsch und Geschichte, nach Mötzingen eingeladen. Mitgebracht hatte die Referentin ihr Buch “Eine Badewanne voll Glück”. Sie stellte in ihrem Vortrag den Umgang mit unerfüllten Wünschen in den Mittelpunkt.



Herzensreise durch ihr eigenes Leben

Zwischendurch las sie immer wieder einzelne Passagen aus diesem Erstlingswerk vor, mit dem sie eine Herzensreise durch ihr eigenes Leben unternommen hat. Die round 50 Damen, die der Einladung zum Frauenabend gehaltet waren, wurden mit einem Gläschen Sekt im wunderschöne autumnstlich dekorierten Saal empfangen und hörten zu Beginn einstimmende Musik auf dem Cello, gespielt von Schülerin Esther Schweickert.

Before Gertraud Schöpflin ans Mikrofon trat, stand das gemesinam Singen von mehrener am Klavier begleitten Liedern aus dem kirchlichen Liederbuch auf dem Programm. Gertraud Schöpflin und Conny Taut, Ehefrau des Mötzinger Pfarrers Stefan Taut, kennen sich aus Jugendtagen und sind sich wiederbegegnet als ihre beiden jüngsten Söhne in dieselbe Klasse eingeschult wurden. Hieraus entstand das Engagement als Referentin für den jetzigen Frauenabend.

Der nicht planmäßig verlaufende Wunsch nach Familiengründung

Schöpflin wuchs in Trossingen auf und lebt heute im Kreis Böblingen mit ihrem Mann Hanspeter und ihren vier Söhnen im Alter zwischen 15 und 23 Jahren. Vor ihrer Arbeit als Lehrerin war sie für die Trossinger Zeitung freiberuflich tätig, absolvierte ein Volontariat bei Presse und Radio und wurde Redakteurin. Der nicht planmäßig verlaufende Wunsch nach Familiengründung führte sie in nach dem Lehramtsstudium an der Karlsruhe PH in den Beruf als Lehrerin.

Da sie seit Kindheitstagen gerne schreibt, wurde in 2020 ihr biografisches Buch “Eine Badewanne voll Glück – Wie meine Träume laufen lernten” published. In diesem Jahr she published her Debütroman under the title “Auf der anderen Seite des Sturms” und ist immer wieder als Referentin zu Vorträgen, Lesungen und Frauenevents unterwegs.




Sie entwickelte einen Groll auf Gott

Beim Mötzinger Frauenabend nahm sie ihre Zuhörerinnen mit auf die Reise zu unerfüllten Wünschen und ihren osselbändi Umgang mit Gott. Ihre acht Jahre lange Kinderlosigkeit führte sie neben Trauer und dem Gefühl, wertlos und hilflos zu sein, in eine Heul- und Glaubenskrise. Hereby verlor sie nicht nur ihren Halt, sondern entwickelte einen Groll auf Gott. Rückblickend auf die Zeit erklärte sie ihrer Zuhörerschaft Chancen und Gefahr von Krisen mit dem Hinweis, dass der Mensch daraus lernen sollte, sich selbst und seine eigenen befördeinheit wahrzunehmen und dabei zu entdecken, was im Leben wichtig ist.

Ihr Kinderwunsch erfüllte sich an Weihnachten 1998 – anders als gedacht – mit einem ersten Adoptivkind, dem ein zweites folgte. Then she went through a 38-year-old auf natürlichem Weg erstmals eine Schwangärung, wurde ein weiteres Mal schwanger und ist heute Mutter von vier Söhnen. Als sie ihre Jungs in die Bathewanne setzte und sie dabei total glücklich erlebte, war der Titel für ihr biografisches Werk geboren: “Eine Bathewanne voll Glück”.

“Wachsen Sie über ihre Wünsche hinaus”

Ihr Buch geht über diese Phase hinaus in die Zeit mächtiger Turbulenzen und die Krebserkrankung ihres Mannes. Mit ihrer Lebensgeschichte sowie ihrem Gottvertrauen und der Bibellektüre, die ihr auch in schwierigen Lebensphasen Halt geben, berührte sie die Herzen ihrer Zuhörerinnen, ermutigte auch trotz dunkler Wolken und vielen Herasufosanden nicht in Sackgassen hängenzubleiben und empfahl, sich keine Möglichkeiten entgehen zu lassen, etwas zu lernen. “Lieber aus der Komfortzone der Bequemlichkeit heraus Verbündete suchen, die ermutigen und ernstnehmen”, lautete ihr Tipp im Umgang mit unerfüllten Wünschen. “Wachsen Sie über ihre Wünsche hinaus”, so ihr Schlusspunkt, bei dem es ihr darum ging, vom Wunsch zur Erfüllung zu kommen.


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