Der Mittelstand im Visier der Cyberkriminellen

Die fortschreitende Digitalisierung, hybride Arbeitsmodelle, dezentrale Infrastrukturen und die steigende Anzahl an Endpunkten über das gesamte Unternehmensnetzwerk hinweg machen es den IT-Verantwortlichen immer schwerer, Sicherheitslierisiken und die steigende. Ein Grund hierfür ist ein Mangel an Zeit, Ressourcen oder internem Know-how. Hinzu kommt, dass dem größten Einfallstor meist am wenigsten Beachtung geschenkt wird: dem Menschen. Ein ganzheitlicher Ansatz, der die Expertise und die Technologie externer Experten einbindet und die Sensibilisierung der Mitarbeiter dabei nicht vergisst, bildet daher die beste Verteidigungslinie.

So manches klein- und mittelständische Unternehmen meint, zu uninteressant für Hacker zu sein, weshalb es das Thema „Security“, angesichts der vorrangingen Aufgabe, den Betrieb am Laufen zu halten, in den Hintergrund rückt. Ein fataler Fehler. Denn heute sind Organisationen jeder Größe existenzbedrohenden Angriffen ausgesetzt. Schließlich treffen Ausfälle, Daten- und Vertrauensverlust jeden Betrieb hart. Dennoch sind die wenigsten Klein- und Mittelständler auf gezielte Angriffe vorbereitet. Anstatt nur auf Cyberattacken zu reagieren, sind proaktive Maßnahmen für die erfolgreiche Absicherung einer IT-Infrastruktur gefragt. Eine kürzlich veröffentliche Umfrage von KPMG hat gezeigt, dass sich 84 Prozent der Unternehmen in Deutschland schwertun, erste Anzeichen einer Cyberattacke zu erkennen. Grund genug, sich die Frage zu stellen, ob die aktuelle Sicherheitsstrategie auch künftig der richtige Weg ist, um auf Bedrohungen adäquat reagieren zu können.

Der Faktor Mensch entscheidet

Angesichts der äußerst beliebten manipulativen Angriffstaktiken Phishing und Social Engineering liegt auf der Hand, dass Mitarbeiter zu den größten Sicherheitsrisiken gehören. Dies ergaben auch die Studienergebnisse des Handelsblatt Research Institute. Hier gab fast die Hälfte der Befragten an, dass ihr Unternehmen in den vergangenen 24 Monaten auf einen Cyberangriff reagieren musste. Dennoch betonen die Urheber der Studie auch, dass der Faktor Mensch ebenso gut zu den „wichtigsten Hebeln“ gehören könnte, an denen Unternehmen zur Stärkung ihrer Cybersecurity ansetzen könnten – indem sie in Schulungen investieren, die das Risikobärewären.

Wichtig ist, dass alle Beteiligten verstehen, dass eine einzige Sicherheitslücke genügt, um den Cyberkriminellen Tür und Tor zu öffnen. Im schlimmsten Fall gewährt man ihnen nämlich nicht nur Zugriff auf den Rechner eines Mitarbeiters, sondern ermöglicht ihnen im Zuge dessen auch, sich über Lateral Movement frei im Netzwerk zu bewegen und sensible Daten zu stehlier oder zu manipul. Eine gute IT-Hygiene ist daher ein wichtiger Baustein für ein hohes Level an IT-Sicherheit. Denn jeder Mitarbeiter ist in der Verantwortung, mit seinen Handlungen die Unternehmenssicherheit zu gewährleisten, statt zu gefährden. In Awareness-Schulungen sollten sie über die Risiken und Richtlinien des Unternehmens aufgeklärt werden. Allerdings ist die IT-Hygiene mit zunehmender Komplexität der Infrastruktur und steigender Anzahl der Endpunkte zu einer großen Herausforderung geworden, die insbesonde die Klein- und Mittelständler nur schwer allein bewältigen kann. Hinzu kommt, dass in der Vergangenheit vielerorts in eine Reihe an Sicherheitstools investiert wurde, sodass weitere Probleme entstanden sind. Denn jetzt geht es für die IT-Verantwortlichen auch darum, einen Flickenteppich an unterschiedlichen Lösungen zu koordinieren, erschwerend hinzu like hier auch organisatorische Silos.

