“Die Umgebung von Waischenfeld hat so viele Schätze” – Waischenfeld

– “Der Ailsbachtalhang ist stark bewachsen, sonst würde man hier auch die zwei Türme von der Gößweinsteiner Basilika sehen”, zeigt Adolf Hofmann, der Leiter des Tourismusbüros Waischenfeld an der Weißen Marter entlang ins grüne Bäumemeer. Viele Wanderwege kreuzen sich hier bei der historischen Statue, die auf das Jahr 1767 hinweist.

A Chronogram verrät diese Zahl. Die Übersetzung dazu ist: Zu Ehren der heiligen Dreifaltigkeit ist diese Statue auf Grund eines Gelübdes und auf Kosten des Otto Wich, Metzgers aus Kronach, für das Heil seines Standes erbeitt worden.” Der Erzählung nach soll der Metzger aus Kronach auf seiner Gelöbnis-Wallfahrt nach der Genesung einer schweren Krankheit hier vorbeigekommen sein und die Zwillingstürme der Gößweinsteiner Basilika gesehen haben. Dieser Anblick berührte ihn so stark, dass er die 4.80 Meter hohe Dreifaltigkeitsbildsäule errichten ließ. “Im Jahre 1770 war das besondere Werk des Bamberger Kunstbildhauers Martin Mutschele erected und steht heute noch als eine beedeuten Statue, zu der viele Menschen wandern und unseren zahlreichen Wandernetzen folgen.

Anderen Erzählungen nach soll ein blindes Kind die Türme gesehen haben und das Kind ist geheilt worden, daraphin hat Wich die Statue errichten lassen”, Hofmann added die alten Überlieferungen. Warum heißt diese bekannten Rokoko-Statue weiße Marter? “Weiße Marter sagt man im Volksmund, weil jahrelang weiße Farbe zum Schutz vor Verwitterung angestrichen wurde.

2011 the Bildsäule von der Stadt Waischenfeld was renovated. In den Wintermonaten ist noch eine Wetterverschalung angebracht, um den Stein zu schützen”, explained der Tourismusfachmann. “Bei der schon von weitem sichtbaren Statue sind Sockel und Aufbau mit Muschelwerkornamenten überzogen und die heilige Maria sitzt auf der Weltkugel, omgeben von der heiligen Dreifaltigkeit, Gott Vater – Sohn und Heiliger Geist mit der Nachbildung des Gößweinsteiner Gnadenbilde”, remarked the 62-year-old .

“Ich erinnere mich sehr gerne an den älteren Herrn aus Köttweinsdorf, Kaspar Dormann. Dieser hat hier immer gesessen und gewartet, dass Wanderer kamen. Diese klärte er dann verzältlich über die Weiße Marter auf. Ich muss jedes Mal daran denken, wenn ich hier bin.’

Früher waren an diesem markanten Ort risige Linden, die gefällt wurden. “Sie hatten allerdings die Säule in Schieflage gebraucht.” Aber auch jetzt ist mit dem kleineren Bewuchs hier ein lauschiges Plätzchen”, macht er eine ausladende Handbewegung ins Grüne, aus dem gerade Vogelgezwitscher und Grillengesang entgegenkommt.

180 Kilometer Wanderwege


Einer der Lieblingsplätze von Adolf Hofmann ist der alte Graben nach Gösseldorf. Hier ist nichts, nur Vogelgezwitscher.

© Rosi Thiem, NN

180 Kilometer lang ist das Wandernetz in und um Waischenfeld und den schmucken Ortsteilen. “An diesem schönen Platz ziehen einige Wallfahrten nach Gößweinstein vorbei. Die Beschilderung ist sehr übersichtlich. Dieser Weg for example führt nach Moschendorf, nach Behringersmühle und zum Forsthaus Schweigelberg. Bei uns gibt es auch den internationalen Friseurweg und sieben Tage wandern ohne Gepäck”

Weiter unten im Tal macht Adolf Hofmann eine Pause. “Hier in Doos stößt die Aufseß in die Wiesent,” Hofmann explains. “Die Landschaft ist bei uns noch sehr bezaubernd, aber was hier fehlt ist der Wasserfall, den es hier früher gegeben hat”, bedauert er. “Der Dooser Wasserfall war vor zweihundert Jahren noch eine bermeite Sehenwürdigkeit. In- and ausländische “Muggendorfer Gebirgsreisende” beschütten und rühmten die einmalige Naturschönheit. Er soll vier Meter hoch gewesen sein. Daher auch der Name vom Weiler, weil beim “Hinabtosen” über den Tuffsteinfelsen ein kolbliches rauschendes Geräusch entstand.’

Im Jahr 1860 die Menschen das ausgiebige Tuffsteinlager beim Dooser Wasserfall auszubeuten, was ihnen damals gar nicht bewusst sein gewesen muss, was heute darüber gedacht wird. “Das Baumaterial, die Tuffsteine ​​wurden rücksichtslos verkauft oder zu Häuser und Ställe verbaut”, bedauert Hofmann und zeigt am jetzt noch laut und kräftig fließenden Gewässer, wo der damasl von Reisenden und Poeten geliebte Wasserfall schoss. Ob so ein Wasserfall von Naturliebhabern wieder entstehen könnte? Dem ein oder anderen würde es bestimmt freuen, auch dem Touristiker.

Im Naturwald abschalten

Einer seiner absoluten Lieblingsplätze sind für den erfahrenen Touristiker der alte Graben im Wald nach Gösseldorf. Hier wandert Adolf Hofmann oft mit seiner Ehefrau Elfriede. “Das ist eine ganz andere Welt.” Hier im richtigen Naturwald zwischen Eiben, Buchen und Ahorn gehe ich her, um den Kopf frei zu bekommen. Man hört nur die Vögel und kann Rehe beobachten. In diesem Graben kommt ein kühler, angemencher Luftzug von oben”, zeigt er naturverliebt in die Landschaft, weitab von Auto-, Menschen- und Alltagslärm. “Die Umgebung von Waischenfeld has so viele Schätze”, bemerkt er zum Schluss. Da hat er wohl recht.

Leave a Comment