Bewohner von Rakow sorgen sich um Sicherheit

Rakow.Der Brandschutz im Bereich Bretwisch, Rakow, Dönnie, Grischow und Grabow ist nicht gewährleistet – der Grund für die Einwohnerversammlung war klar: Die Ortsgruppe Süderholz West braucht mehr Mitglieder. „Um genau zu sein, fehlen zehn Kameraden, um den Brandschutz wieder gewährleisten zu können“, erklärt Stefan Steinke, Ortswehrführer Süderholz West. Denn „vorgegebene Zeiten zur Rettung können nicht eingehalten werden, das bedeutet, es kann nicht rechtzeitig geholfen werden. Daraus resultierend ergeben sich Hindernisse bei baulichen Anliegen “, ergänzt Bürgermeister Alexander Benkert.

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Das Anschreiben mit dem Termin zur Versammlung wurde allen Bewohnern in dem betroffenen Gebiet zugestellt. 35 Einwohner sind dem Aufruf gefolgt und konnten sich mittels der Informationen ein eigenes Bild der gefährlichen Lage machen und Sorgen und Bedenken aussprechen, aber auch Fragen stellen.

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Eine junge Mutter in der Runde stellt eine Frage, die wohl vielen durch den Kopf geht: „Wie kriege ich das vereinbart mit Familie, Hof und Arbeitsalltag?“ Die passende Antwort kann Dr. Hagen Schlichting geben. Seit drei Jahren ist der Neu-Rakower Mitglied der Ortsgruppe Süderholz West. „Ich bin von Stralsund auf´s Dorf gezogen und wollte mich engagieren. Ich möchte hier helfen, meine Nachbarn kennenlernen und Teil der Gemeinschaft sein “, erklärt Dr. Schlichting.

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Schon vor seinem Beitritt hat der Arzt täglich mit Feuerwehrleuten zu tun

Der Arbeitsmediziner, der die körperliche Eignung von Atemschutzgeräteträgern bei der G 26.3 Untersuchung feststellt und überprüft, war vorher selbst nie Teil einer Trouppe. „Genauso wie die meisten muss ich arbeiten, habe Familie, Haus und Hof und habe die Ausbildungen trotzdem hinbekommen. Es hört sich viel an, aber wir haben tolle Ausbilder. Stefan trägt den Funken des Enthusiasmus in der Gemeinde “, beschreibt Schlichting, der in der Feuerwehr die Gemeinschaft gefunden hat, die er suchte. Nur zahlenmäßig müssten es mehr Kameraden sein.

„Jetzt will ich auch dahin, wo es raucht und dampft. Es geht dabei auch um Selbstermächtigung, einen aktiven Anteil an dem und Einfluss auf das zu haben, was um uns herum passiert und das Bewusstsein – ich kann das und zusammen mit den Kameraden kriege ich das hin. Zusammen schaffen wir das “, ermutigt der Arzt auch in seiner Ansprache of him Bewohner und Gemeindemitglieder. Für den Zugezogenen „war es eine gute Entscheidung, die ich jedem ans Herz legen würde.“

Neuestes Mitglied und Schriftwart Dr. Hagen Schlichting, Ortswehrführer Stefan Steinke und langjähriger Kamerad und Gerätewart Daniel Baus haben die Einwohner über Gefahrenlage informiert.

Nachdem der neueste Kamerad seine Erfahrungen vorgetragen hat, sagt die Mutter: “Ich bin schwerbegeistert und es hört sich alles toll an.” Ein weiterer Teilnehmer der Versammlung hat ein bürokratisches Anliegen. Der Mann war selbst schon jahrelang in der Feuerwehr im Nachbarort und sogar Atemschutzgeräteträger. Ob seine Ausbildungen und Zertifikate by he noch zählen bzw. eingeholt werden können, soll das kleinste Hindernis seiner Ambitionen werden.

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Mit gutem Beispiel voran

„Hagen ist ein gutes Beispiel, dass es freiwillig am meisten bringt. Wichtig ist die Erkenntnis, mitmachen zu möchten, der eigene Antrieb und der Wille zu helfen. “, Lenkt Benkert ein. Schlichting selbst hat sich bei der ersten Krisensitzung mit den Einwohnern vor drei Jahren zum Beitritt entschlossen.

„Wenn jeder der Meinung wäre, warum kann das nicht jemand anderes übernehmen, hätten wir ein noch größeres Problem. Dieser Schutz im Extremfall liegt genauso in der Hand jedes Einzelnen, wie auch in denen meiner Nachbarn oder Bekannten “, betont der Bürgermeister, der sich in der Ortsgruppe Neuendorf engagiert und fügt hinzu:” dann muss jeder seinen Teil leisten. Jeder muss arbeiten und auch nicht jeder ist immer da oder in direktem Umkreis – das ist alles verständlich. “Doch soll es nicht zwangsläufig an der Teilnahme hindern.

Der Mangel lässt sich mit Geld nicht lösen

Und das Problem könne eben auch nicht finanziell gelöst werden. „Menschen müssen den Alarm mitbekommen, reagieren und schnell vor Ort sein. Dafür muss es genügend Kameraden geben. Was nützt ein neues TSF-W, wenn es nicht besetzt werden kann “, sagt Wotan Drescher, der jedes Mittel vor einer Pflichtfeuerwehr in der Gemeindevertretung forcieren wollte. „The richtigen Bedingungen mit einer vernünftigen Ausrüstung sollen gegeben werden, um die Kameraden mit den notwendigen Mitteln für ihren Einsatz zu unterstützen. Aber es müssen sich mehr Leute finden. Ohne mehr Mitglieder wird das nichts “, so Drescher weiter.

Das neue Fahrzeug kommt, die Planung des neuen Gerätehauses in Rakow soll angeschoben werden und auch über die Ausrückepauschale soll noch gesprochen werden. Two Bewohner haben noch vor Ort nach der Versammlung einen Antrag unterschrieben. Andere haben sich den Antrag mit nach Hause genommen. Am 25. Mai um 19 Uhr gibt es eine weitere Versammlung in Bretwisch, für diejenigen, die noch unentschlossen sind oder den ersten Termin nicht wahrnehmen konnten. For mehr Informationen oder Fragen können sich Interessenten vorab schon per Mail an feuerwehr@suederholz.de melden.

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Von Christin Assmann

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