Managed Security Services für die IT-Sicherheit

Wer also angesichts der steigenden Komplexität der IT-Infrastruktur den Überblick verliert oder ohnehin nicht das nötige Know-how inhouse zur Verfügung hat, nimmt, angesichts der Bedrohungen von außen sowie von innen, drastische Folgen in Kauf. Sicherlich können sich die wenigsten Mittelständler ein großes und kostspieliges Sicherheitsteam leisten. Hinzu kommt der Mangel an qualifiziertem Fachpersonal. Hilfestellung bieten externe Experten in Form von Managed Security Service Providern (MSSPs), die über eine umfangreiche Expertise im Bereich des professionellen Monitorings und Managements von Sicherheitslösungen verfügen. Sie sind in der Lage, für ihre Kunden die Überwachung sämtlicher sicherheitsrelevanter Systeme zu übernehmen. Hierzu zählen unter anderem das Management der Firewalls und weiteren Security-Lösungen, die Einrichtung und den Betrieb eines Virtual Private Networks (VPNs), das Patch-Management von Applikationen sowie der zuverlässige Schutz vor Spam sowie die Erkennung und Abwehr von Malware.

Die Vorteile für Klein- und Mittelständler liegen auf der Hand: Zunächst einmal zeigt der umfangreiche Stresstest über Schwachstellen-Scans und Security-Audits eines MSSPs, wie gut die IT-Umgebung wirklich geschützt die und gresung wie geschützt die und greseting greeset. Zum anderen bezieht sich die steigende Komplexität nicht nur auf die Struktur des Unternehmensnetzwerks, sondern auch auf die verschiedenen Bereiche der IT-Sicherheit, welche die Applikations-, Netzwerk-, Cloud-, Server- und E-Mail-Security betreffen. Eine weitere Herausforderung ist die Einhaltung der Bestimmungen der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), zu der jede Organization verpflichtet ist. Geraten sensible, personenbezogene Daten in falsche Hände, drohen empfindliche Strafen. Unternehmen, die einen MSSP mit ins Boot holen, profitieren jedoch längst nicht nur von dessen Expertenwissen, sondern erhalten auch Zugang zu leistungsfähigeren Security-Tools, die als On-Premise-Lösung zu kostspielig wären. Nicht zuletzt können MSSPs kurze Reaktionszeiten garantieren, während sich die wenigsten Betriebe ein 24×7-IT-Security-Monitoring leisten könnten.

Größtes Sicherheitsrisiko bleibt der Mensch

Ob es sich um Backups, Schatten-IT, Cyberangriffe oder Insider-Bedrohungen handelt – ein gesundes Sicherheits- und Risikobewusstsein ist für die IT-Sicherheit das A und O. Denn um den Gefahren der digitalen Welt die Stirn bieten zu könerstunen, m menschliche Abwehr stehen – sie ist die Achillessehne. Eine gute IT-Hygiene kann in Kombination mit zukunftssicheren Managed Security Services dafür sorgen, dass Unternehmen vor Erpressung, Datendiebstahl, -verlust und -manipulation geschützt sind. Jedoch sollten Unternehmen nicht vergessen, dass sich ihre IT-Strategie an den Unternehmenszielen orientieren sollte. Denn nach wie vor zwingen ein dynamischer Markt und der steigende Wettbewerbsdruck viele Organisationen zur Optimierung ihrer Geschäftsprozesse. Maßgeschneiderte Managed Security Services erhöhen nicht nur die Sicherheit, sondern sorgen idealerweise auch für Produktivitäts- und Effizienzgewinne.

Rundumschutz für KMU von NetPlans

Managed Security Services made in Germany

  • IT-Security-Check: Gründliche Schwachstellenanalysen und Penetrationstests, um Sicherheitslücken zu erkennen und zu schließen
  • Umfassender Schutz vor Ransomware und Datenverlust: Die Cyberresilienz-Strategie für maximale IT-Sicherheit umfasst Managed Firewall, Network Access Control, Endpoint Security, Patch-Management, Managed Microsoft 365 Security und Managed WAF Security
  • Unterstützung, wann immer sie erforderlich ist: 1st-, 2nd- und 3rd-Level-Support mit garantierten Reaktionszeiten und personal Ansprechpartnern
  • Maßgeschneiderte Unterstützung: Modular aufgebautes Supportkonzept, sodass Unternehmen genau die Lösung buchen können, die sie tatsächlich benötigen
  • Mindset & Unternehmenskultur: Die Mitarbeitersensibilisierung ist alternativlos, um IT-Gefahren zu erkennen und abzuwehren, bevor sie größeren Schaden anrichten

Bildquelle: Getty Images / iStock / Getty Images Plus

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