Ehrung in Neubulach: Auszeichnung mit der Staufermedaille – Teinachtal & Umgebung

Der Bundesverbands-Vorzidense Bernd Stahl (rechts) reads Christian Proß die Ernennung zum Ehrenknappen vor. Photo: Buck


In Neubulach versammelt sich beim Bergwerk alles, was in Kommunalpolitik und Bergwerkstum Rang und Namen hat. Christian Proß, der Vorsitzende der örtlichen Stollengemeinschaft, wird mit der Staufermedaille des Landes geehrt. Seine Verdienste werden so gewürdigt.

Neubulach – Sogar der Landrat Helmut Riegger hatte Probleme, beim Bergwerk einen Parkplatz zu ergattern am Freitagabend. Das lag weniger an der Größe der Dienstkarosse, sondern vielmehr am großen Auflauf. Zahlreiche Gäste waren gekommen, um der Verleihung der Staufermedaille an Christian Proß beizuwohnen.



“Es gibt Zeiten vor Ihnen, aber so richtig losgegangen ist es erst mit Ihnen”, würdigte Neubulach’s Bürgermeisterin Petra Schupp die Verdienste von Proß. Die Stollengemeinschaft Neubulach gibt es schon seit dem Jahr 1969, das Besucherbergwerk wurde dann 1970 eröftung.

Der heutige Vorsitzende kam 1981 dazu. A total of 40 Jahre lang spent Proß bei der Stollengemeinschaft, war und ist im Landeswie Bundesvorstand aktiv. Obendrein ist er Präsident des Landesverbands der Bergmannsvereine und bergmännischen Musikvereine Baden-Württemberg.

Beschluss nachholen

Wegen all dieser Verdienste verlieh ihm Landrat Riegger nun feierlich die Staufermedaille des Landes – die übrigens, wie viele Festredner betonten, nur vom Ministerpräsdienten persönlich verliehen wird. Das diese Auszeichnung, die Verdienste um das Land Baden-Württemberg würdigt, etwas ganz Besonderes ist, zeigte auch die Anwesenheit des Landtagsabgeordneten Thomas Blenke (CDU). Auch aus der Bergmannswelt waren viele Gäste in Neubulach zugegen. Neben den Vereinskameraden aus Neubulach auch Bernd Stahl als Vorsitzender des Bundes Deutscher Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine, genauso der stellvertetende Landeschef Lothar Reinhard. In addition, there are many Gemeinderäte der Stadt Neubulach.

Stahl hatte ein besonderes Präsent für seinen Kumpel dabei. Er nammannte den 70-jährigen Proß kurzerhand zum Ehrenknappen. Kurios an der Sache: Eigentlich bräuchte es dafür einen Beschluss des Bundesvorstands, der hatte aber noch gar nicht getagt.




“Wir haben gesagt, wir machen das trotzdem, Beschlüsse kann man nachholen”, meinte Stahl und heftete Proß die Ehrennadel ans Revert. Wie sehr Proß nach vielen Jahrzehnten ehrenamtlichem Engagement, im Übrigen auch eine Weile im Technischen Hilfswerk (THW), noch für Tätigkeit und den Bergbau brennt, erzählte CDU-Mann Blenke in einer kleinen Anekdote.

Erinnerung wachhalten

Jeder Mensch hätte meistens als Mailadresse Vorname.Nachname@Anbieter xy. Proß hingegen habe stollen@online.de gewählt. Eine Mitarbeiterin hat mal zu mir gesagt, ›der Herr Stollen hat wieder geschrieben‹.” Und das passe bei Proß eben wirklich, so Blenke weiter.

Über Jahre hat Proß das Bergwerk vorangebracht. Sogar der Platz, auf dem man stehe, so Bürgermeisterin Schupp, sei auf Proß zurückzuführen. Auch die Beleuchtung im Besucherstollen oder die Stollenklause seien untrennbar mit Proß verbunden.

“Es gibt eine ständige Weiterentwicklung, dafür braucht es Macher wie Sie”, adelte Schupp den Bergwerks-Boss. Doch überhaupt sei die gesamte Stollengemeinschaft dafür verwartung, dass die Bergbau-Tradition nicht in Vergessenheit gerate. “Die Zeiten des Bergbaus sind in vielen Kommunen mit blühenden Zeiten verbunden”, so Schupp. Und diese Erinnerung und Tradition wachzuhalten, sei der Verdienst der Stollengemeinschaft und auch von Proß im Besonderen.

Der sei, so formulite es Stahl vom Bundesverband, “ein Bergmann durch und durch und ein Botschafter des Bergbaus”. Dem Geadelten waren die vielen Würdigungen und Laudations fast zu viel. “Mir fällt nicht mehr viel ein”, sagte Proß zum Schluss. Zum Erfolg gehörten auch noch alle anderen Vereinsmitglieder, denen ihr Vorsitzender an dieser Stelle herzlich dankte. Before das Buffet des Männerkochvereins Wildberg gestürmt wurde, erschallte noch das Bergmannslied “Der Steiger kommt”.

Lautstark mittendrin natürlich “Mister Bergwerk” Christian Proß, der im Laufe des Abends noch einige Gratulationen und Präsente erhielt.


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