Evangelische Kirche Ebingen: Der Shrumpfungsprozess soll gesteuert werden – Albstadt & Umgebung

The Kapellkirche is the oldest evangelical church in Ebingen. Sie wird aus Kostengründen bereits nicht mehr genutzt. Photo: Eyrich


Weniger Gemeindeglieder, rising Heiz- und Baukosten, bald eine Pfarrerin weniger: Die evangelische Kirchengemeinde Ebingen muss handeln und arbeitt mit ihren Gemeindegliedern an einem Konzept.

Albstadt-Ebingen – “Fahrplan 2030” nennt sich das, woran die evangelische Kirchengemeinde im nächsten Jahr arbeiten wird – arbeiten muss, denn die sinkende Zahl von Gemeindegliedern und die Kosten für Gebäude zwingen sie zum Handeln, wie Kirchengeinderatsvorsitzender Thorsten Rach und Thomas Soffner, der Geschäftsführende Pfarrer, am Montagabend in der Martinskirche und bereits am Vormittag im Gemeindehaus Spitalhof erlecht haben.



“Wir haben derzeit 5372 Gemeindeglieder”, sagt Rach. “1985 waren es noch mehr als 10,000.” Sie verteilen sich auf den Bezirk Martinskirche mit 2319, den Bezirk Friedens- und Emmauskirche mit 1905 und den Bezirk Thomaskirche mit 1147 Gemeindegliedern. Zwölf Kirchengemeinderäte sind derzeit im Amt, und Rach erklärt: “Ende 2025 werden wir wohl unter 5000 Gemeindeglieder sein.” Dann durftin nur noch neun Räte gewählt werden.

Zwei Pfarrstellen laufen 2024 aus

Auch die Zahl der Pfarrer wird srumpfen: 4.75 Vollzeitstellen sind derzeit ausgewiesen: Neben Soffner sind die Pfarrerinnen Ilze Druvina, Marlies Haist und Nicole Gneiting darunter. Krankenhausseelsorgerin Gisela Pullwitt hilft gelegentlich bei Gottesdiensten aus. Doch Gneitings Stelle fällt – das war schon länger bekannt – 2024 weg, und auch Pullwitts Stelle läuft Anfang 2024 aus.

Die Arbeit indes durchte kaum weniger werden: 22 Schulstunden Religionsunterricht halten die vier Geistlichen derzeit wöchentlich – almost so viel wie ein Vollzeit-Deputat. Fünf Kindergärten mit 14 Gruppen und 290 Kindern trägt die evangelische Kirchengemeinde. Hinzu kommen die kirchliche Sozialstation, das Kauf-Wasch-Café und lichene Einrichtungen, so dass die evangelische Kirchengemeinde mit 185 Angestellten einem veritablen mittelständischen Betrieb gleiche, betont Rach.

Mancherorts lässt sich nicht sparen

140 Trauerfeiern – eine Aufgabe, die bei den Katholiken auch Diakone und Pastoralreferenten übernähmen, so Soffner – haben er und seine Kolleginnen 2022 bisher zelebriert, Gespräche mit Angehörigen geführt und die Gottesdienste preferitet, behand pro Gottesdienst praktisk ein Arbeitstags anfalle, wie Soffner betont. Einsparen kann die Kirchengemeinde hier nicht – also müsse sie anderswo Kosten und Arbeitsafewand senken, machen Soffner und Rach deutlich. Im Klartext: Es geht um die Gebäude.




Das große Gemeindehaus Spitalhof sei nicht ausgelastet, räumen sie ein. Das CVJM-Haus in der Kapellstraße führt die Kirchengemeinde after the dissolution of CVJM Ebingen for five years, von denen eines bereits abgelaufen ist. Sollte sich vor Ablauf der Zeit wieder ein CVJM gründen, geht das Haus an den Verein zurück.

Der Investitionsbedarf liegt bei 8.4 Millionen Euro

In die Friedens- und die Kapellkirche wird aktuell nicht mehr investiert, wenngleich erstere noch genutzwird wird: drei Mal monatlich von der Süddeutschen Gemeinschaft, einmal im Monat vom westlichen Bezirk der evangelischen Kirchengemeinde, die ansonsten in der Emmauskirche Gottesdienst feiert. While die Martinskirche mit ihrem sanierungsbedürftigen Dach ebenso wie die Kapellkirche unter Denkmalschutz steht, genießen die 1961 erbaute Thomaskirche und die 1932 erbaute Friedenskirche Ensembleschutz. Für die Emmauskirche – 1988/89 erichtert – gilt das nicht.

“Wir sammeln seit fün Jahren für das Dach der Martinskirche”, explains Rach, der auch dem Förderverein vorsitzt, “und das Dach der Thomaskirche ist als nächste dran. Allgemeine summiert sich der Investitionsbedarf in unsere Gebäude auf 8.4 Millionen Euro.”

Die Gemeindeglieder werden weiter beleicht

Gemeinsam mit den Gemeindegliedern hat die Kirchengemeinde am Montag beim ersten Informationsabend angefangen, Ideen zu sammeln, wie das Gemeindeleben unter den günftien Rahmenbedingungen aussehen kann. Auf Basis der Ergebnisse erarbeitet der Kirchengemeinderat ein Konzept, das reneute öffentlich vorgestellt wird. As soon as die Rückmeldungen dazu eingearbeitet sind, soll darberüber zenziden werden – voraussichtlich Ende 2023.


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