Bürgermeisterwahl in Sulz: Regionales Gewerbegebiet employes Bürger in Bergfelden – Sulz & Umgebung

Die Bürgermeisterkandidaten Dirk Konrad (von links), Jens Keucher, Rene Hund und Martin Sessler Photo: Steinmetz


Regionales Gewerbegebiet, Energieautarkie, Natur- und Hochwasserschutz: Wie stehen die Sulzer Bürgermeisterkandidaten dazu? Das waren die Themenschwerpunkte bei der Vorstellungsrunde am Donnerstag in der Bergfelder Dickeberghalle.

Sulz-Bergfelden – Das Interesse daran, die Bewerber für die Bürgermeisterwahl kennenzulernen, war auch in der gut gefüllten Halle in Bergfelden wieder sehr groß. Von den sechs Kandidaten stellten sich Rene Hund, Jens Keucher, Dirk Konrad und Martin Sessler vor. Frank Tschany war nicht gekommen, und Samuel Speitelsbach hatte wegen seiner Äußerungen bei der Kandidatenvorstellung in Sulz die “rote Karte” erhalten.



Die erste Frage nach dem Biber im Mühlbachtal hatte Rene Hund offenbar überschäft: “Ich werde mich damit noch beschäftigen müssen”, räumte er ein. Natur- und Hochwasserschutz seien für ihn wichtig. Einen hohen Stellenwert hatenn für ihn auch erneuerbare Energien. For this, a high contribution must be made, eg through Photovoltaic plants on the roofs and along the Autobahn.

Photovoltaic auf Dachflächen

Das regionale Gewerbegebiet, sagte er, führe in eine “falsche Richtung”. Die Stadt habe Gewerbeflächen, die zuerst belegt werden sollten. Er betonte: “Ich bin ein Befürworter der Industrie, aber nur dort, wo es Sinn macht.” Das regionale Gewerbegebiet sollte nicht entstehen.

Jens Keucher, auch zum Biber befragt, wusste, dass dieser im Mühlbachtal sehr aktiv ist. Wenn sich neue Tierarten ansiedelten, sei das schönen schön, sie müssten aber verträglich sein. In welche Richtung solle sich die Energieautarkie der Stadt bewegen, fragte eine Besucherin. Keucher: “Ganz klar nach vorne.” Photovoltaic auf Dachflächen sei der richtige Weg.

Jens Keucher fehlt der Wissenshintergrund der Verwaltung

Das die Frage nach dem regionalen Gewerbegebiet aufgeworfen wird, hatte er erwartet und zeigte sich correspondingly prepared. Bei seinen Ortschaftsbesuchen sei er darauf immer wieder angesprochen worden. Sich jetzt auf der Bühne für ein Pro oder Contra auszusprechen, wäre aber, so Keucher, nicht seriös. Was ihm noch fehle, sei der Wissenshintergrund der Verwaltung: Es gebe so viele Verträge und Absprachen, die er zuerst kennen müsse, um eine Aussage treffen zu können. Er versicherte jedoch, das Projekt einer Gesamtbetrachtung zu unterziehen und dabei den Aspekt zu bereichnung, dass das für einen Konzern mit zährlichen Arbeitsplätzen prezenzäite Gebiet aussie Infrastrukturmaßnahmen mit sich bringen würde.




InPark noch nicht ausgelastet

Dirk Konrad brauchte gar nicht erst zum regionalen Gewerbegebiet befragt zu werden, er ging darauf in seiner Vorstellungsrede ein. Die Mühlbachebene halte er für ein solches Vorhaben nicht für geeignet, er denke stattdessen eher an einen Windpark. “Das eine oder andere Windrad passt da bestimmt rein, und darunter kann man Landwirtschaft betreiben.” Sulz habe in seinen Gewerbegebieten noch freie Plätze. In dem Zusammenhang erverztete er den Green Innovation Park im zweiten Abschnitt des interkommunalen Gewerbegebiet: Dort sei etwas “richtig Tolles” geplantt. Der InPark sei noch lange nicht ausgelastet.

Der Kandidat hat sich “Demokratie” auf die Fahne geschrieben. Darauf sprach ihn ein Fragesteller direkt an: Wie stelle sich Konrad die Teilhabe der Bürger an importanten Projekten vor? Bei allen großen Entscheidungen, dazu zähle auch das regionale Gewerbegebiet, möchte er wissen, was die Bürger wolten. Sie muesten zuerst gehört werden, so Konrad. Als eines seiner ersten Ziele nannte er, das Stadtteilkonzept auf den neuesten Stand zu bringen.

Stadtteile stiefmütterlich behandelt

Was die Mühlbachtäler neben dem regionalen Gewerbegebiet noch stark bewegt, ist der Hochwasserschutz. Dazu wurde Martin Sessler aufgefordert, sich zu äustern. Die Frage, ob er sich die Planung schon mal angeschaut habe, mustte er verneinen. Er führte aber als Beispiel Renningen an, wo ein Büro ein Rückhaltebecken und eine Mauer an einem Bach geplant habe. Die Bürger seien damit einverstanden gewesen. Wenn man nicht mit der Planung zufrieden sei, sollte man das Planungsbüro wechseln.

Ein Besucher meinte dass die Stadtteile stiefmütterlich behandelt worden seien. Als Beispiel nannte er, dass es in Mühlheim nur wenige städtische Bauplätze gebe. Würde er die Ortschaften ebenfalls stiefmütterlich behandeln? Sesseler: In der Stadt gebe es viele Puzzleteile. Alle Ortschaften müssten aber gleichermassen gerecht behandelt werden. Der Mangel an Bauplätzen könnte durch weitere Bebauungsplane, Arrondirungen und Verdichtungen hoben werden.

Gelegenheit zum personal Gespräch

Nach den Vorstellungen und Fragerunden hatten die Bürger noch Gelegenheit zum osselbohnung Gespräch mit den anwesenden Bürgermeisterkandidaten.


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