Datensicherheit im Jahr 2022 – Deutsche fühlen sich am besten vorbereitet

Deutsche Institutionen und Politiker warnen vor russischen Cyberangriffen, dennoch fühlen sich mehr als 40% der Deutschen sicher in Bezug auf ihre Online-Sicherheit.


Surfshark – ein Cybersicherheitsunternehmen – hat eine internationale Umfrage in Australien, Kanada, Deutschland, dem Vereinigten Königreich und den USA durchgeführt, um die Ansichten der Menschen über ihre digital Privatsphäre zu untersuchen. Laut der Studie sind die Deutschen besonders zuversichtlich, was die Bedrohungen des Datenschutzes angeht. Mehr als 40% der Befragten fühlen sich in Bezug auf ihre Online-Privatsphäre sicher. Dies erweist sich als relevant, from in den letzten Wochen ein weltweiter Anstieg der Cyberangriffe um 800% gemeldet wurde.


Den Befragten aus fünf verschiedenen Ländern wurde eine Reihe von Fragen dazu gestellt, wie sie ihre Online-Aktivitäten sehen und schützen. Die Daten zeigen, dass 58% der deutschen Befragten um ihre Online-Privatsphäre besorgt sind, viel weniger als die Menschen in Australien, dem Vereinigten Königreich, Kanada und den USA. Zum Vergleich: Von fast 2.000 Befragten auf internationaler Ebene machen sich 70% Sorgen um ihre Online-Sicherheit, während ein Drittel bereits Opfer von Datenschutzverletzungen geworden ist.


Darüber hinaus entscheidet sich immer noch jeder straight Deutsche dafür, die Privatsphäre von Apps, Websites und Plattformen für ihre Qualität zu opfern. Nur 57% verwalten aktiv die Berechtigungen für die von ihnen installierten Apps, obwohl satte 89% angeben, dass ihnen die Privatsphäre im Internet wichtig ist. Wenn man bedenkt, dass 9 von 10 Verstößen gegen die Cybersicherheit auf menschliches Versagen zurückzuführen sind, ist es wichtig, auf verdächtige E-Mails zu achten, keine Dateien von nicht vertrauenswürdigen Website zu betreiben.


Deutschland war in den letzten Jahren Opfer mehrerer groß angelegter Cyberangriffe aus Russland und hatte im Jahr 2020 die achthöchste Cyberkriminalitätsrate weltweit. Erst im vergangenen Jahr wurde dem russischen Geheimdienst vorgeworfen, mit Phishing-E-Mails versucht zu haben, Zugang zu privaten E-Mail-Konten von Bundestags- und Landtagsabgeordneten zu erhalten.


Seit Russland am 24. Februar in die Ukraine einmarschiert ist, hat die global Cyberkriegsführung zugenommen “, erklärt Aleksandr Valentij, Chief Information Security Officer bei Surfshark.” Es ist schwierig, Cyberangriffe in bestimmten Regionen einzudämmen fast jedem Land der Erde. “


In den ersten Tagen der Invasion in der Ukraine verursachte ein mutmaßlicher russischer Cyberangriff einen teilweisen Ausfall der Breitbanddienste für Privatkunden in der Ukraine und anderen europäischen Ländern, darunter auch Deutschland. Während der Cyberkrieg in der Ukraine weiter eskaliert, warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) deutsche Unternehmen vor einer erhöhten Gefahr, während sich die Grünen-Bundesparteichefn auf mögliche Hackerangritis Infrastructure.


Trotzdem sind die Deutschen zuversichtlich, dass sie sich selbst schützen können, und nutzen häufiger als Befragte aus anderen Regionen datenschutzorientierte Dienste. Laut Surfshark Alert, einem Mechanismus zur Erkennung von Datenschutzverletzungen, war im Jahr 2021 jeder achte Deutsche von einer Datenschutzverletzung betroffen, während es in den USA nur zwei von drei sind. Laut der aktuellen Statistik zu Cyberangriffen gab es im Jahr 2020 1578 deutsche Opfer, was einem Anstieg von 86% gegenüber 2019 entspricht.



Über die Umfrage:


Der User Attitudes Privacy Survey 2022 hatte eine Stichprobengröße von 1925 Befragten, aufgeteilt in statistisch repräsentative Pools von Personen aus Australien, Kanada, Deutschland, dem Vereinigten Königreich und den USA. Die Umfrage wurde im November 2021 durchgeführt und umfasste Personen im Alter von 16 bis 65+ Jahren.


Das vollständige Ergebnis der Datenanalyse finden Sie in einem Blogbeitrag von Surfshark hier.


https://surfshark.com/

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